• 14.11.2008

Grüner Parteitag

Özdemir kommt, Konflikte bleiben

Am Wochenende wählen die Grünen Cem Özdemir zum Co-Parteichef. Doch es gibt auch Reizthemen: Teile der Basis wollen eine striktere Energie- und Friedenspolitik.von Ulrike Winkelmann

  • 04.04.2011 18:59 Uhr

    von Lothar Schwarz:

    Wenn Özdemir kommt, werden einige Grüne Mitglieder und Wähler, die wir kennen, von dieser Partei endgültig Abschied nehmen. Kaum Jemand, der sich erinnert, warum Ö. damals in das Europaparlament "weggelobt" wurde ( Hunzinger - Affäre und Bonus Meilen Affäre ) ! Auch seine Kompetenz muß angezweifelt werden!

  • 04.04.2011 18:59 Uhr

    von bernhard wagner:

    Da es sowieso keine SPD-Bündnis'90/DieGrünen Mehrheit geben wird und andere Koalitionen mit Beteiligung von Bündnis'90/DieGrünen höchstens um der Preis des Bruchs von Wahlversprechen à la Hamburg möglich sein werden, ist es Energieverschwendung, bei diesen Streitigkeiten die jeweilige Gegenseite mit allzu heißen Kartoffeln zu bewerfen.

    Obwohl Positionsbestimmungen wichtig sind, ist es zweckmäßiger, die meiste Energie mehr darauf zu verwenden, wie überhaupt möglichst viele Stimmen zu bekommen sind und vielleicht auch die SPD und DieLinke zu überzeugen, ggf. eine Dreierkoalition dieser Drei einzugehen - und zu diskutieren, wie das gehen könnte.

  • 11.02.2011 17:48 Uhr

    von bernhard wagner:

    Da es sowieso keine SPD-Bündnis'90/DieGrünen Mehrheit geben wird und andere Koalitionen mit Beteiligung von Bündnis'90/DieGrünen höchstens um der Preis des Bruchs von Wahlversprechen à la Hamburg möglich sein werden, ist es Energieverschwendung, bei diesen Streitigkeiten die jeweilige Gegenseite mit allzu heißen Kartoffeln zu bewerfen.

    Obwohl Positionsbestimmungen wichtig sind, ist es zweckmäßiger, die meiste Energie mehr darauf zu verwenden, wie überhaupt möglichst viele Stimmen zu bekommen sind und vielleicht auch die SPD und DieLinke zu überzeugen, ggf. eine Dreierkoalition dieser Drei einzugehen - und zu diskutieren, wie das gehen könnte.

  • 13.11.2008 20:10 Uhr

    von Lothar Schwarz:

    Wenn Özdemir kommt, werden einige Grüne Mitglieder und Wähler, die wir kennen, von dieser Partei endgültig Abschied nehmen. Kaum Jemand, der sich erinnert, warum Ö. damals in das Europaparlament "weggelobt" wurde ( Hunzinger - Affäre und Bonus Meilen Affäre ) ! Auch seine Kompetenz muß angezweifelt werden!

  • 13.11.2008 19:44 Uhr

    von Horst Schiermeyer:

    Es wäre ja schön gewesen, wenn die taz mal dargestellt hätte, wieso Hans-Josef Fell und ich überhaupt auf die Idee kommen, dass eine Umstellung der Stromproduktion auf 100 % Erneuerbare Energie bis 2020 bzw. 2030 möglich sein könnte.
    Al Gore fordert für die USA einen Umstieg auf 100 % Strom aus Erneuerbarer Energie innerhalb von 10 Jahren. Die grüne Parteispitze will sich dafür 42 Jahre Zeit lassen, Zeit, die der Klimawandel nicht lässt. Sonne und Wind stehen fast unbegrenzt zu Verfügung. Großräumig vernetzt und mit Speichern versehen, wäre ein Umstieg auf Windkraft, Solarthermie und Photovoltaik innerhalb weniger Jahre möglich, wenn denn der politische Wille in Politik und Wirtschaft da wäre. Die dafür notwendige Technik ist weitgehend vorhanden, sie müsste nur in wesentlich größeren Menge produziert und finanziert werden. Mit den bisherigen Wachstunmsraten ist dies allerdings nicht zu erreichen. Da bedarf es eines "Ökologischen New Deals", wie ihn die Grünen jetzt auch fordern.

    Al Gore ist ökolgischer Vorreiter in den USA. Wäre scön, wenn die Grünen dies auch wieder in Deutschland und Europa würden ...

    Siehe dazu die Anträge E-07, u.a. von mir
    http://www.gruene.de/cms/partei/dok/256/256434.100_strom_aus_erneuerbaren_energien_ein.htm
    und E-05 von H.-J. Fell u.a.
    http://www.gruene.de/cms/partei/dok/254/254531.apolloenergiepolitik_die_energiezukunft.htm

  • 13.11.2008 16:49 Uhr

    von bernhard wagner:

    Da es sowieso keine SPD-Bündnis'90/DieGrünen Mehrheit geben wird und andere Koalitionen mit Beteiligung von Bündnis'90/DieGrünen höchstens um der Preis des Bruchs von Wahlversprechen à la Hamburg möglich sein werden, ist es Energieverschwendung, bei diesen Streitigkeiten die jeweilige Gegenseite mit allzu heißen Kartoffeln zu bewerfen.

    Obwohl Positionsbestimmungen wichtig sind, ist es zweckmäßiger, die meiste Energie mehr darauf zu verwenden, wie überhaupt möglichst viele Stimmen zu bekommen sind und vielleicht auch die SPD und DieLinke zu überzeugen, ggf. eine Dreierkoalition dieser Drei einzugehen - und zu diskutieren, wie das gehen könnte.

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