• 29.03.2009

Die Demonstrationen gegen die Krise waren bislang nur mäßig erfolgreich. Aber es ist ein Signal, dass es überhaupt zu Protesten kam.

Linke unter sich

KOMMENTARvon Malte Kreutzfeldt

  • 30.03.2009 14:10 Uhr

    von lefty:

    Meinst Du jetzt die Linkspartei oder die Linke (=alle die sich politisch eher links einordnen)? Und was meinst Du mit Systemkritik? Systemüberwindung? Systemverbesserung? ... Ich persönlich habe Probleme mit der Linkspartei (Die Linke) und bin - wie der Autor des Kommentars vermutet - eher abgeschreckt! Aber das ist Dir sicher zu bürgerlich und zu wenig links ;-)

  • 30.03.2009 12:17 Uhr

    von berliner:

    Zitat Kreutzfeld: "Das Auftreten mancher linksextremer Gruppen verschreckt möglicherweise gemäßigtere Teilnehmer - besonders wenn es zu Auseinandersetzungen kommt, ob untereinander wie in Frankfurt oder mit der Polizei wie in Berlin."

    Das weiß die Polizei auch. Es ist ja auch ein leichtes, eine "Ausschreitung" (viel zu großes Wort für derartige Zusammenstöße) dadurch zu befördern, dass man zur Festnahme von ein oder zwei Straftätern, evtl. auch noch wegen eines unausgegorenen Vermummungsvorwurfs am Ender der Demo mitten in den antikapitalistischen Block reinprügelt. Besonders bezeichnend war das Titelbild der Morgenpost gestern. Es wird in der Überschrift von Ausschreitungen des schwarzen Blocks gesprochen und doch kann nur ein Bild eines Polizisten präsentiert werden, der eine Person recht brutal abführt. Das sind dann die pressewirksamen Ausschreitungen.
    Würde man sich auf die Fahne schreiben, solche "Ausschreitungen" zu verhindern, um Bündnisfähig zu werden, so legte man die eigene Bündnisfähigkeit in die Hand der Polizei.

  • 30.03.2009 11:43 Uhr

    von o aus h:

    Ich verstehe den Sinn dieser Demos nicht. "In einer ersten Reaktion hat die Krise erklärt, dieses beeindruckende Zeichen der menschlichen Anteilnahme, hat sie bewogen, still und leise in sich zusammen zu fallen ..." oder wie?

  • 30.03.2009 11:34 Uhr

    von hto:

    MALTE KREUTZFELDT: "Das liegt zum Teil am Wesen dieser Krise: ..."

    Das Wesen dieser "Krise" ist die kulminierende Konfusion der gebildeten Suppenkaspermentalität auf Sündenbocksuche.

    MALTE KREUTZFELDT: "Obwohl es reichlich Feindbilder gibt, ist ein konkreter Adressat für viele Forderungen schwer auszumachen."

    Forderungen sind immer stumpfsinnig, wenn mangelhaftes "Individualbewußtsein" seine Mitverantwortung mit Kreuzchen auf dem Blankoscheck an die leicht korrumpierbaren Fachidioten des Systems abgeben und dann blödsinnig auf Umsetzung bestehen.

    MALTE KREUTZFELDT: "Zudem sind die Ursachen der Krise ebenso kompliziert wie die Lösungsvorschläge ..."

    Die URSACHE ALLER PROBLEME, bis in die systematisch-unheilbaren Tiefen der menschlichen Psyche, ist der WETTBEWERB um das "Recht des Stärkeren" der nun "freiheitlich-sozialen" Marktwirtschaft!!!

    MALTE KREUTZFELDT: "... gemäßigtere Teilnehmer ..."

    Wir sind alle im SELBEN Maß durchströmt vom Geist der "Gott" ist, allerdings seit der "Vertreibung aus dem Paradies" im geistigen Stillstand mit GLEICHERMAßEN unverarbeiteter / manipulierbarer Bewußtseinsschwäche in Angst und Gewalt, zum Wohle unserer zeitgeistlichen "Evolution" der Hierarchie in materialistischer "Absicherung" von links nach rechts.

    "Linke unter sich" - Dummheit allein zu Haus!

  • 30.03.2009 10:12 Uhr

    von Gertrud:

    Sind 30 Jahre taz nicht langsam mal genug?
    Eure Standpunkte kann man in etlichen Zeitungen lesen, euch braucht niemand mehr.

    Schade, dass so eine ehemals gute Zeitung sich so gewandelt hat. Naja, Herr Kreutzfeld fährt vermutlich lieber mit dem Hybridbenz in den Biosupermarkt anstatt an den Verhältnissen was zu ändern.

  • 30.03.2009 01:03 Uhr

    von hias:

    alleine der titel "linke unter sich" sagt wohl schon alles. soll man denn die npd einbinden? oder die csu? die linke wird immer unter sich bleiben in der kritik dieses systems. was sonst?

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