Kommentar von Kai Von Appen
Dass auf Baustellen oft undurchschaubare Arbeitsbedingungen herrschen, ist nichts Neues. Da bekommt ein Unternehmen den Zuschlag für ein Bauprojekt, und um nicht alles mit der Stammbelegschaft abarbeiten zu müssen, werden Teile an Subunternehmen vergeben. Diese heuern weitere Subunternehmer an, die wiederum andere, damit alle ihren Gewinn einstreichen können.
Es ist eine Spirale ohne Ende. Und da ist es gerade wichtig, dass staatliche Auftraggeber ein Auge darauf werfen, wer was macht. Wenn Probleme auftreten, ist es nicht in Ordnung, die Betroffenen auf den Klageweg zu verweisen, wie es anfangs auch die Hamburger Sprinkenhof AG vorgehabt hatte.
Die Firma Wilko Wagner hat schnell erkannt, was für ein Imageschaden auftreten könnte. Sie hat sich deshalb bereit erklärt, den vorenthaltenen Lohn ihres Geschäftspartners in Vorkasse an die bulgarischen Arbeiter zu zahlen. Ob das auch ohne Intervention der Ver.di-Beratungsstelle "Migration und Arbeit" passiert wäre, darüber kann spekuliert werden.
Die Baufirma hat erkannt, dass es sich lohnt, sich für den guten Ruf anschließend mit dem Geschäftspartner zu fetzen. Und die Beratungsstelle kann wieder einmal einen Punktsieg verbuchen.
Bei einer Anhörung zu Jugendhilfe-Kürzungen melden sich im Rathaus viele Kinder zu Wort: Sie fürchten um ihre Mädchentreffs, Jugendclubs und Bauspielplätze. von Kaija Kutter

Die BSAG ist im Besitz der Wahrheit, was die Frage nach dem Besten für Huchting angeht. Nur die blöden AnwohnerInnen torpedieren das Beste – durch ihre irrige eigene Meinung über eine sinnvolle Streckenführung. von Benno Schirrmeister
Der Künstler Antony Gormley hat eine begehbare Fläche acht Meter über dem Boden in einer der Hamburger Deichtorhallen installiert. Sein Werk kann nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden von Stella Wächter

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

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