Der niederländische Soziologe Paul Scheffer sagt, dass Einwanderung immer mit gesellschaftlichen Konflikten einhergeht - die auch ausgehalten werden müssen.
Deutlicher als in diesem Interview ist Paul Scheffer in seinem Buch "Die Eingewanderten geworden". Hier fordert er, dass gerade die jungen Errungenschaften unserer pluralistischen Gesellschaft wie Rechte der Frauen, Schwulen und Lesben verteidigt werden müssen- auch und gerade gegenüber den Forderungen muslimischer Einwanderer.
Ich denke, grundsätzlich muss ein Aufnahmeland auch festlegen dürfen, welches gesellsch. Wertesystem gelten soll. Dieses muss dann entsprechend auch durchgesetzt werden. Einwanderer haben die Freiheit, dieses zu akzeptieren oder abzulehnen. Geschieht letzeres, sollten sie sich eine andere Heimat suchen.
03.01.2009 16:36 Uhr
von benevolens:
Der Autor ist ein Phantast! Er setzt sein Wunschdenken an die Stelle der Realität! Allein schon die versuchte Gleichsetzung zwischen der Einwanderung von z.B. Iren in Amerika oder Surinamesen in den Niederlanden zu Türken, Arabern oder Marokkanern muß fehlgehen, da ein ganz entscheidender Unterschied besteht, und das ist der Glauben! Was rechtfertigt seine Hoffnung, eine - wie auch immer geartete - Integration von Muslimen könnte genau so relativ unkompliziert ablaufen wie die von im wesentlichen christlichen Einwanderern? Die Realität kann das nicht sein, die spricht - im Gegensatz zu dem oft und gern von den Medien verbreiteten falschen Bild von Friede, Freude, Eierkuchen - eine ganz andere Sprache! Der Autor verkennt - oder unterschlägt! - offensichtlich die klare Strategie der Muslime. Diese ist ganz eindeutig auf Dominanz ausgelegt, und verrückterweise macht daraus auch kein Repräsentant einen Hehl! In den westlichen, spezialiter europäischen, Gesellschaften will man die Situation offensichtlich nicht erkennen oder man verschließt bewußt die Augen davor! Es hat in der Geschichte noch niemals friedliche, gleichberechtigte Koexistenz zwischen Muslimen und Andersgläubigen in einem gemeinsamen Land gegeben! Woher nimmt Europa die unglaubliche Arroganz anzunehmen, dieses Kunststück gleichberechtigter Integration unter Aufrechterhaltung westlicher Kernwerte wie z.B. Gleichberechtigung der Geschlechter, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit vollbringen zu können? Es wird, aller Hoffnung zum Trotz, nicht gelingen! Und es liegt nicht nur an den Fundamentalisten auf beiden Seiten, sondern genau so an den sog. "einfachen Menschen"! Hier "wächst eben nicht zusammen", was nur vorgeblich zusammen gehört! Die Natur läßt sich eben nicht wider die Natur zwingen! Hier soll auf Kosten der Menschen auf beiden Seiten ein gigantisches gesellschaftliches Experiment erzwungen werden, und es wird grandios scheitern! Fraglich ist nur, wie hoch der Preis sein wird, den wir alle für diese maßlose Arroganz zu zahlen haben werden!
Leserkommentare
06.01.2009 14:51 Uhr
von s.fuchs:
Deutlicher als in diesem Interview ist Paul Scheffer in seinem Buch "Die Eingewanderten geworden". Hier fordert er, dass gerade die jungen Errungenschaften unserer pluralistischen Gesellschaft wie Rechte der Frauen, Schwulen und Lesben verteidigt werden müssen- auch und gerade gegenüber den Forderungen muslimischer Einwanderer.
Ich denke, grundsätzlich muss ein Aufnahmeland auch festlegen dürfen, welches gesellsch. Wertesystem gelten soll. Dieses muss dann entsprechend auch durchgesetzt werden. Einwanderer haben die Freiheit, dieses zu akzeptieren oder abzulehnen. Geschieht letzeres, sollten sie sich eine andere Heimat suchen.
03.01.2009 16:36 Uhr
von benevolens:
Der Autor ist ein Phantast! Er setzt sein Wunschdenken an die Stelle der Realität! Allein schon die versuchte Gleichsetzung zwischen der Einwanderung von z.B. Iren in Amerika oder Surinamesen in den Niederlanden zu Türken, Arabern oder Marokkanern muß fehlgehen, da ein ganz entscheidender Unterschied besteht, und das ist der Glauben! Was rechtfertigt seine Hoffnung, eine - wie auch immer geartete - Integration von Muslimen könnte genau so relativ unkompliziert ablaufen wie die von im wesentlichen christlichen Einwanderern?
Die Realität kann das nicht sein, die spricht - im Gegensatz zu dem oft und gern von den Medien verbreiteten falschen Bild von Friede, Freude, Eierkuchen - eine ganz andere Sprache!
Der Autor verkennt - oder unterschlägt! - offensichtlich die klare Strategie der Muslime. Diese ist ganz eindeutig auf Dominanz ausgelegt, und verrückterweise macht daraus auch kein Repräsentant einen Hehl! In den westlichen, spezialiter europäischen, Gesellschaften will man die Situation offensichtlich nicht erkennen oder man verschließt bewußt die Augen davor! Es hat in der Geschichte noch niemals friedliche, gleichberechtigte Koexistenz zwischen Muslimen und Andersgläubigen in einem gemeinsamen Land gegeben! Woher nimmt Europa die unglaubliche Arroganz anzunehmen, dieses Kunststück gleichberechtigter Integration unter Aufrechterhaltung westlicher Kernwerte wie z.B. Gleichberechtigung der Geschlechter, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit vollbringen zu können?
Es wird, aller Hoffnung zum Trotz, nicht gelingen! Und es liegt nicht nur an den Fundamentalisten auf beiden Seiten, sondern genau so an den sog. "einfachen Menschen"!
Hier "wächst eben nicht zusammen", was nur vorgeblich zusammen gehört! Die Natur läßt sich eben nicht wider die Natur zwingen!
Hier soll auf Kosten der Menschen auf beiden Seiten ein gigantisches gesellschaftliches Experiment erzwungen werden, und es wird grandios scheitern! Fraglich ist nur, wie hoch der Preis sein wird, den wir alle für diese maßlose Arroganz zu zahlen haben werden!