• 20.04.2010

Hackerangriff auf Google

Passwort-Datenbank geknackt

Bei einem Hackerangriff auf Google drangen die unbekannten Angreifer in eine zentrale Passwort-Datenbank ein. Der Angriff zeigt die Probleme des sogenannten "Cloud Computing".

  • 23.04.2010 20:13 Uhr

    von piratronic:

    ein solcher angriff zeigt weniger die schwachstelle von cloud computing, sondern es handelt sich hier wenn das mit dem link und dem chat stimmt eher um einen angriff alter schule. sprich um eine art des social hacking. sprich ein mensch und sein vertrauen wurden ausgenutzt. sowas geht auch ganz ohne computer und kann deutlich einfacher sein als ein direkter angriff auf die technik ;)

    beim cloud computing werden übrigens nicht einfach anwendungen und daten ins internet verlagert. das ganze ist schon etwas komplizierter. im grunde handelt es sich dabei z.b. um linux cluster mit lastverteilung, verteilten dateisystemen mit automatischer synchronisation, ausfallsicherheit etc. vor ein paar jahren nur von linux freaks administrierbar, inzwischen auch mehr und mehr mit vereinfachter verwaltung für nicht linux freak admins. mit der sicherheit ist das so eine sache. man muss zwischen privaten clouds (z.b. nur die eigenen rechner einer firma, welche intern die nicht genutzte rechenpower ihrer arbeitsrechner nutzt um sich so eventuell die anschaffung eines hochleistungsservers zu sparen - diese können aber auch übers internet verbunden sein) und öffentlichen clouds wo sich verschiedene firmen/privatleute die vorteile eines solchen clusters teilen. eine cloud die z.b. nur in einem firmengebäude die rechner verbindet und garnicht mit dem netz verbunden ist kann daher auch nicht als unsicher bezeichnet werden. eine cloud deren verbindungsdaten übers inet gehen hat schon mehr schwachstellen und eine öffentliche cloud, nun ja da sollte sich jede firma gut überlegen wie wenig ihr die sicherheit ihrer daten wert sind ^^

  • 21.04.2010 16:49 Uhr

    von Benno:

    "Unter anderem beendete Google im März die Selbst-Zensur und leitet seitdem Suchanfragen vom chinesischen Festland auf die nicht-zensierte Website in Hongkong um."

    Dies stimmt zwar, bringt aber nichts.

    Die User hinter der chinesischen Mauer können nun zwar die Ergebnisse eines nicht zensiertem Netzes sehen, die Suchergebnisse können sie sich trotzdem nicht anschauen, da sie weiterhin von der chinesichen Feuerwand geblockt werden.

    Ist also nicht mehr als eine PR Masche von google.com.
    Wem nützt es schon ein Bild vom Platz des himmlischen Friedens von 1989 zu sehen, wenn man den zugehörigen Text (wiki o.ä.) nicht lesen kann?

    Einen Panzer kann man in China bestimmt auch einfach so sehen. Dafür brauch man kein Google.

  • 21.04.2010 16:40 Uhr

    von Matthias Mersch:

    @René
    In drei Engels Namen, wie kommen Sie denn darauf?
    Merke: Brandenburg hat kein Alleinstellungsmerkmal.

  • 20.04.2010 17:45 Uhr

    von René:

    Kommunistischer Staat China? Und ich dachte, die TAZ hätte Ahnung von der Welt?

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