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Kolumne MännerDie Blume des Bösen

Matthias Lohre
Kolumne
von Matthias Lohre

Hetero-Männer beleidigen auf die plumpe Art. Wie wäre es da mit etwas perfider Niedertracht?

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Matthias Lohre

Matthias Lohre Schriftsteller & Buchautor

Schriftsteller, Buchautor & Journalist. Von 2005 bis 2014 war er Politik-Redakteur und Kolumnist der taz. Sein autobiographisches Sachbuch "Das Erbe der Kriegsenkel" wurde zum Bestseller. Auch der Nachfolger "Das Opfer ist der neue Held" behandelt die Folgen unverstandener Traumata. Lohres Romandebüt "Der kühnste Plan seit Menschengedenken" wurde von der Kritik gefeiert. Anfang 2025 veröffentlichte er seinen zweiten Roman "Teufels Bruder" über Heinrich und Thomas Mann in Italien.

1 Kommentar

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  • JB
    J. Butler

    Die taz scheint sich ja mit ihrer neuen Fassade zu einem reaktionären Geschlechterbild zu bekennen, nach dem "Frauen", "Männer" und "Schwule" an sich anders sind.

     

    Und "angenehm perfide" finde ich es nicht, wenn Menschen, die nicht in das Weltbild von oberflächlichen, körperfixierten Schwachköpfen aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden, weil sie sich nicht dem Geschmack der Herrenmenschen aus Werbung und Pornografie anpassen.