Kommentar von Sven-Michael Veit
Die Preise für den Verbrauch von Strom steigen, und das ist vorübergehend unvermeidbar. Die Kosten werden aber vor allem auf private Kunden abgewälzt, und das ist schlecht. Und die Gewinne sacken die falschen Unternehmen ein, um ihre falsche Industriepolitik weiter zu betreiben. Und das ist richtig übel.
Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?
Zunächst sollten alle noch stärker Strom und andere Energien sparen. Jede und jeder hat noch reichlich Möglichkeiten im eigenen Haushalt. Zudem müssen sinkende Einkaufspreise an der Strombörse an die Verbraucher weitergegeben werden. Seit Jahren haben die Großkonzerne Senkungen eingesackt, Steigerungen jedoch unverzüglich ihren Kunden in Rechnung gestellt. Da kommt ein nettes Sümmchen zusammen.
Abgeschafft werden muss zudem die Industrieumlage. Mehr als 800 Millionen Euro sollen Privathaushalte im nächsten Jahr zahlen, damit Großverbraucher weiterhin günstig Strom verschwenden können. Auch ein schönes Sümmchen.
Und schließlich werden bei Sonne und Wind die tatsächlichen Gestehungskosten berechnet. Bei Kohle und Atom sind direkte Subventionen sowie volkswirtschaftliche Nebenkosten – Gesundheitsschäden, Endlagersuche, Polizeieinsätze im Wendland – vom Steuerzahler zusätzlich zu entrichten. Und das ist richtig viel Geld.
Das Rezept für die Energiezukunft lautet deshalb: weniger, sauberer und billiger.
Zur Gartenschau in Wilhelmsburg kommen weniger Menschen als erwartet. Das könnte die Finanzierung gefährden. Sozialverband findet Preise zu hoch.

Vor einem Jahr wollte die Sozialsenatorin das Bremer Sozialamt in ihre Behörde „eingliedern“. Es hagelte Proteste. Nun rudert sie klammheimlich zurück. von Klaus Wolschner

Was früher im Container landete, findet eine Heimat im Hamburger Oberhafen: In der „Hanseatischen Materialverwaltung“ können Künstler, Schulen, Filmproduktionen künftig gebrauchte Requisiten ausleihen. Mit etwas Glück sogar umsonst.

Bond-Schurkin, Stil-Ikone, Musikerin: Das Gesamtkunstwerk Grace Jones hat Geburtstag.

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.


Leserkommentare
19.11.2012 10:53 | Wutausbruch
"Abgeschafft werden muss zudem die Industrieumlage." ...