Eigentlich wollte ich selbst eien Erwiederung zu dem Kommentar schreiben. Der Artikel von in Spiegel-Online http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,635050,00.html nimmt mir viel davon ab.
Google ist eine Krake, gegen die Microsoft zu seinen besten Zeiten geradewegs harmlos erscheint.
Ausserdem stört mich Microsoft-Bashing. Seit dem Ende der unseeligen WIN3.1/Win95/98/ME Serie sind die Microsoft-Betriebsysteme immer besser geworden. Schon WIN2000 stürtzte kaum noch ab. Vista, das ich von Anfang an benutze, ist mir nur einmal abgestützt und das hat eine Java-Applikation verursacht. Linux ist ganz Lustig, aber letztlich zu selbstverliebt um als effektives Werkzeug zu dienen.
Was mich an einem Google-Betriebsystem stört, ist das ich eine Leistung bekomme, die Rechnung dafür aber nicht offen presentiert wird. Ich kaufe lieber bei Apple oder Microsoft, da bin ich Kunde und bekomme was ich bezahle.
Weder Android noch Chrome kommen mir in Haus.
09.07.2009 10:29 Uhr
von alcibiades:
google auf meinem Rechner? So weit kommt's noch. So wie die mit Informationen umgehen, lässt das kommende OS Übles befürchten. Im Prinzip ist der Open-Source-Gedanke natürlich gut, aber bei Google ist Misstrauen dennoch angesagt.
09.07.2009 09:46 Uhr
von Erwin Lindemann:
Die Begeisterung kann ich leider nicht teilen. Es gibt und gab zu allen Zeiten Alternativen zu Windows, am Verbereitesten wohl MacOS (X), für die PC-Plattform gibt es Linux, verschiedene BSD, wovon PC-BSD es an Leistung und Funktionsumfang locker mit Windows aufnehmen kann, aber sehr viel sicherer ist, es gab und gibt auch sehr benutzerfreundliche Systeme wie BeOS (heute Zeta) und Ubuntu Linux. Warum nun ausgerechnet der Google Linux-Clone (mehr ist es nicht), der sich nur dadurch von anderen Linuxen unterscheidet, dass er möglichst viel über den Browser erledigt, und dabei fleißig mit dem Googleserver plappert und "optimierte" Reklame auf den Bildschirm zaubert diesmal einen Durchbruch erzielen sollte, erschließt sich mir nicht. Zumal die Masse an Computerspielen nicht darunter läuft. Das Thema Spiele hat ja sogar Apple komplett verschlafen, und wurde mit einem Marktanteil unter 5 % bestraft, trotz des besseren Systems.
08.07.2009 19:25 Uhr
von Helge Hofer:
Es gibt doch schon so viele alternative Betriebssysteme, wie das erwähnte Linux (in mehr als 100 Varianten, vgl. distrowatch.com, z.B. Puppy Linux für ältere schwache PCs, das wohlumsorgte Ubuntu, für neueste Hardware sidux) oder BSD (auch in diversen Varianten). Diese sind alle gratis zu erhalten, obendrein inklusive Anwendersoftware vielfältigster Art, wei OpenOffice (ebenfalls alles gratis).
Fraglich ist nur, warum diese Alternativen so wenig genutzt werden, obwohl sie doch gut laufen, meist sogar stabiler als kommerzielle Systeme. (Das teure Apple MaxOS ist nur eine Variante des Gratissystems BSD!)
Computer sind auch ohne Betriebssystem erhältlich, man muss nur fragen bzw. im Internet nach Angeboten recherchieren.
Aber anscheindend lieben es manche Leute, unnötig Geld zu verschwenden, trotz angeblicher Wirtschaftskrise.
Leserkommentare
09.07.2009 10:47 Uhr
von Volker Goller:
Eigentlich wollte ich selbst eien Erwiederung zu dem Kommentar schreiben. Der Artikel von in Spiegel-Online http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,635050,00.html nimmt mir viel davon ab.
Google ist eine Krake, gegen die Microsoft zu seinen besten Zeiten geradewegs harmlos erscheint.
Ausserdem stört mich Microsoft-Bashing. Seit dem Ende der unseeligen WIN3.1/Win95/98/ME Serie sind die Microsoft-Betriebsysteme immer besser geworden. Schon WIN2000 stürtzte kaum noch ab. Vista, das ich von Anfang an benutze, ist mir nur einmal abgestützt und das hat eine Java-Applikation verursacht. Linux ist ganz Lustig, aber letztlich zu selbstverliebt um als effektives Werkzeug zu dienen.
Was mich an einem Google-Betriebsystem stört, ist das ich eine Leistung bekomme, die Rechnung dafür aber nicht offen presentiert wird. Ich kaufe lieber bei Apple oder Microsoft, da bin ich Kunde und bekomme was ich bezahle.
Weder Android noch Chrome kommen mir in Haus.
09.07.2009 10:29 Uhr
von alcibiades:
google auf meinem Rechner? So weit kommt's noch. So wie die mit Informationen umgehen, lässt das kommende OS Übles befürchten. Im Prinzip ist der Open-Source-Gedanke natürlich gut, aber bei Google ist Misstrauen dennoch angesagt.
09.07.2009 09:46 Uhr
von Erwin Lindemann:
Die Begeisterung kann ich leider nicht teilen. Es gibt und gab zu allen Zeiten Alternativen zu Windows, am Verbereitesten wohl MacOS (X), für die PC-Plattform gibt es Linux, verschiedene BSD, wovon PC-BSD es an Leistung und Funktionsumfang locker mit Windows aufnehmen kann, aber sehr viel sicherer ist, es gab und gibt auch sehr benutzerfreundliche Systeme wie BeOS (heute Zeta) und Ubuntu Linux. Warum nun ausgerechnet der Google Linux-Clone (mehr ist es nicht), der sich nur dadurch von anderen Linuxen unterscheidet, dass er möglichst viel über den Browser erledigt, und dabei fleißig mit dem Googleserver plappert und "optimierte" Reklame auf den Bildschirm zaubert diesmal einen Durchbruch erzielen sollte, erschließt sich mir nicht. Zumal die Masse an Computerspielen nicht darunter läuft. Das Thema Spiele hat ja sogar Apple komplett verschlafen, und wurde mit einem Marktanteil unter 5 % bestraft, trotz des besseren Systems.
08.07.2009 19:25 Uhr
von Helge Hofer:
Es gibt doch schon so viele alternative Betriebssysteme, wie das erwähnte Linux (in mehr als 100 Varianten, vgl. distrowatch.com, z.B. Puppy Linux für ältere schwache PCs, das wohlumsorgte Ubuntu, für neueste Hardware sidux) oder BSD (auch in diversen Varianten). Diese sind alle gratis zu erhalten, obendrein inklusive Anwendersoftware vielfältigster Art, wei OpenOffice (ebenfalls alles gratis).
Fraglich ist nur, warum diese Alternativen so wenig genutzt werden, obwohl sie doch gut laufen, meist sogar stabiler als kommerzielle Systeme. (Das teure Apple MaxOS ist nur eine Variante des Gratissystems BSD!)
Computer sind auch ohne Betriebssystem erhältlich, man muss nur fragen bzw. im Internet nach Angeboten recherchieren.
Aber anscheindend lieben es manche Leute, unnötig Geld zu verschwenden, trotz angeblicher Wirtschaftskrise.