Es ist unheimlich: Obwohl das Album als musikalisches Format erledigt zu sein scheint, kehrt es derzeit in verblüffend kreativen Varianten wieder zurück.von Arno Frank
@ Harald, wenn schön Möchtegern-Anglizismen benutzen dann doch bitte richtig und ohne sich zum Gespött zu machen. Das englische "Period" mit dem einer Aussage Nachdruck verliehen wird sollte nicht mit Periode übersetzt werden. Es ist vielmehr der wörtliche Ausdruck für das Satzendzeichen (im Deutschen "punkt" genannt!)
Punkt.
24.07.2010 11:28 Uhr
von Thomas:
Lieber Harald,
wer Kunst machen will und den Luxus hat, einen kapitalträchtigen Job "nebenher" zu haben, der kann mit solch kindlich naiver anti-kapitalistischer Rhetorik natürlich klarkommen. Ich schlage vor, Sie schaffen erstmal den Kapitalismus ab, bevor Sie fordern, dass die Künstler Ihrem überholten Klischee vom inspirierten, aber zur Not armen Übermenschen entsprechen müssen! Viel Glück dabei.
Thomas
PS: Wenn Sie sich genauer über die Klischee-Falle informieren wollen, in die Sie da tappen - und über viele andere -, empfehle ich: Tangian, Katia: Spielwiese Kunstakademi.
22.07.2010 13:36 Uhr
von dierck ziegler:
@arno frank...vielen, vielen dank für deinen artikel...insbesondere deine tipps zu den cover-alben haben mir super gefallen. habe schon 'reingehört und werde beide kaufen.... gruß dierck ziegler
22.07.2010 13:34 Uhr
von armin:
Ganz so "verblüffend" neu ist diese Rückkehr nun aber auch nicht: Siehe CHRIS LEO, US-amerkanischer Autor und Musiker, mit seinem Buch "White Pigeons" von 2005 und der Vertonung eines Kapitels bzw. musikalischen Umsetzung der fiktiven Band als VAGUE ANGELS.
21.07.2010 23:58 Uhr
von Hauke:
Wer Musik liebt, der gibt sich nicht mit einzelnen Songs zufrieden. Wer Lieder wie Zigaretten konsumiert, der missversteht diese Kunstform. Ein Lied von 2 bis 8 Minuten reicht in der Regel nicht um die Idee zu vermitteln, die hinter dem Werk steckt. Dafür braucht es andere Songs, die im gleichen kreativen Schaffensprozess entstanden sind. Die Schnittmenge dieser ist dann der Schlüssel zum intellektuellen und, wichtiger noch, emotionalen Verständnis jedes Songs. Das gilt nicht nur für Konzeptalben, sondern für alle Alben, die eine bestimmte Schaffensphase der Musiker widerspiegeln.
Es braucht schon ein Album, um Musikkonsum zu einer wertvollen Beschäftigung zu machen. Allein schon weil Musik sonst zur Beilage verkommt, wenn sie doch Hauptgericht sein sollte...
21.07.2010 16:37 Uhr
von Harald:
Nie wieder für Kunst bezahlen.
Periode.
Wer Kunst machen will, der macht sie so oder so - da muss es kein Geld für geben.
Je eher der Popstar als religionsersatz-Ikone ausstirbt, desto besser.
Leserkommentare
14.08.2010 13:25 Uhr
von dagstar84:
"Nie wieder für Kunst bezahlen.
Periode."
@ Harald, wenn schön Möchtegern-Anglizismen benutzen dann doch bitte richtig und ohne sich zum Gespött zu machen. Das englische "Period" mit dem einer Aussage Nachdruck verliehen wird sollte nicht mit Periode übersetzt werden. Es ist vielmehr der wörtliche Ausdruck für das Satzendzeichen (im Deutschen "punkt" genannt!)
Punkt.
24.07.2010 11:28 Uhr
von Thomas:
Lieber Harald,
wer Kunst machen will und den Luxus hat, einen kapitalträchtigen Job "nebenher" zu haben, der kann mit solch kindlich naiver anti-kapitalistischer Rhetorik natürlich klarkommen. Ich schlage vor, Sie schaffen erstmal den Kapitalismus ab, bevor Sie fordern, dass die Künstler Ihrem überholten Klischee vom inspirierten, aber zur Not armen Übermenschen entsprechen müssen! Viel Glück dabei.
Thomas
PS: Wenn Sie sich genauer über die Klischee-Falle informieren wollen, in die Sie da tappen - und über viele andere -, empfehle ich: Tangian, Katia: Spielwiese Kunstakademi.
22.07.2010 13:36 Uhr
von dierck ziegler:
@arno frank...vielen, vielen dank für deinen artikel...insbesondere deine tipps zu den cover-alben haben mir super gefallen. habe schon 'reingehört und werde beide kaufen....
gruß
dierck ziegler
22.07.2010 13:34 Uhr
von armin:
Ganz so "verblüffend" neu ist diese Rückkehr nun aber auch nicht: Siehe CHRIS LEO, US-amerkanischer Autor und Musiker, mit seinem Buch "White Pigeons" von 2005 und der Vertonung eines Kapitels bzw. musikalischen Umsetzung der fiktiven Band als VAGUE ANGELS.
21.07.2010 23:58 Uhr
von Hauke:
Wer Musik liebt, der gibt sich nicht mit einzelnen Songs zufrieden. Wer Lieder wie Zigaretten konsumiert, der missversteht diese Kunstform. Ein Lied von 2 bis 8 Minuten reicht in der Regel nicht um die Idee zu vermitteln, die hinter dem Werk steckt. Dafür braucht es andere Songs, die im gleichen kreativen Schaffensprozess entstanden sind. Die Schnittmenge dieser ist dann der Schlüssel zum intellektuellen und, wichtiger noch, emotionalen Verständnis jedes Songs. Das gilt nicht nur für Konzeptalben, sondern für alle Alben, die eine bestimmte Schaffensphase der Musiker widerspiegeln.
Es braucht schon ein Album, um Musikkonsum zu einer wertvollen Beschäftigung zu machen. Allein schon weil Musik sonst zur Beilage verkommt, wenn sie doch Hauptgericht sein sollte...
21.07.2010 16:37 Uhr
von Harald:
Nie wieder für Kunst bezahlen.
Periode.
Wer Kunst machen will, der macht sie so oder so - da muss es kein Geld für geben.
Je eher der Popstar als religionsersatz-Ikone ausstirbt, desto besser.