Der Arzt Matthias Gockel lindert im Klinikalltag die Schmerzen der Schwerkranken. Weinen hält er dabei für wichtig. Die klassische Heilungsmedizin sieht er skeptisch.von Anja Maier
Ganz herzlichen Dank für das einfühlsame Gespräch mit Matthias Gockel und dessen qualifizierten, differnzierten, hilfreichen, mutigen, lieben Aussagen. Ich arbeite selbst im Hospiz-Dienst und finde es wichtig auf solch angemessene Art zum Thema zu informieren. Damke und Gruß Maria Herwartz.
27.06.2010 02:20 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Der phänomenologische Präsentatismus (Fakten, Augenschein, "Sichtbares, Sagbares", konkretes jetzt) läßt die Kapitulatiton des Artztes beim Sterben, das als Drohung, genauer die des Todes selbst, während desselben doch eine wichtige Rolle spielt, diskret "unter den Tisch fallen". Wie, wenn überhaupt, geht es denn weiter? Der "letzte Mann" scheint da leider "nichts beitragen zu können". Auf kommende Forschung oder irgend etwas anders kann er da (situationskonkret) nicht verweisen. Dabei ist das "Problem" älter als die Menschheit selbst. Es gibt auch "rationale" Lösungen.
27.06.2010 01:00 Uhr
von Max:
Mal wieder alle Kommentare zensiert? Wieso steht hier nichts? Oder erst wieder Tage später, damit garantiert keine Debatte aufkommen kann? Da ist ja sogar Spiegel online weniger repressiv als die Taz...
26.06.2010 16:56 Uhr
von Jens:
Ein glatter Zivilisationsbruch!
Nur weil einige Wenige lieber schneller sterben wollen und es hier offenbar auch noch einen Arzt gibt, der dieses Ansinnen redseelig unterstützt, werden Bestimmungen gekippt, die das Kapital daran hindern, kostspielige Patienten wegsterben zu lassen.
Nach dem Urteil reicht künftig aus, daß Arzt und Pfleger feststellen, daß der patient sterben will.
Was kostet solch eine Feststellung? Werden jetzt nicht etwa die Controler der Krankenkassen dazu eingeladen, mit den Ärzten im Klinikum unter vier Augen zu reden?
Weiss dioeser verantwortunglose Arzt Matthias Gockel eigentlich, welchen Nährboden er hier bereitet?
Was er vorhat ist Mord. Ich persönlich will nicht sterben müssen, weil Ärzte das so für mich entscheiden. Dieser Arzt gehört weggesperrt und zwar für immer!
26.06.2010 16:26 Uhr
von Rainer:
68er sterben selbstbewusster
Ja super Überschrift: Jetzt neu. 68er revolutionieren das Sterben. Mit einem letzten 'Ho Ho Ho-Tschi-Minh' auf den Lippen verabschieden sich unsere Berufsrevoluzzer ins Jenseits oder so.
Noch blöder geht's wirklich nicht.
26.06.2010 11:59 Uhr
von carpe diem:
Toll, was die 68er alles können. Für Dinge die in der Selbstverständlichkeit unserer Zeit liegen, werden sie auch noch belohnt und hoffiert. Ich bin nun 70 Jahre alt und war alles nur kein 68er (worauf ich stolz bin), weil diese Generation politisch völlig überflüssig war und ist. Ich brauche mir nur die Vertreter dieser Zunft ansehen um zu wissen, dass sie nun wirklich nichts für andere, aber alles für sich selbst getan habe, siehe Schröder und Fischer. Die Historiker werden in ca. spätestens 20 Jahren ihr Urteil über diese Generation fällen und dieses Urteil wird nicht erheblich von dem abweichen, was ich hier aufgezählt habe. Übrigens, ich informiere mich auch im Internet und weiß um viele Dinge.
Leserkommentare
27.06.2010 22:28 Uhr
von maria herwartz:
Ganz herzlichen Dank für das einfühlsame Gespräch mit Matthias Gockel und dessen qualifizierten, differnzierten, hilfreichen, mutigen, lieben Aussagen. Ich arbeite selbst im Hospiz-Dienst und finde es wichtig auf solch angemessene Art zum Thema zu informieren. Damke und Gruß
Maria Herwartz.
27.06.2010 02:20 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Der phänomenologische Präsentatismus (Fakten, Augenschein, "Sichtbares, Sagbares", konkretes jetzt) läßt die Kapitulatiton des Artztes beim Sterben, das als Drohung, genauer die des Todes selbst, während desselben doch eine wichtige Rolle spielt,
diskret "unter den Tisch fallen".
Wie, wenn überhaupt, geht es denn weiter? Der "letzte Mann" scheint da leider "nichts beitragen zu können".
Auf kommende Forschung oder irgend etwas anders kann er da (situationskonkret) nicht verweisen.
Dabei ist das "Problem" älter als die Menschheit selbst. Es gibt auch "rationale" Lösungen.
27.06.2010 01:00 Uhr
von Max:
Mal wieder alle Kommentare zensiert? Wieso steht hier nichts? Oder erst wieder Tage später, damit garantiert keine Debatte aufkommen kann? Da ist ja sogar Spiegel online weniger repressiv als die Taz...
26.06.2010 16:56 Uhr
von Jens:
Ein glatter Zivilisationsbruch!
Nur weil einige Wenige lieber schneller sterben wollen und es hier offenbar auch noch einen Arzt gibt, der dieses Ansinnen redseelig unterstützt, werden Bestimmungen gekippt, die das Kapital daran hindern, kostspielige Patienten wegsterben zu lassen.
Nach dem Urteil reicht künftig aus, daß Arzt und Pfleger feststellen, daß der patient sterben will.
Was kostet solch eine Feststellung? Werden jetzt nicht etwa die Controler der Krankenkassen dazu eingeladen, mit den Ärzten im Klinikum unter vier Augen zu reden?
Weiss dioeser verantwortunglose Arzt Matthias Gockel eigentlich, welchen Nährboden er hier bereitet?
Was er vorhat ist Mord. Ich persönlich will nicht sterben müssen, weil Ärzte das so für mich entscheiden. Dieser Arzt gehört weggesperrt und zwar für immer!
26.06.2010 16:26 Uhr
von Rainer:
Ja super Überschrift:
Jetzt neu. 68er revolutionieren das Sterben. Mit einem letzten 'Ho Ho Ho-Tschi-Minh' auf den Lippen verabschieden sich unsere Berufsrevoluzzer ins Jenseits oder so.
Noch blöder geht's wirklich nicht.
26.06.2010 11:59 Uhr
von carpe diem:
Toll, was die 68er alles können. Für Dinge die in der Selbstverständlichkeit unserer Zeit liegen, werden sie auch noch belohnt und hoffiert. Ich bin nun 70 Jahre alt und war alles nur kein 68er (worauf ich stolz bin), weil diese Generation politisch völlig überflüssig war und ist. Ich brauche mir nur die Vertreter dieser Zunft ansehen um zu wissen, dass sie nun wirklich nichts für andere, aber alles für sich selbst getan habe, siehe Schröder und Fischer. Die Historiker werden in ca. spätestens 20 Jahren ihr Urteil über diese Generation fällen und dieses Urteil wird nicht erheblich von dem abweichen, was ich hier aufgezählt habe. Übrigens, ich informiere mich auch im Internet und weiß um viele Dinge.