• 21.12.2011

Muslime stärken Wulff den Rücken

"Das ist unser Präsident!"

Wegen seinen Ansichten zum Islam genießt Christian Wulff unter deutschen Muslimen viele Sympathien. Die Affäre um seinen Privatkredit hat daran nichts geändert.von Daniel Bax

  • 05.01.2012 21:52 Uhr

    von Karsten Lohmann:

    Es ist ja kaum verwunderlich, dass die muslimische Gemeinschaft für Wulff eintritt. Allerdings bleibt fraglich, welche Folgen Wulffs verhalten hat. Die Entlassungsdrohung an die Bundesbank war rechtstaatlich bedenklich, wie sein Drohanruf bei der Presse. Zudem kann man, wenn man dem islamistischen Terror seine religiöse Bedeutung nimmt ("Das hat nichts mit dem Islam zu tun")- was möglicherweise auch völlig richtig ist - gleichzeitig den Neonaziterror mit Meinungen (wie eben Sarrazin und/oder Broder, also so wie mindestens die halbe Bevölkerung denkt) in Verbindung bringen. Spalten statt versöhnen ?

  • 03.01.2012 20:54 Uhr

    von Mensch mit Vernunft:

    Es war klar, dass ein Mensch, der Mensch geblieben ist und dafür sorgt, dass sich die Bürger allesamt wohlfühlen und zur Einheit ruft, schnellstmöglich aus dem Amt geekelt wird.

    Das stinkt nach einer Verschwörung.
    Ich wünsche dem Bundespräsidenten Geduld in dieser Zeit.

    Ps: Schaltet mal euer Gehirn ein ihr Medienopfer!

  • 26.12.2011 20:25 Uhr

    von berndjoel:

    Divide et impera

  • 22.12.2011 12:46 Uhr

    von Ina Susa:

    Muslime:
    "Das ist unser Präsident!"

    Nehmt ihn, ihr könnt ihn haben.

  • 22.12.2011 12:38 Uhr

    von Sopir:

    "Das ist unser Präsident!"

    Genau.

  • 22.12.2011 11:48 Uhr

    von Guido Hartmann:

    Ach du meine Güte,

    Ja, Wulffs Äußerungen zum Islam und sein In-Schutz-Nehmen der MuslimInnen auf dem Höhepunkt der Sarrazin Debatte waren gut und richtig.
    UND
    Ja, seine Kungelei mit Maschmeier & CO. inklusive des Genusses finanzieller und materieller Vorteile sind nur schwer mit den Erwartungen an das Bundespräsidentenamt zu vereinbaren.

    Warum kann man diese Tatsachen nicht einfach benennen, ohne aus einer mutmaßlichen Korruptionsgeschichte heraus wieder den verdammten Clash of Cultures anzuheizen?
    Bei einigen Kommentareschreibern scheint es sich eher um Leser der "Junge Freiheit" zu handeln (mit Friede Springer allein ist das nicht mehr zu erklären), als um aufklärungsinteressierte Taz-Leser.
    Ist doch klar, dass die MuslimInnen in Deutschland an Wulff festhalten - schließlich ist er der bisher einzige Amtsinhaber, der in einer ekelhaften und rassistischen Debatte (losgetreten vom Genossen Sarrazin) unseren muslimischen MitbürgerInnen angemessen beisteht.

  • 21.12.2011 18:58 Uhr

    von baywatch:

    Die Anti-Wulff-Attacke der Bildzeitung und anderer Medien soll wohl den ersten Bundespräsidenten desavouieren (verunglimpfen), der sich zum ersten Mal auf den Islam (eine wertvolle Religion) zubewegt hat. Er ist Realist und kein Träumer.
    Auch Jesus hatte Freunde unter Reichen und sogar unter den Pharisäern. Nur gab es damals noch keine sog. Medienvertreter,die das an die große Glocke hängen konnten. Lasst es lieber beim Weihnachts-Friedens-Glöckchen.

  • 21.12.2011 18:38 Uhr

    von Bunga Ali:

    Was geht das denn jetzt wieder die IslamistInnen an?

  • 21.12.2011 17:16 Uhr

    von Tina:

    Danke Ali Yildiz, immer gut zu wissen, es gibt auch noch viele vernünftige Menschen.

  • 21.12.2011 17:03 Uhr

    von tommy:

    Peinlich, mit ihrem EIntreten für Wulff zeigen die erwähnten Berufsmuslime doch gerade, dass sie eben nicht primär Teil der deutschen Gesellschaft sind, sondern ihnen ihre ethnoreligiöslobbyistischen Sonderinteressen wichtiger sind.
    Fragt sich allerdings natürlich auch, inwiefern diese Funktionäre auch wirklich repräsentativ sind für Muslime in Deutschland.

  • 21.12.2011 15:59 Uhr

    von incubation1:

    Interessant das sich die TAZ hier auf einen Artikel von MIGAZIN beruft. Hinter MIGAZIN steht Ekrem Senol, und (nach vorliegenden Informationen) die IGMG Milli Görüs. Im ZEIT-Blog von Jörg Lau wurde MIGAZIN als "die Antwort von Milli Görüs auf das Satire-Magazin TITANIC"bezeichnet. Wenn man sich die Artikel und Kommentare auf MIGAZIN aber einmal intensiv durchliest, erscheint MIGAZIN eher als eine "rhetorische Klagemauer" insbesonderes der türkisch-muslimischen Migrantenorganisationen, mit teilweise übelster Hetze gegen den Deutschen Staat und die Mehrheitsgesellschaft, geprägt von der ewigen Doppel-Wehklage von Diskriminierung und Opferposition.

    Das ein Danierl Bax sich da sehr wohlfühlt,verwundert nicht.

  • 21.12.2011 15:56 Uhr

    von felixhenn:

    Das ist schon grausam was da auf Migazin zusammen gefaselt wird. Es wundert mich echt, dass die TAZ sowas auch nur eine Zeile widmet.

    Da hat jemand überhaupt nicht verstanden worum es überhaupt geht, schreibt aber lustig darauf los und wettert gleich mal gegen das ungerechte Bildungssystem und natürlich auch gegen die breite Blutspur die zwickauer Terroristen durch ganz Deutschland gezogen haben und das ganze Land zehn Jahre in Angst und Terror hielten. Warum habe ich davon nur nichts gemerkt? Und warum ist nur für Türken und Araber unser Bildungssystem ungerecht? Alle anderen kommen damit gut klar. Das braucht man natürlich nicht zu hinterfragen.

  • 21.12.2011 15:47 Uhr

    von ThomasD:

    So sieht das also aus wenn Friede Springers Daumen nach unten zeigt.
    Würd mich schon interessieren warum.
    Die ollen Kamellen mit den Reisen, Krediten usw. kann es ja wohl kaum sein. Ist doch alles schon bekannt gewesen.

  • 21.12.2011 15:45 Uhr

    von Sylvie:

    @Nexus, ich finde, daß die Bloßstellung eines tribalistischen Reflexes durchaus angebracht ist. Und Ihre Reaktion ist ein wenig wie "immer zweimal mehr wie du".

  • 21.12.2011 15:29 Uhr

    von P.Haller:

    @ Thomas Lehmann
    "Hier zeigt sich die ganze Primitivität, das ganze Ausmass der Unfähigkeit zur Differenzierung von Menschen aus Kulturen, die nicht von der westlichen Aufklärung geprägt wurden. "

    Jetzt geht's aber los !! Sie glauben wohl noch immer, dass unsere "westlich Aufgeklärten" nicht primitiv und unfähig wären ?
    Was ist denn dann mit den 50-60% der deutschen Staatsbürger, welche unserem Bundespräser hinterherhecheln und dem Gelackten in den A... kriechen wollen.
    Von den ganzen Nazi-Sympathisanten mal ganz zu schweigen.
    Bei Ihnen zeigt sich mal wieder die typisch deutsche, westliche Arroganz, welche bis heute der sog. Aufklärung erfolgreich widerstanden hat.

    Und nur so nebenbei, ob Wulff bleibt oder nicht ist ja unerheblich, denn ER ist ja ein westlich Aufgeklärter !! Einer von den Guten.

  • 21.12.2011 15:10 Uhr

    von Ali Yildiz:

    Der Teil der Muslime (es sind ja nur ein paar Schreihälse und NICHT die Mehrheit oder gar alle), welcher einen scheinheiligen Schmarotzer und korrupten Lobbyisten unterstützten, ist schön blöd und macht sich selbst keinen Gefallen und damit langfristig nur unglaubwürdig.

    Wulff wird eine kurze Amtszeit haben und diejenigen, die ihm jetzt in den Popo kriechen, werden mit ihm stürzen und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und als Unterstützer eines unmoralischen und korrupten Lobbyisten in die Geschichte eingehen.

    Ich möchte mich für meine idiotischen muslimischen Freunde entschuldigen, sie wissen nicht was sie tun!!

  • 21.12.2011 14:57 Uhr

    von Nexus:

    @von Thomas Lehmann, Worms:
    Gut das Sie differenzieren! Das zum Thema Primivität!

  • 21.12.2011 14:24 Uhr

    von Gregor:

    @Caro

    Genauso ist es! :-)
    Für diese Muslime im Artikel ist Wulff ein Erfüllungsgehilfe ihrer ständigen unverschämten Forderungen. Damit unterscheidet er sich vom kritischen Gauk und seinen BuPrä-Vorgängern, die wie es ihre Aufgabe als BuPräs ist, Fehlentwicklungen in der Gesellschaft aufzeigen und anprangerten. So gesehen wäre Sarrazin dem Geistes des Amtes eher ein Buprä.

  • 21.12.2011 14:11 Uhr

    von Sylvie:

    Natürlich ist den Muslimen völlig egal, daß Wullf ein Abzocker ist, der Nutzen als das Sprachrohr ihrer Lobbygruppen ist viel zu groß.
    Aber genau so, wie sie sich Einmischungen, Kommentare und jede Form von Kritik am Islam oder an Erdogan, der bei Besuchen als ihr eigentliches Oberhaupt bejubelt wird, verbitten, geht es sie nichts an, wenn der Rest der Bevölkerung, die keine "ime" oder "-isten" sind, ihn nicht will.
    Er ist schließlich nicht der Präsident einzelner gesellschaftlicher Gruppen. Auch wenn die Tantra-Praktizierer und Veganer ihn jetzt behalten wollen, ist das völlig egal.
    Wieso ist es überhaupt in der säkularen Bundesrepublik wichtig, was eine religiöse Gruppierung will?
    Es ist langsam anstrengend und für uns andere Migranten diskriminierend, daß diese Gruppe mit ihren Ansichten, Meinungen und Forderungen ständig die Bedürfnisse der Restgesellschaft an den Rand drängt.
    Mein Vorschlag: Sie sollen ihn zum Präsidenten ihrer Zentralrates machen (da er ja "ihr Präsident"ist nur folgerichtig), dann bezahlen sie ihn und können auch entscheiden, ob er zurücktreten soll oder nicht.
    Ich haben bei meinem Winzgehalt jedenfalls keine Lust mehr, die beiden schrägen Partyvögel Wullf und Gattin zu alimentieren.

  • 21.12.2011 13:10 Uhr

    von Tina:

    Zitat: "Wer von den Verantwortlichen, die zehn Neonazi-Morde geschehen ließen, ist bis jetzt zurückgetreten?", fragt auch die Schriftstellerin Hatice Akyün.

    Für diese Frechheit sollte Frau Akyün zurücktreten, denn niemand lies hier Morde geschehen. Das ist grobe Beamtenbeleidigung.

    Aber es ist doch bezeichnent, dass sich Akyün und Mazyek und Co. hinter Wulff stellen, der weder ehrlich noch integer ist. Die Deutschen lehnen so jemanden mehrheitlich ab und das ist gut so.

  • 21.12.2011 13:02 Uhr

    von Carolinschen:

    Eben das ist der Fehler, denn er ist nicht "unser" Präsident.
    Außerdem finde ich es bedenklich für eine Demokratie wenn Menschen nicht dazu in der Lage sind jemanden sachlich zu kritisieren, nur weil er Lobbyarbeit für sie macht. Soll das modern sein?

    Damit zeigt sich doch, wer als einziger Sympathie für ihn empfindet. Denen wäre es vermutlich sogar egal, wenn er Koks und Prostituierte in Massen konsumieren würde, solange er nur nett unkritisch gegenüber Muslimen ist.

  • 21.12.2011 13:01 Uhr

    von Sobieski:

    Sollen sie doch ihren Präsident haben.
    Am besten in der Türkei!

  • 21.12.2011 12:47 Uhr

    von GWalter:

    Der Bundespräsident soll umgehend zurücktreten zusammen mit derjenigen die Ihn in dieses Amt gebracht hat, bzw. dafür vorgeschlagen hat.


    Für den der ihn vorgeschlagen hat gilt: "Sage mir mit mit wem du umgehst und ich sage dir wer du bist"


    Der Neue Präsident muss unbedingt vom Volk gewählt werden und auch die Vorschläge sollten aus dem Volk kommen!!


    Wenn ich mir die ganzen Verleumdungen in Richtung WAHL IN RUSSLAND anhörte, dann kann man nur sagen:

    "DEUTSCHLAND MACH ES ERST MAL BESSER"


    Unsere Demokratie ist mindestens genau so gelenkt wie die in Russland und anderswo.


    Der Unterschied ist nur, dass Russland ein friedliches Land ist, das nicht zum Überfall auf andere Länder aufruft und auch durchführt, so wie z.B. die USA.


    Mit 40 Kriegen nach 1945 und mit über 20 Millionen toten Zivilisten für eine angebliche Demokratie !!??

    Pfui Teufel

  • 21.12.2011 12:31 Uhr

    von Dr. Satori:

    Zwischen Maschmeyer und Wulff scheint schon etwas mehr zu laufen als nur Freundschaft. Man beachte dieses Bild:
    http://tinyurl.com/cjzl9px

  • 21.12.2011 12:22 Uhr

    von Thomas Lehmann, Worms:

    Wie geistige Wurmfortsätze einer vormodernen Stammeskultur wirken Sätze wie: "Wer von den Verantwortlichen, die zehn Neonazi-Morde geschehen ließen, ist bis jetzt zurückgetreten?"

    Hier zeigt sich die ganze Primitivität, das ganze Ausmass der Unfähigkeit zur Differenzierung von Menschen aus Kulturen, die nicht von der westlichen Aufklärung geprägt wurden. Die Reaktion von Hatice Akyün ist eine einzige Enttäuschung. Sie kam mit drei Jahren nach Deutschland und hat das volle schulische Programm genossen, das sie befähigen sollte, getrennte Dinge getrennt voneinander zu denken und separat voneinander zu beurteilen, anstatt sie stupide und willkürlich miteinander zu verknüpfen. Das gilt auch für Ekrem Senol, weil weder die Nazi-Morde noch eine fehlerhafte Netzfahndung etwas zu tun haben mit Wulffs Verbindungen zu Maschmeyer oder Geerkens.
    Akyün setzt sogar noch einen drauf, indem sie deutschen Behörden indirekt der Komplizenschaft mit den Nazi-Mördern bezichtigt.
    Wenn selbst gebildete und beruflich etablierte Muslime derartige Reaktionen zeigen, braucht man sich nicht über die starken Vorbehalte zu wundern, die gegenüber der muslimischen Community bestehen.

  • 21.12.2011 12:14 Uhr

    von Dr.Manhattan:

    Liebe Muslime. Diesen Präsidenten könnt ihr gerne geschenkt haben. Wir brauchen ihn nicht mehr. Frohe Weihnacht.

  • 21.12.2011 12:00 Uhr

    von Brigitte de Boer:

    "Wegen seinen Ansichten zum Islam"....und wieder einmal ist der Dativ dem Genitiv sein Tod...Ihre Leute scheinen extrem oft Probleme damit zu haben...

  • 21.12.2011 11:56 Uhr

    von ingosen09:

    Die Ansichten zu den Muslimen in Deutschland sind schon richtig.
    Das allein aber reicht nicht um ein solches Amt mit der notwendigen Würde auszuüben.
    Das geht evtl. in arabischen Staaten.
    Doch wir wollten eine saubere Demokratie, zweifellos auch ohne Nazimörder.
    Denn da fehlt noch vieles an Aufklärung und Konsequenz.

    Wer dort gefehlt hat ist ein Fall für die Bundesanwaltschaft.
    Wegen Bildung und/oder Unterstützung krimineller Vereinigungen.

  • 21.12.2011 11:50 Uhr

    von Volker Vonssen:

    Also, mein Präsident war er nicht, ist er nicht und wird er auch nicht mehr.

    Rücktritt, Herr Wulff! Es reicht!

    Interessant ist natürlich die Scheibchen- Taktik, mit der nach und nach mehr heraus kommt. Was liefert die nächste Schlagzeile? Bunga Bunga in Bellevue?

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