Der Sozialverband Deutschland fordert, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam die Schule besuchen - so wie im Rest Europas.von Wolf Schmidt
@Andi: Diese Argumentation hört man auch gegen die Zusammenlegung von Haupt-, Realschulen und Gymnasien, und auch dort sind sie nicht stichhaltig. In allen anderen Ländern funktioniert es schließlich auch ohne Trennung. Die Lehrer werden ihren einseitigen Frontalunterricht sowieso aufgeben müssen und stattdessen das individuelle Lernen unterstützen.
11.03.2009 15:21 Uhr
von Andi:
Ja Super!!!
Was macht ein lernbehindertes Kind in einer Klasse mit normalen Kindern? Den Stoff verstehen?
Gute Noten schreiben? Auf der Waldorfschule vielleicht, beim Klatschen und Ausdruckstanz.
30 Schüler in einer Klasse, davon sagen wir mal 2 behindert. Machts den Lehrern natürlich viel einfacher.
Klar, ein Kind mit IQ von 65 macht nicht unbedingt Abitur, aber vielleicht liegt das auch an IHM und nicht an der Sonderschule.
Also wird entweder so unterrichtet, das ein lernbehindertes Kind mitkommt, (und alle normalen Kinder sich tierisch langweilen, oder so das es nicht mitkommt und die zweite Klasse dann 5 mal macht.) Für alles andere ist eh kein Geld da.
Dann gäbs noch die möglichkeit sie auf die selbe Schule aber in "Spezielle Klassen" zu schicken. Nur, machen dann mehr Kinder Abitur? Der Sonderschul-Ächtungs-Faktor zieht erst beim Eintritt ins Berufsleben.
Wieso kriegen nicht automatisch alle Kinder ein Abi mit sagen wir mal 2er Durchschnitt geschenkt, damit keins mehr ausgegrenzt wird?
11.03.2009 09:13 Uhr
von Caterin Fülster-Braun:
Armes Deutschland ---- Reichen 10% tut Deutschland gut --- außer Fußball geht nichts mehr. Vielleicht versteht man diesen Kommentar nicht auf den ersten Blick, aber wenn man bedenkt, das ales was sich Deutschland an Sozialstrukturen aufgebaut hatte, nun Stück für Stück wegböckelt, neue Strukturen mit Namen von Betrüger wie Hartz (Hatz) benannt werden, die Liste wäre sehr lang, so muß man sich nicht mehr wundern. Die Schulen sind doch schon überfordert und würden einer humanen heranwachsenden gerechten Reform bedürfen, die normal inteligenten Kindern gerecht werden würde und nicht nur überdurchschnittlichen
11.03.2009 08:21 Uhr
von Mart:
Ich spare mir mal nahe liegende Witze und kaufe der taz ein „n“ für die Überschrift.
Leserkommentare
13.03.2009 12:15 Uhr
von Wolfram:
@Andi: Diese Argumentation hört man auch gegen die Zusammenlegung von Haupt-, Realschulen und Gymnasien, und auch dort sind sie nicht stichhaltig. In allen anderen Ländern funktioniert es schließlich auch ohne Trennung. Die Lehrer werden ihren einseitigen Frontalunterricht sowieso aufgeben müssen und stattdessen das individuelle Lernen unterstützen.
11.03.2009 15:21 Uhr
von Andi:
Ja Super!!!
Was macht ein lernbehindertes Kind in einer Klasse mit normalen Kindern? Den Stoff verstehen?
Gute Noten schreiben? Auf der Waldorfschule vielleicht, beim Klatschen und Ausdruckstanz.
30 Schüler in einer Klasse, davon sagen wir mal 2 behindert. Machts den Lehrern natürlich viel einfacher.
Klar, ein Kind mit IQ von 65 macht nicht unbedingt Abitur, aber vielleicht liegt das auch an IHM und nicht an der Sonderschule.
Also wird entweder so unterrichtet, das ein lernbehindertes Kind mitkommt, (und alle normalen Kinder sich tierisch langweilen, oder so das es nicht mitkommt und die zweite Klasse dann 5 mal macht.) Für alles andere ist eh kein Geld da.
Dann gäbs noch die möglichkeit sie auf die selbe Schule aber in "Spezielle Klassen" zu schicken. Nur, machen dann mehr Kinder Abitur? Der Sonderschul-Ächtungs-Faktor zieht erst beim Eintritt ins Berufsleben.
Wieso kriegen nicht automatisch alle Kinder ein Abi mit sagen wir mal 2er Durchschnitt geschenkt, damit keins mehr ausgegrenzt wird?
11.03.2009 09:13 Uhr
von Caterin Fülster-Braun:
Armes Deutschland ---- Reichen 10% tut Deutschland gut --- außer Fußball geht nichts mehr. Vielleicht versteht man diesen Kommentar nicht auf den ersten Blick, aber wenn man bedenkt, das ales was sich Deutschland an Sozialstrukturen aufgebaut hatte, nun Stück für Stück wegböckelt, neue Strukturen mit Namen von Betrüger wie Hartz (Hatz) benannt werden, die Liste wäre sehr lang, so muß man sich nicht mehr wundern. Die Schulen sind doch schon überfordert und würden einer humanen heranwachsenden gerechten Reform bedürfen, die normal inteligenten Kindern gerecht werden würde und nicht nur überdurchschnittlichen
11.03.2009 08:21 Uhr
von Mart:
Ich spare mir mal nahe liegende Witze und kaufe der taz ein „n“ für die Überschrift.