• 01.12.2008

Die sture und gelassene Zielstrebigkeit von Hillary Clinton zeigt, dass sich Frauen radikal von gängigen Verhaltensmustern emanizpieren müssen, um Erfolg zu haben.

Von Hillary lernen

KOMMENTARvon Ines Kappert

  • 03.12.2008 13:39 Uhr

    von molinocampo:

    @ "kluge Frauen"

    Genau dieser Kommentar war wieder zu erwarten: "Ich möchte den Mann sehen, der ähnlich handeln würde".

    Madame, Männer tun dies täglich, sonst würden sie überhaupt nicht in Beruf und Alltag durchhalten können - und vergessen sie nicht: in Deutschland gilt eben immer noch: Männer gehen arbeiten, Frauen verwirklichen sich selbst.

    Ich betone ausdrücklich: dies gilt ausschließlich für (west)deutsche Frauen: Arbeitserfahrung im Ausland (egal ob GB, Frankreich, Italien), aber auch mit ostdeutschen Frauen lehrt: Frauen sind dort vielleicht weniger "feministisch", aber dafür emanzipiert. D.h. sie können Selbstverantwortung übernehmen, und d.h. auch: Niederlagen nicht immer sofort und ausschließlich persönlich nehmen, die beleidigte Leberwurst spielen, und dann nach der Quote/Frauenbeauftragten rufen...

    Schon den Fall Ypsilanti, die erfahrungsresistent unnötig ins eigene Unglück rannte und ihre Partei schrottet. Und der Fall Simonis schon vergessen? Wo war da was von wegen "erhobenen Hauptes aus der Niederlage"?

  • 02.12.2008 14:28 Uhr

    von kluge Frauen:

    Ja, Hillary geht mit Sicherheit erhobenen Hauptes aus der vermeintlichen Niederlage hervor. Wohlgemerkt: Sie hat als kluge Frau taktiert und steht am Schluss als Gewinnerin da. Ich möchte den Mann sehen, der ähnlich handeln würde!!!

  • 01.12.2008 22:41 Uhr

    von molinocampo:

    Blödsinn -

    Frauen weltweit müssen und können sehr wohl mit Macht, aber auch mit Frustration und Niederlagen umgehen - wie Männer es eben auch müssen. Die Zähne zusammenbeißen, "das Wetter aushalten", einen neuen Anlauf wagen - das läuft überall so, und gerade in Amerika. Die einzigen die das nicht können, sondern immer beim kleinsten Hindernis sofort einknicken sind die deutschen Heulsusen...

    Es gibt kein grundsätzliches internationales "Gender-Problem", das nicht mit Erfahrung, Mut und Spucke zu meistern wäre....
    in Deutschland gibts allerdings nur verflennte Hausfrauen, die außer beleidigte Schnute ziehen und sonst auf Zicke machen nix gelernt haben...

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder