Ob gesättigte Fettsäuren das Herzinfarktrisiko erhöhen, ist nicht eindeutig geklärt. Margarine-Produzenten informieren dennoch über "gutes" und "schlechtes" Fett.von Kathrin Burger
Alsan-S ist mein Geheimtip als quietschvergnügte aber kritische, gesunde Veganerin. Ich hoffe, das läuft jetzt nicht unter "Schleichwerbung". Herkömmliche Margarine (z.B. vom "tollen" Unilever-Konzern) hat eben andere, unschonende Herstellungsverfahren. Da gehen Geschmack, natürliche Vitamine und Pflanzenölwirkstoffe etc. einfach verloren.
27.03.2010 13:13 Uhr
von Björn Hens:
Alsan! Go vegan!
(Margarine, aber schmeckt wie Butter!)
27.03.2010 09:54 Uhr
von Anneliese :
Wer einmal gesehen hat, welcher verfahrenstechnische Aufwand betrieben werden muss, um aus Oel Margarine herzustellen, fuer den bekommt der Begriff des denaturierten Lebensmittel eine ganz neue Bedeutung.
Selbst wenn es gesuender ware als Butter, nein danke.
26.03.2010 19:23 Uhr
von styleadd:
Ich ernähre mich ausschließlich von tierischen Produkten. Fleisch, Butter, Eier, Käse und viel Fett natürlich. Wegen Allergien und Unverträglichkeiten habe ich das eingeschlagen und mir geht es besser denn je. Margarine ist das reinste GIFT!
Einfach mal nach "Herstellung Margarine" suchen.
26.03.2010 14:26 Uhr
von Olaf Mertens:
Ein Marmeladenbrot schmeckt mit Butter halt geschätzte 150% besser als mit Margarine. Und: Nein, man sollte sich nicht ausschließlich von Marmeladenbroten mit zweifingerdick Butter ernähren.
21.03.2010 03:15 Uhr
von J. Anzicker:
"Dieser gute Rat ist teuer, denn mehr als die Hälfte der Verbraucher ist in Sachen gesunde Ernährung verwirrt...".
Nicht nur 6.000 Verbraucher sind verwirrt, sondern auch TAZ-Redakteure. Wenn man sich aufgrund mangelnder Urteilskraft für nichts entscheiden kann, schreibt man solche schwachen Artikel. Durchblicker-Beiträge sehen anders aus.
19.03.2010 15:14 Uhr
von Daniel:
Schade, dass der Einfluss von Transfettsäuren nur ein einziges mal am Rande erwähnt wird, wo er doch so ziemlich hauptursächlich für die Problematik der Margarine ist. Dass Margarine nur so gesund sein kann, wie bei der Herstellung die Bildung von Transfetten vermieden wird, bleibt genauso unerwähnt wie die Tatsache, dass eben diese überhaupt in Margarine vorkommen. Statt dessen wird auf Pommes verwiesen, die man durchaus genauso ohne Transfette frittieren kann. Ich bin sicher kein Fan tierischen Fettes und esse auch selbst Margarine, halte den Einfluss der cis-Doppelbindungen aber für sehr stark begrenzt.
19.03.2010 12:22 Uhr
von Michael:
Ich habe bei der Überschrift schon einen Schock bekommen, da ich dachte, dass Till Ehrlich wieder Unfug treibt. Aber zum Glück ist dieser und sein Sensationsvokubular ohne nachweisbarem inhaltlichen Konstrukt zumindest bei diesem Artikel nicht hinter dem Steuer. taz, hoffentlich bleibt das auch so!
19.03.2010 11:08 Uhr
von Lars:
Margarine. Go vegan
19.03.2010 11:01 Uhr
von Steinkauz:
Wissen braucht eigene Kompetenz, für Information genügt Vertrauen in die Quelle.
Sie schreiben: "Für die Senkung von kurzkettigen (also gesättigten Fettsäuren) ist der Nachweis der Wirksamkeit (für das Herzinfarktrisiko) nicht ganz konsistent."
Und schon ist der Artikel frei von Information, weil das Vertrauen fehlt. Kurzkettigkeit ist nicht das Kriterium für gesättigte Fettsäuren. Die zeichnen sich durch das Fehlen von Doppelbindungen in der Kohlenstoffkette aus.
19.03.2010 10:46 Uhr
von Marcos Cramer:
Nordkarelien heißt auf Deutsch "Nordkarelien" und auf Finnisch "Pohjois-Karjala". Wieso dann in einem deutschsprachigen Artikel plötzlich von "North Karelia" die Rede ist, ist nicht ganz klar. Anscheinend hat sich Frau Burger hier auf eine englischsprachige Quelle bezogen, und sich nicht die Mühe gemacht, den Namen der Provinz zu übersetzen.
Und gleich im selben ersten Absatz dann noch ein Ausrutscher: "insgesamt starben 47 Prozent der North Karelianer seltener an Herzkrankheiten". Da hat wahrscheinlich in der Quelle so etwas gestanden wie, dass bei den Nordkareliern die Herzkrankheiten um 47% zurückgegangen ist. Das ist allerdings keine Aussage über 47% der Nordkarelier, wie es die Umformulierung von Frau Burger impliziert.
19.03.2010 10:30 Uhr
von grübler mag. h:
Warum beschäftigen Sie sich nur mit körperlichen und messbaren quantitativen Faktoren, die alle nur belasten? Schreiben Sie doch mal was über positives Empowerment, das Herzinfarkte und andere pseudo Erkrankungen dieser verdammten wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft gar nicht erst ermöglichen! Schreiben Sie doch mal ordentliche Rezpete, die auch in der Sparküche der Berliner Rentenküchen gelesen werden und fragen Sie mal im Tagesspiegel warum die nicht schreiben, welcher undercoverkripotyp den eigenen undercover kollegen vor dem Bandidos Haus erschossen hat.
Leserkommentare
27.03.2010 23:34 Uhr
von Desertora:
Alsan-S ist mein Geheimtip als quietschvergnügte aber kritische, gesunde Veganerin.
Ich hoffe, das läuft jetzt nicht unter "Schleichwerbung".
Herkömmliche Margarine (z.B. vom "tollen" Unilever-Konzern) hat eben andere, unschonende Herstellungsverfahren. Da gehen Geschmack, natürliche Vitamine und Pflanzenölwirkstoffe etc. einfach verloren.
27.03.2010 13:13 Uhr
von Björn Hens:
Alsan! Go vegan!
(Margarine, aber schmeckt wie Butter!)
27.03.2010 09:54 Uhr
von Anneliese :
Wer einmal gesehen hat, welcher verfahrenstechnische Aufwand betrieben werden muss, um aus Oel Margarine herzustellen, fuer den bekommt der Begriff des denaturierten Lebensmittel eine ganz neue Bedeutung.
Selbst wenn es gesuender ware als Butter, nein danke.
26.03.2010 19:23 Uhr
von styleadd:
Ich ernähre mich ausschließlich von tierischen Produkten. Fleisch, Butter, Eier, Käse und viel Fett natürlich. Wegen Allergien und Unverträglichkeiten habe ich das eingeschlagen und mir geht es besser denn je. Margarine ist das reinste GIFT!
Einfach mal nach "Herstellung Margarine" suchen.
26.03.2010 14:26 Uhr
von Olaf Mertens:
Ein Marmeladenbrot schmeckt mit Butter halt geschätzte 150% besser als mit Margarine. Und: Nein, man sollte sich nicht ausschließlich von Marmeladenbroten mit zweifingerdick Butter ernähren.
21.03.2010 03:15 Uhr
von J. Anzicker:
"Dieser gute Rat ist teuer, denn mehr als die Hälfte der Verbraucher ist in Sachen gesunde Ernährung verwirrt...".
Nicht nur 6.000 Verbraucher sind verwirrt, sondern auch TAZ-Redakteure. Wenn man sich aufgrund mangelnder Urteilskraft für nichts entscheiden kann, schreibt man solche schwachen Artikel. Durchblicker-Beiträge sehen anders aus.
19.03.2010 15:14 Uhr
von Daniel:
Schade, dass der Einfluss von Transfettsäuren nur ein einziges mal am Rande erwähnt wird, wo er doch so ziemlich hauptursächlich für die Problematik der Margarine ist.
Dass Margarine nur so gesund sein kann, wie bei der Herstellung die Bildung von Transfetten vermieden wird, bleibt genauso unerwähnt wie die Tatsache, dass eben diese überhaupt in Margarine vorkommen. Statt dessen wird auf Pommes verwiesen, die man durchaus genauso ohne Transfette frittieren kann.
Ich bin sicher kein Fan tierischen Fettes und esse auch selbst Margarine, halte den Einfluss der cis-Doppelbindungen aber für sehr stark begrenzt.
19.03.2010 12:22 Uhr
von Michael:
Ich habe bei der Überschrift schon einen Schock bekommen, da ich dachte, dass Till Ehrlich wieder Unfug treibt. Aber zum Glück ist dieser und sein Sensationsvokubular ohne nachweisbarem inhaltlichen Konstrukt zumindest bei diesem Artikel nicht hinter dem Steuer. taz, hoffentlich bleibt das auch so!
19.03.2010 11:08 Uhr
von Lars:
Margarine. Go vegan
19.03.2010 11:01 Uhr
von Steinkauz:
Wissen braucht eigene Kompetenz, für Information genügt Vertrauen in die Quelle.
Sie schreiben: "Für die Senkung von kurzkettigen (also gesättigten Fettsäuren) ist der Nachweis der Wirksamkeit (für das Herzinfarktrisiko) nicht ganz konsistent."
Und schon ist der Artikel frei von Information, weil das Vertrauen fehlt. Kurzkettigkeit ist nicht das Kriterium für gesättigte Fettsäuren. Die zeichnen sich durch das Fehlen von Doppelbindungen in der Kohlenstoffkette aus.
19.03.2010 10:46 Uhr
von Marcos Cramer:
Nordkarelien heißt auf Deutsch "Nordkarelien" und auf Finnisch "Pohjois-Karjala". Wieso dann in einem deutschsprachigen Artikel plötzlich von "North Karelia" die Rede ist, ist nicht ganz klar. Anscheinend hat sich Frau Burger hier auf eine englischsprachige Quelle bezogen, und sich nicht die Mühe gemacht, den Namen der Provinz zu übersetzen.
Und gleich im selben ersten Absatz dann noch ein Ausrutscher: "insgesamt starben 47 Prozent der North Karelianer seltener an Herzkrankheiten". Da hat wahrscheinlich in der Quelle so etwas gestanden wie, dass bei den Nordkareliern die Herzkrankheiten um 47% zurückgegangen ist. Das ist allerdings keine Aussage über 47% der Nordkarelier, wie es die Umformulierung von Frau Burger impliziert.
19.03.2010 10:30 Uhr
von grübler mag. h:
Warum beschäftigen Sie sich nur mit körperlichen und messbaren quantitativen Faktoren, die alle nur belasten?
Schreiben Sie doch mal was über positives Empowerment,
das Herzinfarkte und andere pseudo Erkrankungen dieser verdammten wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft gar nicht erst ermöglichen! Schreiben Sie doch mal ordentliche Rezpete, die auch in der Sparküche der Berliner Rentenküchen gelesen werden und fragen Sie mal im Tagesspiegel warum die nicht schreiben, welcher undercoverkripotyp den eigenen undercover kollegen vor dem Bandidos Haus erschossen hat.