• 29.01.2012

Konflikt mit Syrien

Diplomatie in der Sackgasse

Die Golfstaaten setzen nach der gescheiterten Beobachtermission in Syrien nun auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrats. Doch Russland und China stellen sich weiterhin quer.von Karim El-Gawhary

  • 30.01.2012 10:37 Uhr

    von Hari Seldon:

    Nun, die Frage stellt sich;: Was für einen Mandat (und Sagen) haben die Golfstaaten in Syrien? Ist Syrien Teil der Golfstaaten, oder ist Syrien eine unabhängige Staat? Was würde zum Beispiel der Emir von Katar sagen, falls Syrien einen demokratisch gewählten Präsident in Katar verlangen würde? Oder mindestens eine Kommunalwahl, wie kürzlich in Syrien. Wäre gespannt auf die Reaktionen.

    @Otto Suhr:

    Was in Lybien passierte, war ein klassicher neokolonialistischer Eroberungskrieg, Massenmord, usw. (laut UNO: Kriegsverbrechen) mit massiven faschistischen Farbtönen. Russland hat genügend Erfahrung mit den Faschisten in 1941-45 gemacht. Warum sollte Russland noch einmal freie Fahrt faschistischen Aggressionen geben?

  • 29.01.2012 18:22 Uhr

    von Schattenfels:

    Sind sie nicht süss, die kleinen, zufälligerweise ausschließlich männlichen Menschenkinder auf dem Foto? Beim Anblick bewaffneter, arabischer Kinder (am liebsten Palästinenser!) geht einem Linken einfach das Herz auf. So revolutionär, so kämpferisch, so antikapitalistisch, so irgendwie halt. Thorben darf nicht mit Terminators spielen, aber der kleine Mohammed auf dem Weg in den Gottesstaat ist mit seiner Spielzeug-RPG oder einfach zu niedlich.

  • 29.01.2012 18:21 Uhr

    von Otto Suhr:

    Vielen Dank für diesen Interessanten Kommentar. Ich glaube dass mehr als nur militärisches Interesse hinter Russlands Haltung steht. In Libyen musste Russland erleben, wie mit einem relativ dünnen UN-Mandat ein Regime abgesetzt und durch ein pro-westliches ersetzt wurde und nun fürchtet Russland dasselbe in Syrien. Ich denke nach dem Präzedenzfall Libyen werden Russland und China sich hüten, in weiteren strategisch wichtigen Ländern auf diese Weise ihren eigenen Einfluss zu beschneiden zu lassen und ihr Veto stärker als bisher nutzen.

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