• 30.03.2009

Mehdorn-Rücktritt

Abgang "im Reinen"

Hartmut Mehdorn zieht sich von der Spitze der Deutschen Bahn AG zurück. Er habe sich "persönlich nichts Unrechtes vorzuwerfen". Politiker und Verbände sind erleichtert.von Malte Kreutzfeldt

  • 31.03.2009 11:36 Uhr

    von Nik Probst:

    Ich bin froh, dass Mehdorn zurück getreten ist, denn viele Aspekte seiner Bahnpolitik haben mir persönlich sehr zu schaffen gemacht. WEr einmal versucht hat, von einem Randbahnhof surch die Republik zu reisen, weiß, was ich meine. Außerdem finde ich die Preispolitik der Bahn absolut dreist, die Spartarife sind pure Augenwischerei. Hoffentlich orientiert sich der/die neue Chef/in nicht nur am Börsengang, denn davon habe ich als Kunde 0.0. Von mir aus sollte die Bahn ruhig in staatlicher Hand bleiben!

  • 30.03.2009 21:22 Uhr

    von Und Tschüs:

    Endlich ist dieses wandelnde Zugunglück auf dem Abstellgleis gelandet. Es ist doch erstaunlich wie lange sich solche Fehlbesetzungen halten können, dieser von Schröder eingesetzte kleine Egozentriker hatte sich zusammen mit seinen Aufsichtsratskumpeln vorauseilend schon mal einen fetten Privatisierungsbonus genehmigt.

  • 30.03.2009 14:44 Uhr

    von Hörberg, Max:

    Wo von Kriminellen Emails abgefangen werden, ist es selten weit zu entsprechend gigantischen Telefonabhör-Maßnahmen, inkl. Aufnahme und nachrichtendienstlicher Auswertung derselben im Rahmen von Personalakten (inoffiziellen). Man sollte mal prüfen, ob dies bei der Bahn vorgekommen ist.

  • 30.03.2009 13:56 Uhr

    von Frau Kirschgrün:

    Was soll das "Mehdorn tritt zurück"? Schön wär's.
    Er hat seinen Rücktritt ANGEBOTEN, das ist ein inhaltlich signifikanter Unterschied.

    Ist das das journalistische (Selbst-)Verständnis der taz?
    Ich kann's mal wieder nicht glauben, dass so ein Geschreibsel bei der taz überhaupt möglich ist . . . bin doch sehr ENT-täuscht, was den Qualitätsanspruch bei der taz angeht . . .

  • 30.03.2009 13:48 Uhr

    von Leon Hartner:

    Besteht da nicht ein Unterschied zwischen "Zurücktreten" und "Rücktritt anbieten"?... Etwas mehr Exaktheit, bitte

  • 30.03.2009 13:23 Uhr

    von Fred Kasulke:

    Unabhängig davon, dass Herr Mehdorn keine sympatische Erscheinung ist, hat er doch viele Probleme bei der Deutschen Bahn nicht erkannt.
    Bahnhöfe ohne Ansprechpartner, überlastete Zugbegleiter, Züge ohne funktionierende Toiletten, stundenlange Zugfahrten ohne Getränkeversorgung, Bahnhöfe mit vernagelten Fenstern, keine Unterstellmöglichkeit auf dem Bahnsteig, Fahrradbeförderungchaos, Wartungsmängel an Gleisen und Zügen, Streckenstillegungen ohne sinnvollen Busersatz, keine Gepäcklagerung und Übergabe auf den Bahnhöfen...
    Das sind einige Probleme, die mir sofort einfallen, wenn ich an Mehdorns Bahnkonzept denke.
    Die dem Management vorgeworfenen Überprüfungen von eMail-Verkehr und andere Kleinigkeiten sind doch Kleinigkeiten. Die Bahn ist ein wichtiges Dienstleistungsunternehmen, keine Gelddruckmaschine. Aber Leistungen sind vom heutigen Manager nicht gefordert. Statistik ohne Sinn, Gewinn ohne Leistung. Danke, Herr Mehdorn, dass Sie endlich erkannt, das Sie als Alter eine Last waren. Bloss: Wer hat den Mut und das Durchsetzungsvermögen, im vergreisten Beamtenapparat des Bahnmanagement aufzuräumen? Das Motto sollte doch lauten: Die Bahn, immer ein Erlebnis. Das Erlebnis sollte kein Albtraum sein.

  • 30.03.2009 13:22 Uhr

    von Fred Kasulke:

    Unabhängig davon, dass Herr Mehdorn keine sympatische Erscheinung ist, hat er doch viele Probleme bei der Deutschen Bahn nicht erkannt.
    Bahnhöfe ohne Ansprechpartner, überlastete Zugbegleiter, Züge ohne funktionierende Toiletten, stundenlange Zugfahrten ohne Getränkeversorgung, Bahnhöfe mit vernagelten Fenstern, keine Unterstellmöglichkeit auf dem Bahnsteig, Fahrradbeförderungchaos, Wartungsmängel an Gleisen und Zügen, Streckenstillegungen ohne sinnvollen Busersatz, keine Gepäcklagerung und Übergabe auf den Bahnhöfen...
    Das sind einige Probleme, die mir sofort einfallen, wenn ich an Mehdorns Bahnkonzept denke.
    Die dem Management vorgeworfenen Überprüfungen von eMail-Verkehr und andere Kleinigkeiten sind doch Kleinigkeiten. Die Bahn ist ein wichtiges Dienstleistungsunternehmen, keine Gelddruckmaschine. Aber Leistungen sind vom heutigen Manager nicht gefordert. Statistik ohne Sinn, Gewinn ohne Leistung. Danke, Herr Mehdorn, dass Sie endlich erkannt, das Sie als Alter eine Last waren. Bloss: Wer hat den Mut und das Durchsetzungsvermögen, im vergreisten Beamtenapparat des Bahnmanagement aufzuräumen? Das Motto sollte doch lauten: Die Bahn, immer ein Erlebnis. Das Erlebnis sollte kein Albtraum sein.

  • 30.03.2009 13:07 Uhr

    von Terry Amos:

    Na endlich!

  • 30.03.2009 12:59 Uhr

    von Peter Seidel:

    Endlich: Der Frühling kommt - der Ekling geht!

  • 30.03.2009 11:32 Uhr

    von Werner Lorenzen-Pranger:

    Wie es überhaupt möglich ist, daß Mehdorn bis heute täglich in sein Büro kann - und dort möglicherweise Beweise unterschlägt und fälscht - ist mir ein Rätsel. So jemand gehört vom ersten Verdacht an in U-Haft --- wegen Verdunklungsgefahr!

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