Kein Ende der Studenten-Proteste
Bildungsstreik erreicht Hotel Adlon
Der Bildungsstreik sollte auf eine Woche begrenzt sein - doch die Studierenden machen weiter. Bildungsministerin Schavan will ein staatlich gefördertes "Bildungssparen" einführen.von Felix Lee
Leserkommentare
23.11.2009 21:05 Uhr
von frischer:
"Bildungssparen" tztz, Frau Schavan!
Genau, Riester Rente, höhere KV Beiträge, höhere Müllgebühren, Bausparvertrag, eine weitere Erhöhung der Mehrwertsteuer - was auch immer!
Wie soll ein "normal" Verdiener da AUCH NOCH "Bildungssparer" werden?!
Ich fürchte jedoch, dass sobald es eine staatliche Förderung gibt, auch die Studiengebühren weiter angehoben werden.
Es sollte vielmehr über Studi-Hartz IV nachgedacht werden: In NRW arbeiten gut 3/4 aller Studenten nebenbei - eine Menge Jobs für heute noch Arbeitslose. Zusätzlich sind sie mit ihrem Machelor völlig verschult - und denoch arbeiten 3/4 nebenbei!
Wenn ein normaler Studi heute eine 60 Stunden Woche hat, bleibt alles Private auf der Strecke; auch seine Freiheit - aber die, so scheints mir bei der FDP - ist nur etwas für die, die sie sich leisten können und am Ende ihre Aufwendungen zum "Bildungssparen" von der Steuer absetzen.
23.11.2009 12:34 Uhr
von RUB Studentin:
Seit Dienstag, dem 17.11.2009 halten die Proteste der Studierenden an. In einer von ca. 3.000 Bochumer Studierenden verabschiedeten Resolution werden die Forderungen und Diskussionswünsche der Studierenden bekannt gegeben.
Im Anschluss an die Vollversammlung am Donnerstag blieben die Studenten im Audimax.
Dort ist jeder willkommen, der sich aktiv an Gesprächen und der Organisation des weiteren Bildungsstreikes beteiligen möchte.
Durch die Besetzung werden keine Lehrveranstaltungen gestört. Es finden Podiumsdiskussionen und Arbeitskreise statt, zu denen alle Interessierten eingeladen sind.
Die Studierenden hoffen auf weitere breite Unterstützung sowohl auf Seiten anderer Studierender, als auch aus Politik und Wirtschaft.
Themen sind neben Studienfinanzierung und Hochschulpolitik auch die Modifikation des Bachelor-Master-Systems und des allgemeinen Stellenwertes von Bildung in unserer Gesellschaft.
23.11.2009 11:32 Uhr
von Teepee:
Tja Mensch, Leute, Solidarität, 'Chancengleichheit', eine gut gebildete Gesamtbevölkerung, und vor allem Emanzipation sind doch längst nicht mehr im Interesse derer, die diese Regierung gewählt haben. Nach der Wettbewerbstheologie von Herrn Westerwelle ist die neue Proletarisierung in vielen Landstrichen durchaus begrüßenswert. Bald können wir wieder mit osteuropäischen (oder gar chinesischen!) Löhnen konkurrieren, Bundesland geht zurück in Junkerhand (http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=R%C3%BCckkehr+der+Junker&id=67596345&top=SPIEGEL&suchbegriff=r%C3%BCckkehr+der+junker&quellen=&qcrubrik=geschichte) und die Rückbewegung vom Individualismus zum Feudalismus kann innerhalb der nächsten zwei Legislaturperioden erfolgreich vollzogen werden! Wir müssen uns deshalb überlegen, was echte Demokratie bedeutet und wie man dahin gelangen kann. Denn die wird uns nämlich gerade unterm Hintern weggezogen.
23.11.2009 11:19 Uhr
von hirschi:
Lieber Herr von Lenzen,
Willkommen in der Hansestadt Hamburg! Hier weht immer ein frischer Wind....
Sie wollen gleiche Bildungschancen für alle?
Sie möchten eine niedrige Abrecherquote?
Sie möchten eine tolle Integration von jung und alt, arm und reich, ohne Abi und mit Abi, ausländische und einheimische Bürger?
Sie möchten Absolventen, die sehr guten Berufs und Beschäftigungsaussichten haben?
Möchten Sie auch Studenten, die zum selbstständigen Denken aufgefordert werden? Und zwar von Professoren, die uns eine Sozialökonomie beibringen, die gerade jetzt, nach der Finanzkrise sehr wichtig erscheint??
Dann setzen sie sich bitte schnell und eindeutig für den Erhalt der Ex- HWP
(http://www.wiso.uni-hamburg.de/index.php?id=292). Es geht um Professorenstellen, die nicht besetzt werden sollen!
Und unterschreiben sie hier:
http://www.ba-finanzrecht.de/?page_id=281
Wir nehmen Sie bei Wort,- das haben wir an unserer Elite-Uni so gelernt!
Es reicht nicht aus, "nur" den BaföG-Satz zu erhöhen!!
Oder machen Ihnen kritische denkende Menschen angst??
Schöne Grüße aus Hamburg
23.11.2009 11:15 Uhr
von Memory:
"Ich glaube, dass die Bandbreite der Studiengebühren deutlich über 500 Euro pro Semester hinaus gehen sollte."
Annette Schavan gegenüber der Rheinischen Post am 03.09.2004
23.11.2009 10:36 Uhr
von Jan:
Es gibt kein richtiges studieren in falschem (Bachelor-)Studiengang.
Studierende aller Länder vereinigt euch!
23.11.2009 10:18 Uhr
von Jan:
Protest ist der Ausgang der Studierenden aus deren fremdver - schuldeten Unmündigkeit in und an den Unis:
der protest geht weiter!
http://video.google.com/videoplay?docid=5132924373219365319&ei=KDDNSob2Jp_E2wKHsb2XAQ&q=Studiengeb%C3%BChren+Frankfurt#
Für Solidarität und freie Bildung
Protest-Plenum Uni-Frankfurt.
23.11.2009 10:11 Uhr
von rümpf:
Ein hoher Standard in Sachen schulischer und hochschulischer Bildung muss frei zugänglich bleiben.
Dass die Konservativen es immer wieder fertig bringen, Konzepte auszuarbeiten, die anders heißen und das Kritisierte weiter fortführen. Vertröstungssttrategie. Man fühlt sich überhaupt nicht ernst genommen.
Wer heute noch sparen kann, schickt seine Kinder vermutlich nicht an öffentliche Hochschulen.
"Bildungssparen" sollte ein Begriff sein, dem der Staat sich verpflichtet fühlen sollte. Die Verantwortung dann bei den BürgerInnen zu lassen, ohne die Bedingungen realistisch zu bewerten, ist eine allzu bekannte Strategie der konservativen und liberalen Parteien, die noch immer im Lebensstandard der Vorwendezeit verhaftet Konzepte entwickeln.
Das hilft nicht, Unterschiede in den Chancen auszugleichen, das ist kein Lösungsansatz für überfrachtete Bachelor-Studiengänge, das klärt nichts in Sachen Masterzugangsbeschränkung, das ändert nichts daran, dass mit den (post)"modernen" Studiengängen die wirtschaftliche Verwertbarkeit allein der Aspekt der Hochschulbildung geworden ist und jeglicher humanistischer Bildungssinn immer mehr verloren geht.
Viel Glück mit der Gesellschaft ohne gereiften Sinn für soziale Kompetenz. Mann kann nicht alles planmäßig aus Büchern lernen. Manche Dinge reifen auf komplexe Art und Weise und diese Möglichkeit wird den jungen Generationen mehr und mehr entzogen. WIR MERKEN DAS!
23.11.2009 10:08 Uhr
von Siegfried:
Die hat feine Ideen die Schavan. Die machen tolle Politik die apokalyptischen, neoliberalen Ideologiereiter von Schwarz/Gelb.
Rentensparen feiwillig-Privatisierung (wird nicht so recht angenommen)
Gesundheitssparen Pficht-Privatisierung (Kopfpauschale)
Bildungssparen in der Schwebe-Privatisierung
Dagegen Bafög Erhöhung vielleicht 2011.
Kein Mindeslohn.
Aber uns will man weiß machen, dass die CDU ach, so sozialdemokratisch ist und ihr Programm von Leipzig vergessen hat und die FDP nur Klientel-Politk betreibt.
Die schwarz gelbe Vespe ist schon kräftig dabei, den Staat zu schleifen. Bereits vor den Wahlen in NRW.
23.11.2009 10:03 Uhr
von thomas reschenried:
sparen wir doch auch bei den parteien. streichen wir die linke, rechte, grüne, rote partei & diesmal mit Führerin politisch korrekter. für parteisparen!
man mische schwarz mit gelb und es wird.... der gegenwart
23.11.2009 09:57 Uhr
von dietah:
Der Mensch im Gegenzug zum Affen besitzt ja schließlich Intelligenz?
Oder?
Das schöne ist, hier wird, wie bereits von den Vorpostern aufgeführt, Chancengleicheit suggeriert (für diejenigen mit dem entsprechen Vermögen).
Bedient wieder die alte Tröte, Selbstveranwortung
(HÄTTSE MAL JESPARTH DAMAHLS) und das ganze trallala und remmidemmi drumherum.
Und hinterum schieben die verängstigten Bürger ihren Spargroschen der Finanzindustrie in den Arsch.
Die sowieso schön völlig aufgebläht und überdimensioniert, in 4 Jahrestakten Systemcrashs produzierende, noch weiter Kapital akkumulierend in ihren nimmersatten Schlund saugen kann.
Damit der nächste Zusammenbruch, Aufschwung (gibts da noch einen Unterschied) um so bombiger ausfallen kann.
Das heißt, der Bürger, verängstigt und ohne Alternative, beschleunigt seinen eigenen Untergang. Hervorragend, besser hätte es kein Zyniker ersinnen können.
Hört sich nach einem brillianten Plan an. Weiter so!
23.11.2009 07:52 Uhr
von unibrennt:
heute gehts in leipzig los, wo die hochschulrektorenkonferenz stattfindet.
informieren kann man sich demnächst hier:
http://unile.blogsport.de/
23.11.2009 07:36 Uhr
von karsten:
prima, beim gehalt einer ministerin kann man sicherlich sparen, wegen mir auch für die bildung der eigenen kinder.
jedoch sind viele menschen nicht mal in der lage für ihre privatisierte rente zu sparen, geschweige denn für die bildung der kinder.
deswegen geht der vorschlag von frau schavan über das "privatisieren der bildung", wie die spd das nennt hinaus.
faktisch wird es damit sehr vielen menschen unmöglich gemacht ihre kinder, ob fähig und begabt oder nicht, eine höhere bildung zu ermöglichen.
22.11.2009 23:50 Uhr
von truth:
Bildungssparen - Endlich können auch die Kinder armer Eltern studieren. Weil die Eltern können jetzt ihr nicht vorhandenes Geld sparen. Haha.
22.11.2009 22:59 Uhr
von Paul Merlin:
Es steht zu befürchten, dass diese Idee nur ein neuer Versuch für einen Griff in den Geldbeutel von Otto Normalo ist. Statt die Studiengebühren zurückzunehmen, um die Bildungschanchengleichheit wenigsten wieder ein bißchen herzustellen, wird wieder ein neuen "schwarzes Peterspiel" gestartet, nach dem Motto: "selbst schuld, wenn ihr keine Bildungsvorsorge betreibt".
22.11.2009 22:32 Uhr
von Rudi:
Bitte hört auf von "Studentenprotesten" zu sprechen, wir sind viele, und vor allem viel SchülerInnen...
Der Bildungsstreik vernetzt sich mit allen Menschen, die für eine emanzipatorische Bildung kämpfen, es sind keine Proteste nur für die Privilegien von Studierenden, sondern gegen Selektion, Ökonomisierung...
Mit der Hoffnung, dass ihr das versteht, bevor die nächste Ausgabe erscheint.
22.11.2009 21:05 Uhr
von hellacharlot:
Soll mit "Bildungssparen" nun ein- für allemal besiegelt werden, dass nur noch Kinder finanzstärkerer Eltern an die Unis können? Auch hier die komplette Entsolidarisierung?
22.11.2009 20:41 Uhr
von fritz:
"Schavan" - Das Wort klingt wie das Geräusch, wenn man sich in hohem Bogen übergibt.
22.11.2009 19:35 Uhr
von Silke:
Aha, das Problem soll auf die feine neoliberale Art gelöst werden:
staatlich gefördertes BILDUNGSSPAREN. Das bedeutet: ein schönes neues Finanzprodukt, wie in den Kranken-Renten-Zusatzversicherungen: Immer weniger reguläre Leistungen, immer mehr Privatvorsorge. Bei Sparkassen finden seit geraumer Zeit 'Gespräche' zwischen Vertretern der Politik, der Bildungswirtschaft und der Finanzwirtschaft statt: Stufenplan: 1. die Propagierung der Pflicht zu lebenslangem Lernen. 2. die Übertragung dieser (auch betriebsbedingten) Aufwendungen in die private Verantwortung. 3. die Generierung passender Finanzprodukte, die Ihnen der Finanzberater Ihrer Bank dann freundlich erläutern wird. Für den Enkel, für die wiederberufstätige Mutter, für die berufliche Fortbildung des Vaters und für den senilitätsgefährdeten Senior. Diese private Bildungsvorsorge wird ein Milliardengeschäft für Banken und Versicherungen. Klingelts?
22.11.2009 19:34 Uhr
von bildungsreik:
Studierende und Schülerinnen und Schüler beklagen zahlreiche Verletzte durch Pfefferspray, Schlagstöcke und Reiterstaffel.
In Stuttgart fand heute, den 21.11.09, im Rahmen des Bildungsstreiks eine landesweite Demonstration statt. 4000 Menschen aus ganz Baden-Württemberg protestierten gegen die Missstände im Bildungssystem und für die Wiedereinführung von Verfassten Studierendenschaften. Dabei kam es nach dem vorzeitigen Ende der Demonstration zu massiver Gewaltanwendung durch die eingesetzten Polizeibeamten. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Studierenden und Schülerinnen und Schüler vor. Ebenso zum Einsatz kam die Stuttgarter Reiterstaffel, die zuletzt bei einem umstrittenen Einsatz nach einem Fußballspiel für Schlagzeilen sorgte. Mehrere, teils minderjährige Demonstrierende, die für ein freies und gerechtes Bildungswesen eintraten, trugen dabei erhebliche Verletzungen davon.
„Während von Seiten der Politik durchweg Verständnis für die vorgebrachten Anliegen geäußert wird, scheint man den Protestierenden gleichzeitig auf unmissverständliche Weise die Grenzen der Meinungsäußerung setzen zu wollen. Wir werden uns davon aber nicht entmutigen lassen und weiter entschieden für Veränderungen in der Bildungspolitik eintreten,“ so ein Schüler aus Heidelberg.
Zur ersten Auseinandersetzung mit der Polizei kam es, als sich die Masse an beteiligten Personen auf die komplette Straße ausbreitete. Nach dem Ende der Demonstration wurden die Demonstrierenden unter Einsatz von Gewalt durch die Polizei daran gehindert, den Demonstrationsort zu verlassen. Daraufhin teilte sich der Demonstrationszug und es gelang den noch rund 1000 Menschen, auf zwei unterschiedlichen Wegen in Richtung Innenstadt zu laufen. Dabei wurden sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unter Einsatz unmittelbaren Zwangs aufgehalten. Einheiten zu Pferde ritten dabei in die Menge.
In der Folge trieb die Polizei die Demonstrierenden unter Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray auseinander und kesselte eine Gruppe von etwa 300 Personen ein. Mit Faustschlägen und Tritten schlug sie auf Demonstrierende, darunter Minderjährige, ein. Schließlich wurde es den Eingekesselten gestattet, den Platz in Kleingruppen zu verlassen. Einige trugen Verletzungen an Beinen und Füßen, sowie an Bauch und Kopf davon. Es gab mehrere Festnahmen.
„Das gewaltsame Vorgehen der Polizei steht in keinem Verhältnis zu den geringfügigen Abweichungen von den Auflagen einer Demonstration, die berechtigte und von weiten Teilen der Gesellschaft geteilte Kritik am Bildungssystem zum Ausdruck bringt,“ so eine Teilnehmerin der Demonstration. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse und eine Stellungnahme der Landespolitik zu den Anliegen der Studierenden und Schülerinnen und Schülern.“
Die Verletzten behalten sich rechtliche Schritte gegen die eingesetzten Polizeieinheiten vor.
22.11.2009 18:43 Uhr
von Bildungsstreik ist (u.a.auch) Schülerstreik:
Die Blockade der KMK wird maßgeblich von Schülern mitgetragen u. -organisiert werden!
22.11.2009 18:43 Uhr
von jumbo k:
Das so genannte "Bildungssparen" ist eine wirklich schlimme Idee, weil sie gleich dreifach in die absolut falsche Richtung geht:
Erstens ist es fatal, wenn Kosten von Bildung den Menschen als Investition in das eigene "Humankapital" verkauft wird. Das zeugt von einem absolut pervertierten (neoliberalen?), deformierten und defizitären Bildungsbegriff. Also: ein zivilisatorischer Rückschritt in die Kulturlosigkeit.
Zweitens entwickelt sich dementsprechend Bildung also letztendlich zu einer reinen Ware, von der sich mehr und bessere erlauben kann, wer die nötige finanzielle Ausstattung hat. Das steigert die bestehende extreme Verteilungsungerechtigkeit in der Gesellschaft noch weiter und trägt einen weiteren Teil zur Spaltung bei. Perfide und antisozial ist die übliche Negierung dieses Problems, durch das Behaupten allen eine Chance gegeben zu haben (Stipendien, Bafög usw.).
Und drittens: Neben den durch politische Korruption bereits entstandenen Riester-Rürup-Wahnsinn eine weitere Säule von Verdienstmöglichkeiten für Banken und Versicherungen (und somit der dahinter stehenden Kaste von Aktionären) zu stellen und somit weitere Mittel dem direken Konsum, also der dahinsiechenden Binnennachfrage zu entziehen, um ihn dem Finanzmarkt zum Fraße vorzuwerfen, ist nicht nur für die finanziell weniger gut ausgestatteten Menschen ein individuelles Problem, sondern volkswirtschaftlich eine weitere durch Ideologie verursachte Verschärfung einer der Ursachen unserer derzeitigen katastrophalen wirtschaftlichen Krise(n).
Ich bin fassungslos: Absolute Borniertheit, Dumm- und Dreistheit und theolgieartig verbreitete Ideologie prägen das Handeln der aktuell Mächtigen!
22.11.2009 17:27 Uhr
von Doc:
Bildungssparen klingt zunächst erstmal nach einer netten Idee, letztendlich wird aber am Ende wieder denen gegeben, die ohnehin schon haben, die nämlich überhaupt etwas für die spätere (Aus)-Bildung ihrer Kinder zurücklegen können. Besonders im Fall steuerlicher Absetzbarkeit der Einlagen würden ausschließlich die profitieren, die ohnehin viel verdienen.
Das Problem, daß die Bildungsmöglichkeiten für Kinder von Eltern ohne akademischen Hintergrund deutlich geringer sind, wird so nicht angegangen, sondern weiter verschärft.