• 02.09.2010

Es macht keinen Sinn, jetzt die Konfliktparteien an einen Tisch zu zwingen. Wer falsche Hoffnungen schürt, könnte am Ende nur noch mehr Gewalt ernten.

Dialog ohne Basis

KOMMENTARvon Susanne Knaul

  • 03.09.2010 11:30 Uhr

    von Pope Epopt:

    Genau.

    Leider, es is nur fürs Auge, nach dem PR-Katastophen dem GazaFlotilla.

  • 03.09.2010 11:09 Uhr

    von Josef Riga:

    Nur die Ein-Staaten-Lösung wird Frieden und Gerechtigkeit bringen.

  • 03.09.2010 09:00 Uhr

    von annie alina:

    Schreckliche Gewalt und Terror gibt es auch ohne Friedensverhandlungen ( Sie Israels Angriff aus Gaza 2008/09 oder auch dir täglichen Toten auf palästinensischer Seite.)
    Jetzt wo innerhalb der "Friedensgespräche" Israelis umgekommen sind , da sollte man dann doch lieber mit der Besatzung weitermachen?
    Ansonsten stimmts wohl, keine Grundlage für Friedensgespräche, denn Israel will alles-vom Meer bis zum Jordan

  • 02.09.2010 18:14 Uhr

    von Jens:

    Es bleibt noch eine andere Lösung:

    Israel annektiert nicht nur defacto die besetzten Gebiete und gibt den Palästinensern die volle Staatsbürgerschaft. Mi allen Rechten und Pflichten.

    Diese kaum diskutierte Lösung ist mindestens so machbar, wie eine Zwei-Staaten-Lösung und m.E. nachhaltiger. Denn bei einer Zwei-Staaten-Lösung wird es immer ein in jeder Hinsicht übermächtiges Israel geben.

    Und nun sage niemand, diese Idee ist unmöglich. Bis in die 80ger Jahre hinein waren die "israelischen Araber" (="Ureinwohner nicht jüdischen Glaubens") relativ gleichberechtigt. Sie mussten genauso zum Militär, wie ihre jüdischgläubigen Mitbürger. Und obwohl Israel einige Kriege gegen seine arabischen Nachbarn geführt hat, ist es nie zu nennenswerten Illoyalitäten seitens der Nicht-Juden gekommen (wie Loyal sich der israelische Staat gegenüber seinen Nicht-Jüdischen Menschen verhielt, steht auf einem anderen Blatt).

    Und noch eine Anmerkung: Für Südafrika hat niemand eine Zwei-Staaten-Lösung gefordert. Und dies aus gutem Grund.

  • 02.09.2010 17:41 Uhr

    von Josef Riga:

    Die "Friedensgespräche" gehen von einer falschen Zielsetzung aus. Es wird keinen Palästinenserstaat neben Israel geben, sondern eine Ein-Staten-lösung für beide Völker. Nur in einem ungeteilten Palästina/Israel lassen sich die, ansonsten gewaltsam explodierenden, Ansprüche und Maximalforde-
    rungen beider Seiten miteinander in Einklang bringen.
    Die Teilung, egal an welcher Linie, bringt immer nur weitere Gewalt und vor allem keine Versöhnung. Und ohne Versöhnung nach all dem Unrecht und Leid der letzten 60 Jahre kann es keinen Frieden geben, noch nicht einmal einen Waffenstillstand.

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