• 25.07.2009

Interview mit lesbischem Paar

Der Dreimädchenhaushalt

Matzi und Virginie aus Bamberg schaffen in der Debatte ums Adoptionsrecht für Homo-Paare Fakten. Die Frauen erwarten im September ihr Kind.von Martin Reichert

  • 12.08.2009 15:13 Uhr

    von Henny K.-Teslanova:

    Ihr Familienglück sei ihnen gegönnt. Und dem Mädchen auch Kontakt zu einem Vater, denn der ist auch für Mädchen wichtig... ob homo- oder heterosexuell.

  • 31.07.2009 09:49 Uhr

    von Mausibär:

    Lustig dieser Vojourismus - jetzt werden Lesben als vorzeige Familien präsentiert - nach dem Motto
    " wir können es auch "

    Bei lesbischen Frauen war es immer schon so, dass viele von Ihnen Kinder mit in eine lesbische Beziehung eingebracht und gemeinsam aufgezogen haben. Frauen können Gebären* dadurch sind sie per se Familie - nur der Mann braucht die Frau um sich den Status "Familien-Vater" zu erwerben. Und genau aus diesem Grund wird die (hetero-) Familie unter den besonderen Schutz gestellt, damit manN partizipieren kann.

    @Andreas...meist ist Technik hygenischer, als die natürliche Variante* denke dabei an die vielen G..Krankheiten ...*

  • 27.07.2009 15:00 Uhr

    von Lyyn:

    @Gockeline
    Richtig gesagt - aber beschränken wir uns nicht nur auf diesen Haushalt! Wir sollten es bei allen schwangeren Familien tun, die glauben sie könnten glücklich werden.
    Du merkst schon, dass deine Aussage keinen Inhalt hat, oder?

    Grüße

  • 25.07.2009 17:21 Uhr

    von Gockeline:

    Heute hui morgen pfui!
    Heute ist alles perfekt,
    aber schaut mal nach in 10-15 Jahren was aus dieser Familie gworden ist?

  • 25.07.2009 06:53 Uhr

    von vic:

    Ich wünsche den Dreimädeln ein glückliches Leben, und ein dickes Fell in dieser Umgebung.

  • 25.07.2009 00:36 Uhr

    von Jutta Thorne:

    Hallo allerseits,

    Frau Zypries hatte in der rotgrünen Koalition jahrelang die Möglichkeit gehabt, sich für die Rechte von Schulen und Lesben einzusetzen. Die Möglichkeit der Adoption könnte mit rotgrüner Mehrheit schon längst Gesetz sein - und dies ist nur ein Punkt von vielen.

    Wir wissen alle: Sie hat es nicht getan.

    Dass sie diesen Vorschlag ohne Aussicht auf eine zeitnahe Umsetzung vor der Wahl im Sommerloch unterbreitet, zeigt lediglich, dass sie
    auf Stimmenfang ist und das Wahlvolk für ziemlich dumm hält.

    Eine Scheindiskussion ist es allemal. Die Anforderungen an adoptionswillige Paare ist hoch.
    Mich würden die Zahlen interessieren. Wieviele in Deutschland geborene Babys wurden denn überhaupt im letzten Jahr adoptiert? Von wievielen Paaren reden wir hier, von 100, von 1000, 10000? Nach welchen Kriterien wird entschieden, welches Paar ein Baby adoptieren darf?
    Die offizielen Kriterien sind mir bekannt. Dennoch
    kam es mir bislang eher so vor, dass Pflegeeltern mit einer Babyadoption "belohnt" wurden, die zuvor schwer erziehbare Kinder und halbkriminelle Jugendliche aufgenommen haben. Vielleicht lässt gerade das Sommerloch die Zeit, um hieraus etwas mehr zu machen als ein Werbetextchen für Frau Zypries? :-)


  • 24.07.2009 23:57 Uhr

    von Andreas:

    Irgendwie habe ich bei dieser technischen Form der Befruchtung ein eigenartiges Gefühl.Es haftet ihr etwas kaltes und gefühlloses an. Der Samen wird von einer dänischen Samenbank geliefert. Wonach wird der Spender, der der tatsächliche Kindsvater ist, ausgewählt? Gibt es da einen Katalog mit Fotos und Beschreibungen? Wie teuer ist das Sperma und der "Inseminationsakt"? Was machen die beiden Frauen, wenn ihr Kind doch den Vater sehen will, bevor es 18 Jahre alt ist?

    Übrigens, liebe Taz, gibt es auch Lesben und Schwule in der CDU/CSU, sogar in organisierter Form. Ich hatte heute im Radio ein Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der LSU (Lesben und Schwule in der Union) gehört. Aber das passt nicht ganz in euer Weltbild...

    MfG
    Andreas

  • 24.07.2009 19:06 Uhr

    von Matthias Warkus:

    »Einige Verwandte Virginies hatten Bedenken. Aber das liegt daran, dass sie Schwule und Lesben nur von den Fernsehbildern des CSD kennen: alles Paradiesvögel.« - und dann aber den Artikel mit gepiercten Klischeelesben bei einer Gay Pride Parade bebildern? Und warum die beiden Frauen duzen und ausschließlich beim Vornamen nennen - weil alle Lesben und die an ihrem Wohlergehen Interessierten eine kumpelige Community bilden? Mir bleibt nur Kopfschütteln und der Verweis auf den jeder Heteronormativität fernstehenden Max Goldt, der zum Thema Duzen und Anbiedern ("die Jungs und Mädels von ...") viel Richtiges gesagt hat.

  • 24.07.2009 17:57 Uhr

    von DiversityAndEquality:

    Gute Antworten auf mittelalterlich "begründete" Fragen! Und wann bringt die @taz mal etwas über einen "Dreimännerhaushalt"? Wenn schon Gleichberechtigung, dann bitte richtig!

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