Im Fall des Bundeswehr-Angriffs in Afghanistan liegt die Vermutung nahe, es könnten noch andere als der Staatssekretär damit befasst gewesen sein, die Öffentlichkeit bis zur Wahl ruhigzustellen.
Verwirren, täuschen - und abtreten!
KOMMENTARvon Ulrike Winkelmann
Leserkommentare
11.12.2009 09:37 Uhr
von Ronald Roggen:
Überfordert erscheinen mir auch einige Medien, so Radio Hamburg, das sich eine blamable Geschmacklosigkeit. Der Hörer vernimmt ein Rascheln, Franz Josef Jung packt ein Geschenk aus und ruft begeistert aus: "Ein Tanklaster - von Playmobil!" Mehr auf meinem Hummeltour.com-Blog, sowas finde ich reichlich daneben und peinlich angesichts der vielen Opfer und ihrer Angehörigen.
29.11.2009 18:13 Uhr
von hto:
"Kommunikationsdesaster" - es ist vor allem ein Desaster, daß die Wirklichkeit durch den Kommunikationsmüll dieser ERWÄHLTEN "Experten" bestimmt wird, weil die Medien ihnen und sich selbst für jeden Furz eine multischizophrene Plattform bereiten und die Masse damit in systemrationaler Konfusion von gebildeter Suppenkaspermentalität auf Sündenbocksuche halten.
Wahrscheinlich wird das "K-Desaster" so aussehen, daß Merkel, Steinmeier, Jung und Co. vorm Monitor den Angriff live via Satelitt verfolgt haben, und immer auch im Bilde über alle Opfer waren, weshalb Jung wie natürlich hinterher wenig bis nichts wußte, weil sonst auch Merkel jetzt weg vom Fenster müßte!?
26.11.2009 21:07 Uhr
von Nicolas:
In den heroischen Kriegsfilmen schiebt man am Ende des Films einem - auch tragisch - gescheiterten und in Schuld verstrickten Militärsbefehlhaber dezent eine Schußwaffe zwecks Selbstbedienung zu. Aber in der Realität ist es wohl anders: dort gibt es wohl nur das Verbrennen von Menschen bei lebendigem Leib. Und die große Phalanx geistig und emotional Gestörter, die dieses für problemlos halten.
26.11.2009 17:45 Uhr
von gregor:
Ohne eine "Säuberung" kann man den Einsatz in Afghanistan nicht propagandistisch "reloaden".