Kunst
Der Maler und sein Staatsanwalt
Ein Rintelner Künstler steht wegen Fälschung vor Gericht - und wehrt sich auf seine Weise. Eine Provinzposse, in der es um alles geht: um Kunstfreiheit, Vermarktung und die Öffentlichkeit des Internet.von Hans Weimann Aus Rinteln
Leserkommentare
23.02.2010 20:09 Uhr
von Die Weihnachtsfee:
Mehr als die halbe Wahrheit kann man von diesem Künstler wohl auch nicht erwarten.
20.02.2010 11:30 Uhr
von UweRietmöller:
Das ist nur die halbe Wahrheit.
Es stimmt schon, "dass man als Beschuldigter in einem Strafverfahren praktisch keine Rechte hat, egal, ob man schuldig oder unschuldig ist, wenn die Staatsanwaltschaft beschlossen hat, die Sache persönlich zu nehmen".
Was Sack noch nicht weiß:
Man hat in einem Strafverfahren praktisch auch keine Rechte, egal, ob man schuldig oder unschuldig ist, wenn die Richterschaft beschlossen hat, die Sache persönlich zu nehmen".
Die unteren Instanzen können den größten Schwachsinn zusammenurteilen ohne irgendwas befürchten zu müssen. Denn das Revisionsgericht verwirft die Revision mit der unwahrscheinlich substantiierten „Begründung“, sie sei offensichtlich unbegründet.
Deshalb, lieber Herr Sack, richten Sie das Verfahren so aus, dass Sie vor dem BverfG Recht kriegen. Stellen Sie unbedingt alle Anträge, und zwar nachweisbar.
Behalten Sie alle Schriftstücke, egal wir schwachsinnig die Einlassungen der Justiz sind.
Bereiten Sie schon jetzt eine Verfassungsbeschwerde vor. Denn Sie haben nach der Absage im letzten Rechtszug nur 4 Wochen Zeit.
Viel Erfolg!
17.02.2010 11:49 Uhr
von Staatsfeind Nr.1:
Schade, dass ein bekloppter Staatsanwalt auf diese Weise Steuergelder verbrasst. Möchte nicht wissen, was diese ganzen Verfahren kosten.
17.02.2010 11:27 Uhr
von Franco del Blanco:
Hier sieht man den wahren deutschen Geist der Justiz in der Gegenwart-Karrieregeilheit, Elitedasein, Hochmut da muss ich gleich an lange schwarze Ledermäntel denken.
Es ist wirklich wie im alten Rom-der Untergang kommt immer näher.