Etwa eine halbe Million Beschäftigte sind in Israel in den Streik getreten, um die Situation der Leiharbeiter zu verbessern. Die Protestierenden fordern gleichen Lohn und gleiche Rechte.

Wer viele Kinder hat, braucht keine Leiharbeiter: orthodoxe Siedler im Westjordanland. Bild: reuters
JERUSALEM afp | In Israel hat sich der Streit um die Bezahlung von Leiharbeitern im öffentlichen Dienst und Teilen der Privatwirtschaft am Mittwoch mit einem Generalstreik zugespitzt. Zu der Aktion, an der sich etwa eine halbe Million Beschäftigte vor allem im öffentlichen Dienst beteiligen wollten, hatten die Gewerkschaften aufgerufen.
Vor allem in Amtsstuben und staatlichen Krankenhäusern wurde gestreikt, aber auch bei den Banken, der Bahn und der Börse. Am internationalen Flughafen Ben Gurion in der Nähe von Tel Aviv wurde der Flugverkehr bis Mittag komplett eingestellt.
Hintergrund des Generalstreiks ist die umstrittene Situation von Leiharbeitern vor allem im öffentlichen Dienst. Ein Sozialgericht hatte Gewerkschaften und Finanzministerium zu einer Einigung aufgerufen, am Mittwochnachmittag wollten beide Seiten wieder beraten.
Die Gewerkschaften fordern, dass zumindest ein Teil der Leiharbeiter fest in den öffentlichen Dienst übernommen wird oder zumindest die gleichen Rechte und den gleichen Lohn bekommt wie ihre festangestellten Kollegen.
Bundespräsident Gauck distanziert sich indirekt von Christian Wulffs Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland. Cem Özdemir distanziert sich von Gauck. Hans-Peter Uhl ist erfreut.

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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
20.02.2012 15:24 | end.the.occupation
>> Fragt sich, wer hier wen vertreiben will ... ...
17.02.2012 18:37 | TOM
Fragt sich, wer hier wen vertreiben will, derartige Zitate sind mir von jüdischen Repräsentanten nicht bekannt. Verlogener ...
16.02.2012 17:27 | end.the.occupation
Der Tu B’shvat ist natürlich nicht nur eine harmlose religiöse Veranstaltung, sondern in Israel eng mit Vertreibungsprojekt ...