• 09.09.2010

"Das wird man ja wohl sagen dürfen" – Bild geriert sich als Kämpferin für Meinungsfreiheit. Und testet aus, ob die Zeit reif ist für eine chauvinistische Partei jenseits der CDU.

Schwarzes Loch rechts außen

KOMMENTARvon Albrecht Von Lucke

  • 11.09.2010 14:21 Uhr

    von uwe:

    So mögen die Intellektuellen eine Partei gründen!

  • 11.09.2010 03:35 Uhr

    von hinterwald:

    # 09.09.2010 19:05 Uhr: von Friedrich Grimm:

    ahem, daß die BLÖD ein drecksblatt ist, ist doch ne binsenweisheit - schlimmer ist, daß sich der "spargel" mittlerweile peu a peu auch in ein drecksblatt verwandelt, dem das gespür für politischen anstand abgeht, wenn nur ein paar hefte mehr verkauft werden können. um sich dann ganz traurig über die rechtspopulisten zu beklagen.

    heuchelei pur und definitiv sehr viel gefährlicher.

    es gibt da ein addon für firefox namens "blocksite". seit anfang dieser woche steht der spiegel da bei mir auf platz eins.

  • 10.09.2010 20:30 Uhr

    von Martin:

    Es gibt kein LINKS oder RECHTS.

    Es gibt nur FREIHEIT oder TYRRANEI.


    Die Diffarmierung einer neuen möglichen Partei mit echten Idealen (auch ohne einen Sarrazin) hat bereits jetzt schon begonnen.

  • 10.09.2010 19:32 Uhr

    von Euromeyer:

    PARTEIENGRÜNDEN!!!
    Gründet schnell Miniparteien, nur damit Synonyme der Menschlichkeit nicht in braune Kacke gezogen werden können!
    Wer Debatten z. B.auf Welt-online verfolgt, für den stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann eine antieuropäische,xenophobe,antisoziale DM-Nostalgikerpartei gegründet wird. Diese Leute entblöden sich sogar die Geschwister Scholl zur Verteidigung Sarrazinscher Positionen heranzuziehen-
    Und ich will nicht, dass so eine Fäkalgrube für Kleinbürgerliche Bedeutungsverlustängste einen Namen Wie FREIHEIT,WAHRHEIT;GERECHTIGKEIT, oder so zur Verschleierung ihrer Wahren Natur tragen kann- wie beiden`Freiheitlichen` Österreichs.
    Übles scharrt sich zusammen- verhindern wir, das bereits ihre Eigenbezeichnung die perverseste Lüge ist!

  • 10.09.2010 18:14 Uhr

    von lomo111:

    Liebes Luftschlößchen,
    Sie schrieben "Seit Jahren betreiben die CDU und andere Parteien einen Limkstrend, wider aller Vernunft... "

    Das ist doch ein Witz und Sie sind ein Agent Provokatuer, bitte geben Sie es zu. Sonst würde ich denken sie leben in einem Paralleluniversum.
    Wenn ein "Linkstrend" der CDU stattgefunden hat, führt der Papst höchstpersönlich die Abtreibungen durch. Die komplette Politlandschaft ist so weit nach "neoliberal-Rechtsreaktionär" gerückt, dass ein großer Unterscheid nicht mehr festzustellen ist. Alle machen mit, die einen offener (CDU+FDP) die anderen versteckter (GRÜNE +SPD), wenn es darum geht die Minderheiten und die Schwächsten der Gesellschaft zu diffamieren und zu beleidigen. Das müssten Sie doch gemerkt haben, oder?

    "Ich hoffe auf den Rechtsruck, lieber früh als spät."
    Ich hoffe, Sie wissen was Sie fordern. N bißchen weiter, nur ein ganz kleines bißchen weiter rechts, steht schon ihr Traum... die NPD, REP oder die neu gegründeten "Freiheits- und PRO Parteien".Wieso wählen Sie diese nicht? Gute Nacht Deutschland.
    Bitte nachher nicht erzählen, dass man das nicht gewusst und gewollt hat.

  • 10.09.2010 16:17 Uhr

    von Pyro:

    Ein inhaltlich guter Artikel, der das Problem der deutschen "Volksparteien" aufzeigt. Aber einige der gewählten Worte waren, nett gesagt, etwas unglücklich gewählt. Ich glaube, die Kommentatoren haben es hier schon ziemlich gut (zer-) umrissen welche Worte und Fakten es waren.
    Lieber Herr Lucke: Machen Sie daher bitte weiter, aber denken etwas mehr beim Schreiben nach ;)

  • 10.09.2010 13:58 Uhr

    von Daniel Preissler:

    @Leo: du schreibst:

    "Das erinnert mich alles ein wenig an die "Israelkritik": "Man muss doch Israel noch kritisieren dürfen, ohne gleich als Antisemit zu gelten", heißt es da immer."

    Es gibt auch gute Gründe, die ägyptische Reg., den marokkanischen Kg. (schon weniger), den Iran, die Hamas uns Al-Qaida sowieso zu kritisieren, ohne deswegen gleich anti-muslimisch eingestellt zu sein.

    Auch zu in Europa lebenden Moslems kann man gut das ein oder andere kritische Wort verlieren, allerdings ist das eine völlig andere Ebene und ein anderer Maßstab (und hat andere Grenzen, da es hier um Menschen und nicht um Menschen in Machtapparaten geht), weshalb ihr Vergleich nicht mehr hinkt, sondern gezogen werden muss.

    Auch du begehst übrigens den Fehler, Israel mit Juden gleichzusetzen, da dein Vergleich sich ja auf Moslems (ohne genannten Staat) bezieht.

    Ach ja: Wenn man Sarrazin kritisiert, ist man überigens auch nicht automatisch ein Antideutscher (nun wirklich nicht!!!) d;-)

  • 10.09.2010 13:43 Uhr

    von Rumpelstilchen:

    Es geht um das Exkludieren. Wer soll ausgeschlossen werden. Alle die, die sich nicht verkaufen wollen oder können. Der Markt hat immer Recht. Und Sarrazin fordert nichts anderes als die die zur Last fallen, auszumerzen.
    Das ist die Konsequenz der neoliberalen Ökonomie.

    Rechts oder Links. Das ist doch Scheiße.

  • 10.09.2010 13:43 Uhr

    von joe conte:

    Herr von Lucke ich möchte Ihnen zunächst danken, dass Sie wie viele andere kluge und geschichtsbewußte Publizisten versuchen mit Nüchternheit aufs Wesentliche aufmerksam zu machen. Die Kommentare auch in diesem Forum zeigen bislang, dass die These "man darf es ja wohl sagen" nach wie vor Hochkonjunktur hat. Derart Denkende vergessen, dass auch andere Gruppen, Parteien auch Völker eine ähnlich intollerante und menschenfeindliche Position einnehmen könnten. Dann wäre es wahrscheinlich Ende mit aller Freizügigkeit und Freiheit weltweit, die wir heute geniessen und zu schätzen wissen. Probleme sind dafür da gelöst zu werden. Wann hört endlich auf diese Suche des Sündenbocks auf? Ist das Leben nicht einfach zu kurz und anstrengend, um es sich und den anderen mit überflüssigen Hassgefühlen noch ungeniessbarer zu machen?

  • 10.09.2010 13:30 Uhr

    von Daniel:

    Ja, auch ich könnte mir vorstellen, Helge Schneider zu wählen!

    ( Sogar ohne Wahlprogramm und jegliche inhaltliche Positionierung verweigernd. Leider hat er da kein Bock drauf. Wem sollte er auch vertrauen. )

    Enteignet Springer!!!

  • 10.09.2010 13:04 Uhr

    von Kaboom:

    @Gerd Armbruster:

    Doch, das lässt sich sehr wohl an den extremen rechten Rand stellen. Denn das IST der äusserste rechte Rand. Umfragen beweisen, das weitgehend unabhängig von der Parteipräferenz Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus etc. bei 15-20% der Bevölkerung fest verankert sind. Das ist Sarrazins Zielgruppe.

    Und seine Claqueure haben nun halt jemand, der (noch?) nicht in der NPD / DVU / Pro-Wattweissich -Ecke verortet ist. Und trotzdem die gleiche Sosse absondert.

    DAS wird man doch wohl noch sagen dürfen!

  • 10.09.2010 12:20 Uhr

    von Pablo:

    Die gleiche Debatte hatten wir schonmal. Damals hat Herr S. von der "Produktion von Kopftuchmädchen" gesprochen. Abgesehn davon hatte Herr S. als Finanzsenator in Berlin die "Probleme" mit getragen und mit gestaltet. Von daher kritisiert er seine eigenen politischen Entscheidungen. Das die Blöd da nur zu gerne auf den losfahrenden Zug mit aufspringt ist doch nichts neues. Populistische Thesen verkaufen sich halt besser als qualitäts Journalismus, egal ob Link, Rechts oder in der "Mitte". Was auch immer die "Mitte" der Gesellschaft ist.

  • 10.09.2010 12:12 Uhr

    von tazitus:

    @FJS: Die gesamte Größe des Spielfeldes nutzen. Ja, aber es ist ein dynamisches Spiel und sobald mensch über die Mittellinie kommt, kann sie/er im Abseits stehen. Und abseits ist, wenn der Schiri pfeift.

    (Zumindest beim Fußball ist das so. Ich weiß ja nicht, was Sie jetzt so spielen.)

  • 10.09.2010 12:02 Uhr

    von Kai Diekmann:

    Der Rassismus ist der Rammbock des Kapitalismus.

    In unseren Statuten steht nichts darüber, dass wir eine gerechtere Gesellschaft wollen.

  • 10.09.2010 11:48 Uhr

    von anja:

    @manfred barthel

    natürlich ist der durchschnittswähler in der zone für rechtspopulistische sprüche empfänglich. meine eltern, stramme pds-wähler- wie fast das gesamte dörfliche umfeld.
    da geht es schnell politisch mal zur npd (krimminelle ausländer raus, tod für kinderschänder) oder ganz pauschal gegen die moderne und den westen.

    so zu tun als ob die linke nicht auch linksvölkische elemente hat, und diese nicht schnell auch rechtsvölkisch werden können, ist einfach intellektuell unterste schubblade.

  • 10.09.2010 11:33 Uhr

    von Beate:

    Hat denn niemand das Buch gelesen.

    Sarrazin verachtet die kleinen Leute.

    In seinem Buch schreibt er, daß die Löhne für die Bildzeitungsleser, die kleinen Arbeiter und Angestellten, um 10% sinken werden.

    Das erklärt er mit der Globalisierung.

    Wenn es also nur noch für seine Schicht, die oberen 10% reicht zu denen Mathias Döpfner und Kai Diekmann gehören, und nicht mehr für die Verachteten darunter, dann sind die Ausländer Schuld.

    Das Buch ist äußerst einfach gestrickt.

  • 10.09.2010 11:07 Uhr

    von Immerwiedergern:

    Man muss beachten, dass es mehrere Dimensionen der Links-Rechts-Polarität gibt und vorsichtig sein, dass man diese nicht durcheinander bringt. Wenn man glaubt, dass Sarrazin in seiner rechten Position vergleichbar ist mit irgendeinem Skinhead der NPD wählt täuscht man sich. Die rechte Position von Sarrazin&Co ist nur eine konservative, leistungsbezogene und leicht patriachische Position. Ich glaube, dass am meisten angst vor einer "neuen" rechten Partei müsste auch die FDP haben und nicht die CDU/CSU.
    PS: Vermutlich verachtet Sarrazin&Co die Bildleser in ähnlicher weise wie die ALG II-Empfänger - Überschneidungen der beiden Gruppen ausser Acht gelassen.

  • 10.09.2010 11:05 Uhr

    von taktloss:

    "Demokratische" Mitte, wie weit rechts sitzen Sie denn um CDU/CSU/SPD als links wahrzunehmen?

  • 10.09.2010 11:01 Uhr

    von Stimmvieh:

    Das wird man doch noch sagen dürfen: Hätte man Springer beizeiten enteignet, wäre uns manches Ärgernis erspart geblieben!

  • 10.09.2010 10:45 Uhr

    von never!Land:

    @Stefan:

    "Ein kluges Wort und schon ist man Rechtspopulist"
    Mal abgesehen davon, dass es genug kluge Worte gibt, die nicht rassistisch sind, fehlt schon allein deswegen eine Bewertungsgrundlage, weil "Ein kluges Wort" und "rechts" in Deutschland noch nie zusammengefunden haben...

  • 10.09.2010 10:42 Uhr

    von Paul Köhler:

    Die "Rassismus"- bzw. "Faschismus"-Vorwürfe gegen Sarrazin sind m.E. ein Abwehrmechanismus, i.S. von
    Überspielen der eigenen Ambivalenz gegenüber "Fremden".

    Schade, dass die taz in Sachen Sarrazin nur das übliche Gutmenschentum zu Wort kommen läßt. Angemessener wäre eine Diskussion darüber, warum
    Grünlinke so aggressiv reagieren, bis hin zur Aufforderung, die Meinungsfreiheit einzuschränken.

  • 10.09.2010 10:37 Uhr

    von Dr. Schreck:

    "Auf den Schulhöfen muss deutsch gesprochen werden"? Na, endlich wird dieser leidige Lateinunterricht abgeschafft. Und Französisch hab ich eh nie verstanden...

  • 10.09.2010 10:16 Uhr

    von kati:

    @Peter:ich erlaube mir, Sie zu zitieren.
    "Ja, bloß gut dass ihr nicht solche Meinungsmacher wie Bild.de seid. ;-)"
    Damit ist zur taz in diesem Zusammenhang alles gesagt.

  • 10.09.2010 10:03 Uhr

    von Gerd Armbruster:

    "rechter Rand", "ganz weit rechts"
    Es passt offebar nicht in das einbetonierte Weltbild des Autors, daß sich zwischen der politischen Mitte und dem "rechten Rand" eine sehr breites und vielfältiges politisches Spektrum befindet, daß sich nicht pauschal in die Schublade "Rassismus, Faschismus, Ausländerfeindlichkeit und Verehrung des Nationalsozialismus" stecken läßt.

  • 10.09.2010 09:52 Uhr

    von Farbenseher:

    Nein Stefan, das kann man mit Sicherheit nicht sagen. Zu einem rechten Weltbild gehört nämlich immer Hass, Dummheit und stumpfsinnige Parolen, die sich schön einfach wiederholen lassen. Kluge Worte stören da nur.

  • 10.09.2010 09:25 Uhr

    von tystie:

    Ein Journalist schreibt über seine Zunft und breitet seine Allmachtsfantasien aus. Nichts als ein alltäglich üblicher Vorgang.
    Die Projektion auf die Politiker lautet: Die Medien haben euch im Griff, ihr dreht euch nach dem Wind, den wir Schreiber machen. Sei´s drum.
    Die Projektion gegen die 20% Armen lautet: Ihr seid genau diejenigen, welche Noenazis wählen, fördern und rekrutieren. Das ist echt zum Kotzen und spiegelt die dümmliche Arroganz von Leuten, die nicht weniger rassistisch sind, als jene, die ihre Projektionen auf 'die Ausländer' richten.
    Und es weist auf das grundlegende Problem des Journalismus hin: Die egomane Aufblähung, die proportional zur Veröffentlichung des eigenen Gewäschs verläuft.

  • 10.09.2010 09:14 Uhr

    von FJS:

    Ich finde es großartig, jetzt kommt endlich wieder Bewegung in das linkslastige Spiel und die gesamte Größe des Spielfeldes wird wahrgenommen.
    Franz Josef Strauß forever!

  • 10.09.2010 08:19 Uhr

    von Manfred Bartl:

    Sie meinen also, auch die Linkspartei sei von dem Sog nach rechts[außen] betroffen, weil "deren Klientel schon immer rechtspopulistischen Tönen gegenüber empfänglich war"? Die Klientel der LINKSpartei ist für RECHTSpopulistische Töne empfänglich?? Sonst noch alles klar im Oberstübchen??

  • 10.09.2010 08:05 Uhr

    von Frank Meyer:

    Es wird langsam Zeit dass die Springer-Gruppe zerschlagen wird.
    Wir wollen kein Berlosconi-Land werden.
    Es darf nicht sein das Springer die Massen manipuliert und damit die Parteien kontrolliert.
    In Deutschland sollen die, die vom VOLK gewählten worden sind regieren - nicht der Vorstände von Mediengruppen.

  • 10.09.2010 06:54 Uhr

    von pilm:

    Danke für den Artikel,

    seit einiger Zeit der erste zum Thema Sarrazin den ich lese, ich dachte ich könne mich dem "Fall Sarrazin" entziehen, aber das ist ja geradezu aufdringlich..

    "Jeder fünfte ist Sarrazin Sympathisant", diese Zahl ist die schlimmste, die ich seit langen gehört habe..

    Woher kommt sie? Bitte genaueres.

  • 10.09.2010 06:24 Uhr

    von Rolf:

    Wenn aus dem 5-Parteiensystem ein 6-Parteiensystem würde, fänd' ich das eigentlich ziemlich spannend.
    Vor allem wenn sich das praktisch so auswirken würde, dass dann wirklich niemand mehr über 20% kommt.

  • 10.09.2010 03:41 Uhr

    von Seelensammler:

    Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass es in Deutschland an einer konservativen Partei fehlt, nachdem sich alle anderen Bundestagsparteien, selbst die FDP, in der Mitte oder eher bis weit links daneben tummeln. So freuet euch doch, wenn die Demokratie ihrem Wesen nach etwas lebhafter wird. Die Lehren aus Sarrazin lauten gewiss auch, dass Deutschland nur noch verwaltet wird, denn regiert. Und wem es nicht passt, der kann doch rüber gehen. Wohin auch immer.

  • 10.09.2010 00:51 Uhr

    von Mein Name:

    Warum spielt der Autor dieses Artikel dem Springer-Blatt mit dem Begriff "Zeitung" in die Hände, wenn schon die BILD selbst sich nicht Zeitung nennen darf?

  • 09.09.2010 23:12 Uhr

    von moses:

    ein guter artikel

  • 09.09.2010 21:53 Uhr

    von Luftschloss:

    Ach Albrecht!

    Ich bin auch (positiv) überrascht, dass trotz des Drucks von den Leitmedien, den Zentralräten, und den Parteien endlich Volkes Stimme gehört wird.
    Bild ist mir nicht symphatisch, gerade die können auch sehr gut Henker spielen.(siehe Eva H.)
    Seit Jahren betreiben die CDU und andere Parteien einen Limkstrend, wider aller Vernunft, nur um Wählerstimmen in den Städten einzufangen. Dieser Trend ist auch noch nicht aufgehalten. (siehe Erika S.)
    Ich hoffe auf den Rechtsruck, lieber früh als spät.

  • 09.09.2010 21:37 Uhr

    von Tom:

    Herr von Lucke, Sie haben die Dinge punktgenau auf den Kopf getroffen. Glückwunsch. Dann wollen wir doch mal hoffen, dass es auch genau so kommt. Offensichtlich hat Deutschland doch noch eine Zukunft.

  • 09.09.2010 21:25 Uhr

    von Bernd_:

    Die Zeiten, zu denen sich die taz und ihre Autoren ernsthaft für die Meinungsfreiheit einsetzten, scheinen lange her.
    Okay. Den Weg würden wohl auch andere beschreiten. Auch die Rechte dürfte nicht anders agieren. Wenn man die Macht hat bzw. glaubt zu haben, zeigt man diesbezüglich den wahren Charakter.

    "Bild" muss letztlich aufgrund des Drucks der Leserschaft das Grundrecht der Meinungsfreiheit und das Recht zur Darstellung von Realitäten thematisieren. Und das machen sie halt zwangsläufig wie ein Boulevardblatt.

    U.a. dadurch bricht derzeit teilweise der Konsens der Verachtung der öffentlichen Meinung durch die veröffentlichte Meinung zusammen. Der Demos versucht im Grunde demokratische Selbstverständlichkeiten von der politisch-medialen Elite gegen deren Willen ein Stück weit einzufordern. Da können Menschen wie Herr von Lucke noch so sehr von ihrer überlegenen Sicht der Dinge überzeugt sein.

    Als ehemaliger Abonnent sehe ich mich im Eindruck bestätigt, dass die taz heutzutage ein eher verzichtbares mileau-opportunistisches Blättchen ist. Eigentlich schade.

  • 09.09.2010 20:39 Uhr

    von Maxx_Power:

    Es ist nicht so, dass jeder Fünfte heute eine Sarrazin-Partei wählen würde. Vielmehr könnten sich ca. 18 Parteien vorstellen, eine Sarazin-Partei zu wählen.

    Wo da der Unterschied ist, wurde bereits an anderer Stelle geklärt:

    http://www.bildblog.de/22159/und-katzen-wuerden-whiskas-kaufen/

  • 09.09.2010 20:15 Uhr

    von Martin:

    Sarrazin ist eine Marionette.

    Er gehört, genauso wie sein vermeindlicher Gegenspieler, der Vorsitzende des Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Herr Prof. Dr. Klaus J. Bade zu Bertelsmann.
    Beide gehören zu Bertelsmann !!!
    Die Stiftung die auch als heimliche Regierung Deutschlands gilt.

    Beide Seiten gehören zum selben Verein !!!

    Zu welchem Verein?
    Zur Finanz-und Bankenelite.

    Was ist der Grund für dieses Schauspiel?
    Wir sollen abgelenkt werden. Abgelenkt, von den wahren Schuldigen, für die Finanzkrise, die Armut, die Ausbeutung, die Enteignungen aka Bankenrettung.

    Nach der Banken-und Finanzelite sollen wir uns selber bekriegen und unsere Energie so verschwenden, anstatt die Bankenelite zu fokussieren und ihre Marionetten, die Politiker.

    Deren Ziel ist, dass sich das Volk selbst kaputt macht! Dann kommen sie nämlich wieder davon.


    Prinzip: "Teile und Herrsche" (divide et impera)


    Klar haben wir Probleme in der Migration, aber wir müssen den Fokus auf die wahren Übeltäter richten und dürfen uns nicht so steuern lassen.

    Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie das doch wieder funktioniert.

  • 09.09.2010 19:15 Uhr

    von Leo:

    Das erinnert mich alles ein wenig an die "Israelkritik": "Man muss doch Israel noch kritisieren dürfen, ohne gleich als Antisemit zu gelten", heißt es da immer.

  • 09.09.2010 19:10 Uhr

    von never!Land:

    Von einem "Juristen und Politikwissenschaftler" hätte ich mehr erwartet, als dass er so dümmlich BILD-Zahlen übernimmt.
    Denn abgesehen davon, dass ich vom Hörensagen her erfahren habe, dass BILD keinerlei Infos zur Repräsentativität gemacht hat ("BILD führte eine für ganz Deutschland repräsentative Umfrage unter 10 willkürlichen Besuchern einer Nazi-Demo in Berlin durch") bedeutet "kann sich vorstellen zu wählen" noch lange nicht "würde wählen" heißt. Ich bin sicher, 2/3 der Deutschen könnten sich vorstellen, die SPD zu wählen - seltsam, dass die dann bei 30% rumkrebst, nicht wahr?
    Zudem ging es gar nicht um eine rassistisch-rechte Sarrazin-Partei im Umfeld von CDU/NPD, sondern um "eine von Sarrazin geführte Partei", egal welcher Coleur diese dann tatsächlich ist.

    Aber um eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema geht es ja schon lange nicht mehr - offensichtlich will die taz der Mittelschicht jetzt bloß Angst vor den Rassisten machen, die sich tief in ihr verwurzelt haben...alles, was es derzeit noch zu brauchen scheint, ist ein schlechtrasierter österreichischer Maler...

  • 09.09.2010 19:05 Uhr

    von Friedrich Grimm:

    Dieser Artikel von Albrecht von Lucke zeigt erschreckende Wahrheiten auf. Wahrheiten, über die alle demokratischen Parteien zwingend reden müssen. Nur so kann verhindert werden, dass sich das Schielen nach diesen 20% in Grenzen hält.
    Das übelste an der ganzen Sache ist für mich die Rolle, die der selbsternannte "Stürmer", nämlich die Bildzeitung dabei spielt. Mit anspruchsvollem oder gar verantwortungsvollem Journalismus, hat diese Zeitung nichts am Hut. Ich betrachte diese Zeitung als Volksfeind Nr. 1. Fragt man jemanden, warum er denn diese Zeitung denn überhaupt kauft, so wird gerne die Sportseite genannt. Würde der übergroße Rest eingeschwärzt sein, wäre das soweit in Ordnung.

  • 09.09.2010 19:00 Uhr

    von Demokratische Mitte:

    Was heißt hier "ganz weit rechts"?

    Was fehlt, ist die demokratische, grundgesetzkonforme Mitte.

    SPD, CDU und Linke sind doch alle längst mit ihrem Geschrei nach Berufsverbot extrem nach links in eine Gesinnungsdiktatur gerutscht.

    Weiteres Zeichen für diese Verschiebung ist, dass ständig vom "Kampf gegen rechts" die Rede ist, statt, wie es korrekter wäre, vom "Kampf gegen rechtsEXTREM".

  • 09.09.2010 18:29 Uhr

    von Flipper:

    Ich denke es ist nicht verwunderlich, dass das Verblödungsmedium Nr.1 die naturwissenschaftlich nur als dumm zu bezeichnenden, politisch aber fatalen Rassentheorien à la Sarrazin verbreitet und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit verteidigt.
    Und die nächste Runde im reaktionären Backlash ist bereits eingeleitet mit der aktuellen Relativierung der Kriegsschuld am 2.Weltkrieg durch Steinbach und Co.
    Insofern muss man diesen Artikel leider leider als treffende Analyse bezeichnen. Quo vadis?

  • 09.09.2010 18:27 Uhr

    von Stefan:

    Bei uns hing früher ein Plakat im Flur: "Ein kluges Wort und schon ist man Kommunist". Heute könnte man sagen: "Ein kluges Wort und schon ist man Rechtspopulist". ...wahlweise "rechts".

  • 09.09.2010 18:15 Uhr

    von Johanna Fritsche:

    In Bayern sind wir mit dem Baron von und zu Guttenberg gut bedient. Präsentiert sich gern mit Bomberjacke und Springerstiefeln.

  • 09.09.2010 17:56 Uhr

    von martin:

    Dieser Artikel ist Sinnlos, das es eine breite Rechtskonservative Strömung gibt ist schon lange
    bekannt, das dieses Wählerpotential bisher und immer noch von allen "demokratischen" Parteien ignoriert wird ebenso.

    Das aber eine rechtskonservative Kraft in einem Land in dem schon die Benennung von Mord an ungeboren Leben auf breitestes Wiederstand auch von vorgeblichen "Christen" stösst, eine Chance hätte ohne das gleich wieder die "Faschismuskeule" für die dort dann aktiven Bürger herausgeholt würde, ist eine Illusion und solange das nicht anders wird, schafft Deutschland sich halt weiter ab.

  • 09.09.2010 17:51 Uhr

    von Doc Mison:

    Das wird ein Spass eine gesellschaftlich anerkannte Partei rechts der CDU, dann wird dort auch ein kampf wie er zwischen SPD und die Linke entstehen ein 5-6Parteien System. Das wird ein Chaos bei Koalitionsverhandlungen geben.

  • 09.09.2010 17:26 Uhr

    von Peter:

    Ja, bloß gut dass ihr nicht solche Meinungsmacher wie Bild.de seid. ;-)

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