Sie hatten ihn wegen seiner rigiden Abschiebepraxis kritisiert. Deshalb verklagte ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde sieben Flüchtlingsorganisationen.von Christian Jakob
Ich habe die Fälle durchgelesen und muß sagen das der Beamte korrekt gearbeitet hat. Deutschland kann nicht noch mehr solche offensichtliche Sozialflüchtlinge aufnehmen . Dem Beamten gebürt ein Orden und eine Beförderung zum Leiter der Behörde. Ich würde mich freuen wenn es mehr solche Menschen mit Rückgrat geben würde.
23.12.2011 13:34 Uhr
von HamburgerX:
Durch die zahlreichen Asylmissbrauchs-Fälle brauchen wir eine restriktive Asylpolitik. Lieber einen strengen, aber gerechten Sheriff als einen Wegseher, der einfach jede Geschichte glaubt.
22.12.2011 13:41 Uhr
von Aika:
@Norbert Bönsch: Welche Erwartung an den Lebensstandard? Ein Leben in einem Land ohne Krieg? Ein Leben ohne Folter?
@teermaschine, von Realist: Die weltweiten Flüchtlingsströme sprechen eine etwas andere Sprache. Der größte Teil der Flüchtlinge flüchtet innerhalb des eigenen Landes oder in benachbarte Staaten.
@von Carsten: Amnesty International u.a. als "dubiosen und obskuren Verein" ist mutig. Ich hoffe für Sei von Ganzen Herzen, dass Sie nie erfahren müssen, auf Hilfe dieser "dubiosen und obskuren Vereine" angewiesen sein zu müssen um einer menschenrechtsverletzenden Situation zu entkommen.
Und ich möchte alle bitten, die der Meinung sind alle Flüchtlinge kommen nur weil sie die deutschen Sozialsysteme auszunutzen, dass sie 1. sich einmal genau mit den Ansprüchen (AsybLG) zu beschäftigen und sich 2. die Fluchtgründe (Folter, Krieg, systematische Massenvergewaltigung u.ä.) versuchen nachzuvollziehen.
21.12.2011 20:20 Uhr
von Carsten:
Da tut ein Beamter seine dienstliche Pflicht und wird dafür von dubiosen und obskuren Vereinen angepisst! Sollen die berufsbetroffenen Lobbyisten der Wirtschaftsflüchtlinge diese bei sich zuhause aufnehmen und mit ihrem eigenen Geld finanzieren! Ich kann diese Heulsusen-Leier nicht mehr hören!
21.12.2011 20:20 Uhr
von Realist:
Asyl für die GANZE sog. dritte Welt in BRD, Fr. Merkel läßt das Geld drucken. Im Ausgleich gehen die Ethnodeutschen(nur die!) bis 80 arbeiten, wer dann noch lebt wird eingeschläfert!
21.12.2011 19:21 Uhr
von teermaschine:
die flüchtlingshilfeorganisationen wissen nur zu gut, dass das verfasste grundrecht auf asyl nur restrektiv umgesetzt werden kann. die bevölkerungsexplosion in den schwellen- und entwicklungsländern entwickelt einen zunehmenden wanderungsdruck in die entwickelten länder und ihre sicherungssysteme. diese sind schon heute nicht in der lage, die notwendige integration berechtigter zuwanderer zu leisten. da lohnt einfach auch einmal der blick über den tellerrand...zb zu unseren nachbarn niederlande, dänemark oder schweden. die integrationspolitischen musterländer der 70iger und 80iger jahre stehen heute vor ähnlichen problemen wie die brd...ganz ohne nazivergangenheit. jene, die vorgeben, das asylrecht zu schützen...begraben es!
21.12.2011 09:39 Uhr
von Norbert Bönsch:
Wir können die Probleme der Welt nicht auf deutschem Boden und mit deutschem Geld lösen. Nennt mir bitte ein Land der Welt in das ich einreisen darf ohne arbeiten zu müssen, meine Erwartungen an den Lebensstandard übererfüllt werden und ich zudem die Ausübung meiner Religion und Kultur unbehelligt nachgehen kann. Wer sich für Flüchtlinge einsetzen will, sollte so konsequent sein und diese vor lauter Menschlichkeit bei sich zu Hause aufnehmen.
20.12.2011 20:10 Uhr
von Aika:
@PeterWolf:Möglicherweise wurde die Familie auch im Rahmen eines Dublinverfahrens abgeschoben?
@von Stefan: Mich würde interessieren was "systematisches Austrickens" bedeutet? Das klingt sehr allgemein und nach einem Generalverdacht gegen Asylsuchende.
Und die deutsche Migrations- und Flüchtlingspolitik ist seit Jahren nicht gerade von Liberalität geprägt. Man erinnere sich an den Nicolauskompromis mit dem das Grundrecht auf Asyl stark eingestärkt wurde.
20.12.2011 11:57 Uhr
von Ingrid:
PeterWolf: Sie haben falsch gelesen. Es wurde in die Slowakei abgeschoben (wegejn Dublin II). Das waren aber keine slowakischen Asylsuchenden.
20.12.2011 11:51 Uhr
von Michael Klein:
@Stefan! Typischer KOmmentar des primitv-niveaulosen Stammtisches!
20.12.2011 11:07 Uhr
von NICHT das Weltsozialamt:
Illegale abschieben, immer, sofort und überall. Danke Armin M. für eine regide Anwendung von Gesetzen.
20.12.2011 11:01 Uhr
von Sofrony:
@PeterWolf Die Familie Berisha kommt nicht aus der Slowakei, sondern ist über diese nach Deutschland eingereist. Aufgrund der Drittstaatenregelung war eine Abschiebung in die Slowakei vermutlich rechtens. Der Skandel und der (mögliche) Rechtsbruch (grundgesetzlicher Schutz der Familie) bestehen darin, dass die Familie teilweise in die Slowakei abgeschoben wurde. Der Vater ist in Dtl. zurück geblieben und die Slowakei verweigert nun seine Aufnahme, da nach Ablauf der im Text genannten Frist keine rechtliche Zuständigkeit mehr bestehen soll.
20.12.2011 10:20 Uhr
von vantast:
Eines Tages wird der Schöpfer ihn wohl fragen, warum er die Leute so geschunden hat. Die Antwort wird wohl sein, er habe nur Befehle, Vorschriften befolgt.
20.12.2011 09:55 Uhr
von Anna:
@PeterWolf, es geht um Zustaendigkeitengeschacher: "Florim Berisha (37) floh mit seiner Familie aus dem Kosovo, reiste über die Slowakei in die EU ein und stellte in Deutschland einen Asylantrag. Nach der Dublin II-Verordnung, die die Zuständigkeiten für Asylverfahren innerhalb der EU regelt, hätte die Familie den Asylantrag jedoch in der Slowakei stellen müssen. Das BAMF nahm deshalb mit den slowakischen Behörden Kontakt auf und regelte die Abschiebungsmodalitäten für die gesamte Familie. Diese „Rücküberstellung“ war 18 Monate lang, bis zum 13 Juli 2011, möglich, danach wäre die Zuständigkeit für den Asylantrag an Deutschland übergegangen. [...] Die Slowakei weigert sich, Hr. Berisha aufzunehmen, da Deutschland für die Durchführung seines Asylverfahrens zuständig ist." Quelle (und weitere Details): http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/sheriff-gnadenlos-muss-weg.html
20.12.2011 09:47 Uhr
von Sauerbraten80:
Zur teils unmenschlichen Abschiebe-Praxis in der EU ist auch der belgische Spielfilm "Illégal" von Olivier Masset-Depasse empfehlenswert.
20.12.2011 09:24 Uhr
von Richtig Lesen:
@PeterWolf die Flüchtlinge kamen nicht aus der Slowakei sondern sind über die Slowakei eingereist. Nach dem Asylrecht müssen sie aber in dem EU-Land Asyl beantragen in das sie zuerst gereist sind also in der Slowakei, darum wurden sie dort hin abgeschoben.
20.12.2011 09:19 Uhr
von Toby:
Den Flüchtling erst ein mal unter dem Verdacht der Aufenthaltserschleichung zu stellen und ihn eher als Gegner denn als Hilfesuchenden zu betrachten, ist ein wenig so, als würde der Notarzt an jedem Unfallort erst mal davon ausgehen, daß das blutende Opfer ein Simulant sei, der sich ein paar ruhige Tage im Krankenhausbett erschleichen wolle.
Wer noch nie in die Augen eines Gefolterten geblickt hat, sollte tunlichst Zurückhaltung mit Ordnungsrufen üben. Der Anstand würde es im Zweifel gebieten, lieber zehn "Betrüger" aufzunehmen, als ein solches Opfer neuerlich vor die Füße seiner Peiniger zu werfen.
Manche Entscheider in den Verwaltungen verstecken ihre Fühllosigkeit oder gar ihren latenten Sadismus hinter dem Umstand, daß das die juristische Normsetzung den Begriff des "Mitgefühls" nicht kennt.
20.12.2011 09:13 Uhr
von Mike:
Das Asylrecht gilt nur und ausschliesslich für Verfolgte, und dies auch nur solange bis sich die Situation im Herkunftsland geändert hat. Das Asylrecht ist KEIN Recht auf Migration .
20.12.2011 08:08 Uhr
von Buzzebaer:
Vorkommentatoren: Stellt euch diese Frage:
Würde ich diese Leute in mein privates Heim aufnehmen oder nicht, also zuHause, da, wo ihr wohnt, etwa in ein freies Zimmer der Wohnung. Wenn ihr diese Frage ehrlich beantwortet, versteht ihr auch den Mann!
Vergleich mit Nazis haben da nichts verloren!
20.12.2011 05:15 Uhr
von sHR00m:
im grunde hat M aber recht. er kann sich immer darauf berufen nur seinen verdammten job zu machen und dass das gefälligst respektiert wird.
die in europa einmalige abschiebepraxis ist das problem. nicht nur m riss familien auseinander - das ist schon unzählige male systematisch vorgekommen. es gab auch schon fälle, in denen einer seit 10 jahren in de lebenden, arbeitenden, voll integrierten frau die staatsbürgerschaft rückwirkend aberkannt wurde, nachdem ihre ehe nach scheidung zur scheinehe erklärt worden war. auseinandergerissene famlien sind standard, menschen werden nicht selten in den sicheren tod geschickt. auch jugendliche, die in foltergebiete abgeschoben werden. bei allen diesen geschilderten fällen, kam es nicht im geringsten auf die leistung an, die derjenige erbrachte. hier liegen menschenleben in den händen launischer sachbearbeiter.
freies land und grundgesetz schön und gut aber der MENSCH ansich hat hier garnichts zu melden. die würde des deutschen ist unantastbar, wenn überhaupt.
20.12.2011 03:27 Uhr
von Bisschen mehr Insiderwissen:
@PeterWolf Nirgends wurde erwähnt, dass die Familie aus der Slowakei stammt. Die wurden dahin abgeschoben, weil das der erste EU-Staat war, den sie betreten hatten. http://www.nordbayern.de/region/erlangen/sheriff-gnadenlos-in-der-weltoffenen-hugenottenstadt-1.1694929 Die Familie kam aus dem Kosovo! Auch durch Verschweigen kann man lügen.
20.12.2011 03:05 Uhr
von vic:
Der Staatsschutz ermittelt gegen Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen. Das passt ins Bild dieser Tage. Diese Welt ist falschrum, kommt mir vor.
20.12.2011 03:00 Uhr
von Arne:
@PeterWolf: Da steht in dem Artikel nix davon, dass es sich bei denen in die Slowakei abgeschobenen um "Flüchtlinge" handeln würde. (Obwohl die Situation der Roma in manchen östlichen EU-Ländern das manchmal rechtfertigen würde.) Als EU-Bürger darfst Du für drei Monate ohne Visum in die BRD, länger darf man bleiben, wenn man eine Arbeit hat oder ausreichend Geldmittel, um sich selbst zu versorgen und ausreichend Krankenversicherungsschutz. Und ansonsten wird man abgeschoben, weil die Aufenthaltsgenehmigung abläuft wie jeder Flüchtling aus einem Nicht-EU-Staat auch. Glaubt doch nicht diesen Blödsinn, dass man durch die EU sich frei überall in Europa niederlassen könnte. Die EU ist eine kapitalistische Internationale, aber bestimmt keine humanistische Vereinigung für Bürgerrechte.
20.12.2011 00:55 Uhr
von Hans peter:
Nazis morden, der Staat schiebt ab,...
19.12.2011 23:48 Uhr
von PeterWolf:
Zu den Fällen aus Iran und Aserbaidschan kann ich nichts beitragen. Was die Familie aus der Slowakei angeht: Das kann nicht stimmen, die Slowakei ist EU-Mitglied und hat als Währung sogar den Euro. Innerhalb der EU-Bürger kann es keine Flüchtlinge geben, es gibt bestenfalls beim Nicht-EU Mitglied Schweiz Asyl für steuerlich Verfolgte.
19.12.2011 23:08 Uhr
von Stefan:
Wenn seitens der Flüchtlingsorganisationen Handlungen "am äußersten rechten Rand" vorgeworfen werden, dann haben sie damit den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Aber mal eine grundsätzliche Frage: Werden nicht gerade die Behörden von Antragstellern oder auch bereits Abgelehnten systematisch ausgetrickst?
19.12.2011 23:01 Uhr
von Jürgen:
Wundert sich bei diesen Prioritäten des Staatsschutzes noch jemand, warum Nazis ungestört morden können? Fragt sich, wer politsch für diese Prioritätensetzung verantwortlich ist ...
19.12.2011 22:20 Uhr
von HeyDa:
Es sind gottseidank nur wenige, die so gnadenlos sein können, aber keinem von ihnen darf man Macht geben!
19.12.2011 22:06 Uhr
von antigerman:
das sind geschichten die deutschland schreibt.wo ist eigentlich der unterschied zwischen staatsschutz und verfassungschutz?ich habe keine ahnung.aber amnesty international ist auf jedenfall eine linksextremistische,staatsfeindliche terrorgruppierung die es zu überwachen gilt.gab es da nicht gerade irgendwo 10 tote?schon klar:der staat- und verfassungsschützer kann ja auch nicht überall ein auge auf das geschehen haben.lieber tote als rote.zumindest wenn man auf diesen staat verdraut.
19.12.2011 21:33 Uhr
von ebse:
Man könnte auch Strafanzeige gegen den "Sheriff" wegen "versuchter und tatsächlicher Nötigung" stellen. Dann wird es vor einem normalen Gericht geprüft. Und es könnte ein dramatisches Urteil für den Herrn geben. Was für die Stadt Erlangen auch nicht lustig wäre, wenn seine Handlungen von den Vorgesetzten quasi genehmigt wurden.
Leserkommentare
16.02.2012 23:17 Uhr
von Gerechter Bürger:
Ich habe die Fälle durchgelesen und muß sagen das der Beamte korrekt gearbeitet hat. Deutschland kann nicht noch mehr solche offensichtliche Sozialflüchtlinge aufnehmen . Dem Beamten gebürt ein Orden und eine Beförderung zum Leiter der Behörde. Ich würde mich freuen wenn es mehr solche Menschen mit Rückgrat geben würde.
23.12.2011 13:34 Uhr
von HamburgerX:
Durch die zahlreichen Asylmissbrauchs-Fälle brauchen wir eine restriktive Asylpolitik. Lieber einen strengen, aber gerechten Sheriff als einen Wegseher, der einfach jede Geschichte glaubt.
22.12.2011 13:41 Uhr
von Aika:
@Norbert Bönsch: Welche Erwartung an den Lebensstandard? Ein Leben in einem Land ohne Krieg? Ein Leben ohne Folter?
@teermaschine, von Realist: Die weltweiten Flüchtlingsströme sprechen eine etwas andere Sprache. Der größte Teil der Flüchtlinge flüchtet innerhalb des eigenen Landes oder in benachbarte Staaten.
@von Carsten: Amnesty International u.a. als "dubiosen und obskuren Verein" ist mutig. Ich hoffe für Sei von Ganzen Herzen, dass Sie nie erfahren müssen, auf Hilfe dieser "dubiosen und obskuren Vereine" angewiesen sein zu müssen um einer menschenrechtsverletzenden Situation zu entkommen.
Und ich möchte alle bitten, die der Meinung sind alle Flüchtlinge kommen nur weil sie die deutschen Sozialsysteme auszunutzen, dass sie
1. sich einmal genau mit den Ansprüchen (AsybLG) zu beschäftigen und sich
2. die Fluchtgründe (Folter, Krieg, systematische Massenvergewaltigung u.ä.) versuchen nachzuvollziehen.
21.12.2011 20:20 Uhr
von Carsten:
Da tut ein Beamter seine dienstliche Pflicht und wird dafür von dubiosen und obskuren Vereinen angepisst! Sollen die berufsbetroffenen Lobbyisten der Wirtschaftsflüchtlinge diese bei sich zuhause aufnehmen und mit ihrem eigenen Geld finanzieren! Ich kann diese Heulsusen-Leier nicht mehr hören!
21.12.2011 20:20 Uhr
von Realist:
Asyl für die GANZE sog. dritte Welt in BRD, Fr. Merkel läßt das Geld drucken. Im Ausgleich gehen die Ethnodeutschen(nur die!) bis 80 arbeiten, wer dann noch lebt wird eingeschläfert!
21.12.2011 19:21 Uhr
von teermaschine:
die flüchtlingshilfeorganisationen wissen nur zu gut, dass das verfasste grundrecht auf asyl nur restrektiv umgesetzt werden kann. die bevölkerungsexplosion in den schwellen- und entwicklungsländern entwickelt einen zunehmenden wanderungsdruck in die entwickelten länder und ihre sicherungssysteme. diese sind schon heute nicht in der lage, die notwendige integration berechtigter zuwanderer zu leisten. da lohnt einfach auch einmal der blick über den tellerrand...zb zu unseren nachbarn niederlande, dänemark oder schweden. die integrationspolitischen musterländer der 70iger und 80iger jahre stehen heute vor ähnlichen problemen wie die brd...ganz ohne nazivergangenheit. jene, die vorgeben, das asylrecht zu schützen...begraben es!
21.12.2011 09:39 Uhr
von Norbert Bönsch:
Wir können die Probleme der Welt nicht auf deutschem Boden und mit deutschem Geld lösen. Nennt mir bitte ein Land der Welt in das ich einreisen darf ohne arbeiten zu müssen, meine Erwartungen an den Lebensstandard übererfüllt werden und ich zudem die Ausübung meiner Religion und Kultur unbehelligt nachgehen kann. Wer sich für Flüchtlinge einsetzen will, sollte so konsequent sein und diese vor lauter Menschlichkeit bei sich zu Hause aufnehmen.
20.12.2011 20:10 Uhr
von Aika:
@PeterWolf:Möglicherweise wurde die Familie auch im Rahmen eines Dublinverfahrens abgeschoben?
@von Stefan: Mich würde interessieren was "systematisches Austrickens" bedeutet? Das klingt sehr allgemein und nach einem Generalverdacht gegen Asylsuchende.
Und die deutsche Migrations- und Flüchtlingspolitik ist seit Jahren nicht gerade von Liberalität geprägt. Man erinnere sich an den Nicolauskompromis mit dem das Grundrecht auf Asyl stark eingestärkt wurde.
20.12.2011 11:57 Uhr
von Ingrid:
PeterWolf: Sie haben falsch gelesen. Es wurde in die Slowakei abgeschoben (wegejn Dublin II). Das waren aber keine slowakischen Asylsuchenden.
20.12.2011 11:51 Uhr
von Michael Klein:
@Stefan! Typischer KOmmentar des primitv-niveaulosen Stammtisches!
20.12.2011 11:07 Uhr
von NICHT das Weltsozialamt:
Illegale abschieben, immer, sofort und überall.
Danke Armin M. für eine regide Anwendung von Gesetzen.
20.12.2011 11:01 Uhr
von Sofrony:
@PeterWolf
Die Familie Berisha kommt nicht aus der Slowakei, sondern ist über diese nach Deutschland eingereist. Aufgrund der Drittstaatenregelung war eine Abschiebung in die Slowakei vermutlich rechtens. Der Skandel und der (mögliche) Rechtsbruch (grundgesetzlicher Schutz der Familie) bestehen darin, dass die Familie teilweise in die Slowakei abgeschoben wurde. Der Vater ist in Dtl. zurück geblieben und die Slowakei verweigert nun seine Aufnahme, da nach Ablauf der im Text genannten Frist keine rechtliche Zuständigkeit mehr bestehen soll.
20.12.2011 10:20 Uhr
von vantast:
Eines Tages wird der Schöpfer ihn wohl fragen, warum er die Leute so geschunden hat. Die Antwort wird wohl sein, er habe nur Befehle, Vorschriften befolgt.
20.12.2011 09:55 Uhr
von Anna:
@PeterWolf,
es geht um Zustaendigkeitengeschacher:
"Florim Berisha (37) floh mit seiner Familie aus dem Kosovo, reiste über die Slowakei in die EU ein und stellte in Deutschland einen Asylantrag. Nach der Dublin II-Verordnung, die die Zuständigkeiten für Asylverfahren innerhalb der EU regelt, hätte die Familie den Asylantrag jedoch in der Slowakei stellen müssen. Das BAMF nahm deshalb mit den slowakischen Behörden Kontakt auf und regelte die Abschiebungsmodalitäten für die gesamte Familie. Diese „Rücküberstellung“ war 18 Monate lang, bis zum 13 Juli 2011, möglich, danach wäre die Zuständigkeit für den Asylantrag an Deutschland übergegangen. [...] Die Slowakei weigert sich, Hr. Berisha aufzunehmen, da Deutschland für die Durchführung seines Asylverfahrens zuständig ist."
Quelle (und weitere Details):
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/sheriff-gnadenlos-muss-weg.html
20.12.2011 09:47 Uhr
von Sauerbraten80:
Zur teils unmenschlichen Abschiebe-Praxis in der EU ist auch der belgische Spielfilm "Illégal" von Olivier Masset-Depasse empfehlenswert.
20.12.2011 09:24 Uhr
von Richtig Lesen:
@PeterWolf
die Flüchtlinge kamen nicht aus der Slowakei sondern sind über die Slowakei eingereist. Nach dem Asylrecht müssen sie aber in dem EU-Land Asyl beantragen in das sie zuerst gereist sind also in der Slowakei, darum wurden sie dort hin abgeschoben.
20.12.2011 09:19 Uhr
von Toby:
Den Flüchtling erst ein mal unter dem Verdacht der Aufenthaltserschleichung zu stellen und ihn eher als Gegner denn als Hilfesuchenden zu betrachten, ist ein wenig so, als würde der Notarzt an jedem Unfallort erst mal davon ausgehen, daß das blutende Opfer ein Simulant sei, der sich ein paar ruhige Tage im Krankenhausbett erschleichen wolle.
Wer noch nie in die Augen eines Gefolterten geblickt hat, sollte tunlichst Zurückhaltung mit Ordnungsrufen üben. Der Anstand würde es im Zweifel gebieten, lieber zehn "Betrüger" aufzunehmen, als ein solches Opfer neuerlich vor die Füße seiner Peiniger zu werfen.
Manche Entscheider in den Verwaltungen verstecken ihre Fühllosigkeit oder gar ihren latenten Sadismus hinter dem Umstand, daß das die juristische Normsetzung den Begriff des "Mitgefühls" nicht kennt.
20.12.2011 09:13 Uhr
von Mike:
Das Asylrecht gilt nur und ausschliesslich für Verfolgte, und dies auch nur solange bis sich die Situation im Herkunftsland geändert hat.
Das Asylrecht ist KEIN Recht auf Migration .
20.12.2011 08:08 Uhr
von Buzzebaer:
Vorkommentatoren: Stellt euch diese Frage:
Würde ich diese Leute in mein privates Heim aufnehmen oder nicht, also zuHause, da, wo ihr wohnt, etwa in ein freies Zimmer der Wohnung. Wenn ihr diese Frage ehrlich beantwortet, versteht ihr auch den Mann!
Vergleich mit Nazis haben da nichts verloren!
20.12.2011 05:15 Uhr
von sHR00m:
im grunde hat M aber recht. er kann sich immer darauf berufen nur seinen verdammten job zu machen und dass das gefälligst respektiert wird.
die in europa einmalige abschiebepraxis ist das problem. nicht nur m riss familien auseinander - das ist schon unzählige male systematisch vorgekommen. es gab auch schon fälle, in denen einer seit 10 jahren in de lebenden, arbeitenden, voll integrierten frau die staatsbürgerschaft rückwirkend aberkannt wurde, nachdem ihre ehe nach scheidung zur scheinehe erklärt worden war. auseinandergerissene famlien sind standard, menschen werden nicht selten in den sicheren tod geschickt. auch jugendliche, die in foltergebiete abgeschoben werden. bei allen diesen geschilderten fällen, kam es nicht im geringsten auf die leistung an, die derjenige erbrachte. hier liegen menschenleben in den händen launischer sachbearbeiter.
freies land und grundgesetz schön und gut aber der MENSCH ansich hat hier garnichts zu melden. die würde des deutschen ist unantastbar, wenn überhaupt.
20.12.2011 03:27 Uhr
von Bisschen mehr Insiderwissen:
@PeterWolf
Nirgends wurde erwähnt, dass die Familie aus der Slowakei stammt.
Die wurden dahin abgeschoben, weil das der erste EU-Staat war, den sie betreten hatten.
http://www.nordbayern.de/region/erlangen/sheriff-gnadenlos-in-der-weltoffenen-hugenottenstadt-1.1694929
Die Familie kam aus dem Kosovo!
Auch durch Verschweigen kann man lügen.
20.12.2011 03:05 Uhr
von vic:
Der Staatsschutz ermittelt gegen Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen. Das passt ins Bild dieser Tage.
Diese Welt ist falschrum, kommt mir vor.
20.12.2011 03:00 Uhr
von Arne:
@PeterWolf:
Da steht in dem Artikel nix davon, dass es sich bei denen in die Slowakei abgeschobenen um "Flüchtlinge" handeln würde. (Obwohl die Situation der Roma in manchen östlichen EU-Ländern das manchmal rechtfertigen würde.)
Als EU-Bürger darfst Du für drei Monate ohne Visum in die BRD, länger darf man bleiben, wenn man eine Arbeit hat oder ausreichend Geldmittel, um sich selbst zu versorgen und ausreichend Krankenversicherungsschutz. Und ansonsten wird man abgeschoben, weil die Aufenthaltsgenehmigung abläuft wie jeder Flüchtling aus einem Nicht-EU-Staat auch.
Glaubt doch nicht diesen Blödsinn, dass man durch die EU sich frei überall in Europa niederlassen könnte. Die EU ist eine kapitalistische Internationale, aber bestimmt keine humanistische Vereinigung für Bürgerrechte.
20.12.2011 00:55 Uhr
von Hans peter:
Nazis morden, der Staat schiebt ab,...
19.12.2011 23:48 Uhr
von PeterWolf:
Zu den Fällen aus Iran und Aserbaidschan kann ich nichts beitragen.
Was die Familie aus der Slowakei angeht:
Das kann nicht stimmen, die Slowakei ist EU-Mitglied und hat als Währung sogar den Euro.
Innerhalb der EU-Bürger kann es keine Flüchtlinge geben, es gibt bestenfalls beim Nicht-EU Mitglied Schweiz Asyl für steuerlich Verfolgte.
19.12.2011 23:08 Uhr
von Stefan:
Wenn seitens der Flüchtlingsorganisationen Handlungen "am äußersten rechten Rand" vorgeworfen werden, dann haben sie damit den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Aber mal eine grundsätzliche Frage: Werden nicht gerade die Behörden von Antragstellern oder auch bereits Abgelehnten systematisch ausgetrickst?
19.12.2011 23:01 Uhr
von Jürgen:
Wundert sich bei diesen Prioritäten des Staatsschutzes noch jemand, warum Nazis ungestört morden können? Fragt sich, wer politsch für diese Prioritätensetzung verantwortlich ist ...
19.12.2011 22:20 Uhr
von HeyDa:
Es sind gottseidank nur wenige, die so gnadenlos sein können, aber keinem von ihnen darf man Macht geben!
19.12.2011 22:06 Uhr
von antigerman:
das sind geschichten die deutschland schreibt.wo ist eigentlich der unterschied zwischen staatsschutz und verfassungschutz?ich habe keine ahnung.aber amnesty international ist auf jedenfall eine linksextremistische,staatsfeindliche terrorgruppierung die es zu überwachen gilt.gab es da nicht gerade irgendwo 10 tote?schon klar:der staat- und verfassungsschützer kann ja auch nicht überall ein auge auf das geschehen haben.lieber tote als rote.zumindest wenn man auf diesen staat verdraut.
19.12.2011 21:33 Uhr
von ebse:
Man könnte auch Strafanzeige gegen den "Sheriff" wegen "versuchter und tatsächlicher Nötigung" stellen. Dann wird es vor einem normalen Gericht geprüft. Und es könnte ein dramatisches Urteil für den Herrn geben. Was für die Stadt Erlangen auch nicht lustig wäre, wenn seine Handlungen von den Vorgesetzten quasi genehmigt wurden.