• 27.11.2009

Immer, wenn es ans Sparen geht, ist es das Gleiche: Der dickste Batzen muss aus dem Sozialetat kommen.

Sozial gespart

KOMMENTARvon Jan Kahlcke

  • 29.11.2009 12:20 Uhr

    von Dr. Frauke Scheunemann:

    Man (und vor allem frau) fragt sich, wie sich Herr Kahlke zu der kühnen Behauptung versteigen kann, bei den Kita-Beiträgen sei für Gutverdiener auch nach einer Erhöhung noch "Luft" nach oben. Entweder Herr Kahlke wohnt ohne Kinder in Hamburg oder hat eine Frau, die sich ganz traditionell um die lieben Kleinen kümmert. Als "Gutverdiener" zahlen wir mit vier Kindern derzeit 650 € für unsere Kita-Plätze, die wir schon allein deswegen brauchen, weil man als Familie ohne zwei Gehälter in Hamburg schwerlich leben kann. Durch die angestrebte Erhöhung kommen bei uns noch einmal monatlich ca. 210 € oben "druff" - mal einfach so eine Steigerung um 30 Prozent. Dann zahlen wir 860 €. Wenn aber bei Herrn Kahlke noch viel Luft ist, kann er natürlich gerne die Patenschaft für eines unsere wirklich ganz reizenden Kinder übernehmen. Das wäre dann auch ein schöner Ausgleich für den ja offensichtlich mit zu bildungsbürgerlichen Klientel-Eltern geschlagenen Nachwuchs. Apropos Bildung: Bei 500 Euro Elternanteil beteiligt sich der Stadt am Ganztagskindergartenplatz nur noch mit 150 Euro. Aber wer braucht schon Recherche, wenn er moralisch im Recht ist.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder