Das allesbeherrschende Thema beim Grünen-Parteitag: die Berichterstattung über die eigene Partei. Ein ordentliches Gespräch war deshalb kaum möglich.von Ulrike Winkelmann
Der Parteitag als Blog. Geniale Idee. Wenn nicht bereits geklaut... weiß ich nicht.
Allerdigns fände ich die genialste Idee, den Parteitag sowohl als Blog, in der so genannten virtuellen Welt, als auch in der so genannten "Realität" abzuhalten. Viel mehr Menschen könnten teilhaben und noch mehr Menschen würde bewusst, dass wir stets eine virtuelle oder eine reelle Welt nutzen und diese Welt nicht in virtuell und real eingeteilt werden braucht, bzw. dass die entsprechende Teilung übermäßig die Ängste derer schürt, die nicht im Internet unterwegs sind.
04.04.2011 19:17 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen. Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
04.04.2011 19:17 Uhr
von BENHUR:
H@llo Ulf: Ich glaube, du hast recht. Überholen ist manchmal schwer, sich überholen zu lassen aber manchmal noch schwerer ;-)
Vom Layout her gefallen mir aber die Seiten von robinwood.de und greenpeace.de und bund.net und wwf.de insofern noch besser, als sie z. B. die Hintergrundfarbe Grau vermeiden, was leider bei gruene.de nicht der Fall ist (und leider auch bei taz.de nicht), mal von anderen Dingen zu schweigen, wie dem tendenziell meistens zu engen Zeilenabständen, die einfach unbequem sind (und schön sind sie auch nicht).
04.04.2011 19:17 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
04.04.2011 19:17 Uhr
von h.petersen:
Es ist eine sehr gute Idee die Parteitage als Blog ins web zu verlegen: Dann bräuchten sich Teilnehmer und Gäste nicht erste danach zum Grillen verabreden, sondern währenddessen. Natürlich nur mit Biolebensmitteln.
04.04.2011 19:17 Uhr
von Hogart:
Die Freiburger Grünen haben sich vor der Gemenderatswahl gespalten. Nun gibt es neben den Grünen auch die Grüne Alternative Freiburg - GAF. Hier ein recht witzisches Video zu diesem Thema, das es auf den Punkt bringt: http://www.youtube.com/watch?v=m2uG0qYifeI
04.04.2011 19:17 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.
11.02.2011 17:52 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen. Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
11.02.2011 17:52 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
11.02.2011 17:52 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.
12.05.2009 13:39 Uhr
von Axel Dörken:
Der Parteitag als Blog. Geniale Idee. Wenn nicht bereits geklaut... weiß ich nicht.
Allerdigns fände ich die genialste Idee, den Parteitag sowohl als Blog, in der so genannten virtuellen Welt, als auch in der so genannten "Realität" abzuhalten. Viel mehr Menschen könnten teilhaben und noch mehr Menschen würde bewusst, dass wir stets eine virtuelle oder eine reelle Welt nutzen und diese Welt nicht in virtuell und real eingeteilt werden braucht, bzw. dass die entsprechende Teilung übermäßig die Ängste derer schürt, die nicht im Internet unterwegs sind.
12.05.2009 12:54 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen. Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
12.05.2009 11:56 Uhr
von BENHUR:
H@llo Ulf: Ich glaube, du hast recht. Überholen ist manchmal schwer, sich überholen zu lassen aber manchmal noch schwerer ;-)
Vom Layout her gefallen mir aber die Seiten von robinwood.de und greenpeace.de und bund.net und wwf.de insofern noch besser, als sie z. B. die Hintergrundfarbe Grau vermeiden, was leider bei gruene.de nicht der Fall ist (und leider auch bei taz.de nicht), mal von anderen Dingen zu schweigen, wie dem tendenziell meistens zu engen Zeilenabständen, die einfach unbequem sind (und schön sind sie auch nicht).
12.05.2009 10:04 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
12.05.2009 08:11 Uhr
von h.petersen:
Es ist eine sehr gute Idee die Parteitage als Blog ins web zu verlegen: Dann bräuchten sich Teilnehmer und Gäste nicht erste danach zum Grillen verabreden, sondern währenddessen. Natürlich nur mit Biolebensmitteln.
11.05.2009 22:43 Uhr
von Hogart:
Die Freiburger Grünen haben sich vor der Gemenderatswahl gespalten. Nun gibt es neben den Grünen auch die Grüne Alternative Freiburg - GAF. Hier ein recht witzisches Video zu diesem Thema, das es auf den Punkt bringt: http://www.youtube.com/watch?v=m2uG0qYifeI
11.05.2009 22:23 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.
Leserkommentare
04.04.2011 19:17 Uhr
von Axel Dörken:
Der Parteitag als Blog. Geniale Idee. Wenn nicht bereits geklaut... weiß ich nicht.
Allerdigns fände ich die genialste Idee, den Parteitag sowohl als Blog, in der so genannten virtuellen Welt, als auch in der so genannten "Realität" abzuhalten. Viel mehr Menschen könnten teilhaben und noch mehr Menschen würde bewusst, dass wir stets eine virtuelle oder eine reelle Welt nutzen und diese Welt nicht in virtuell und real eingeteilt werden braucht, bzw. dass die entsprechende Teilung übermäßig die Ängste derer schürt, die nicht im Internet unterwegs sind.
04.04.2011 19:17 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen.
Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
04.04.2011 19:17 Uhr
von BENHUR:
H@llo Ulf: Ich glaube, du hast recht. Überholen ist manchmal schwer, sich überholen zu lassen aber manchmal noch schwerer ;-)
Vom Layout her gefallen mir aber die Seiten von robinwood.de und greenpeace.de und bund.net und wwf.de insofern noch besser, als sie z. B. die Hintergrundfarbe Grau vermeiden, was leider bei gruene.de nicht der Fall ist (und leider auch bei taz.de nicht),
mal von anderen Dingen zu schweigen, wie dem tendenziell meistens zu engen Zeilenabständen, die einfach unbequem sind (und schön sind sie auch nicht).
04.04.2011 19:17 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
04.04.2011 19:17 Uhr
von h.petersen:
Es ist eine sehr gute Idee die Parteitage als Blog ins web zu verlegen: Dann bräuchten sich Teilnehmer und Gäste nicht erste danach zum Grillen verabreden, sondern währenddessen. Natürlich nur mit Biolebensmitteln.
04.04.2011 19:17 Uhr
von Hogart:
Die Freiburger Grünen haben sich vor der Gemenderatswahl gespalten. Nun gibt es neben den Grünen auch die Grüne Alternative Freiburg - GAF. Hier ein recht witzisches Video zu diesem Thema, das es auf den Punkt bringt:
http://www.youtube.com/watch?v=m2uG0qYifeI
04.04.2011 19:17 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.
11.02.2011 17:52 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen.
Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
11.02.2011 17:52 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
11.02.2011 17:52 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.
12.05.2009 13:39 Uhr
von Axel Dörken:
Der Parteitag als Blog. Geniale Idee. Wenn nicht bereits geklaut... weiß ich nicht.
Allerdigns fände ich die genialste Idee, den Parteitag sowohl als Blog, in der so genannten virtuellen Welt, als auch in der so genannten "Realität" abzuhalten. Viel mehr Menschen könnten teilhaben und noch mehr Menschen würde bewusst, dass wir stets eine virtuelle oder eine reelle Welt nutzen und diese Welt nicht in virtuell und real eingeteilt werden braucht, bzw. dass die entsprechende Teilung übermäßig die Ängste derer schürt, die nicht im Internet unterwegs sind.
12.05.2009 12:54 Uhr
von Meine Meinung:
Bio, wenn ich das schon höre, ist doch verarsche pur, an allen Ecken, und die meisten fallen darauf rein, so wie viele auf die Grünen mal reinfielen und sie wählten, wie ein ehm. Parteimitglied jüngst im TV sagte, die Grünen waren damals geil auf's regieren, wie wollten sich an der Leine vorführen lassen.
Und einige dieser Gesichter sieht man heute immernoch, von daher, unwählbar für mich !
Die Parteitage als Blog abhalten, no way, dann kann doch niemand Fahrtkosten oder Spesen abrechnen...
12.05.2009 11:56 Uhr
von BENHUR:
H@llo Ulf: Ich glaube, du hast recht. Überholen ist manchmal schwer, sich überholen zu lassen aber manchmal noch schwerer ;-)
Vom Layout her gefallen mir aber die Seiten von robinwood.de und greenpeace.de und bund.net und wwf.de insofern noch besser, als sie z. B. die Hintergrundfarbe Grau vermeiden, was leider bei gruene.de nicht der Fall ist (und leider auch bei taz.de nicht),
mal von anderen Dingen zu schweigen, wie dem tendenziell meistens zu engen Zeilenabständen, die einfach unbequem sind (und schön sind sie auch nicht).
12.05.2009 10:04 Uhr
von Ulf Dunkel:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die taz-Printmedien-Redaktion neidisch ist auf das mediale Tempo und die Alertheit der Grünen im Web.
12.05.2009 08:11 Uhr
von h.petersen:
Es ist eine sehr gute Idee die Parteitage als Blog ins web zu verlegen: Dann bräuchten sich Teilnehmer und Gäste nicht erste danach zum Grillen verabreden, sondern währenddessen. Natürlich nur mit Biolebensmitteln.
11.05.2009 22:43 Uhr
von Hogart:
Die Freiburger Grünen haben sich vor der Gemenderatswahl gespalten. Nun gibt es neben den Grünen auch die Grüne Alternative Freiburg - GAF. Hier ein recht witzisches Video zu diesem Thema, das es auf den Punkt bringt:
http://www.youtube.com/watch?v=m2uG0qYifeI
11.05.2009 22:23 Uhr
von Till Westermayer:
Interessanter Kommentar. War auch da, war delegiert, war vielfach über Twitter auf dem Handy gebeugt (manchmal auch im Foyer im Gespräch vertieft). Trotzdem zwei Anmerkungen. Zum einen hat längst nicht jede im Netz die Reaktionen der Massenmedien verfolgt. Mir zum Beispiel war es viel wichtiger, wie der Parteitag auf Twitter wahrgenommen wurde - bis hin zur halleninternen Kommunikation (z.B. ein "Tweet"-Wechsel mit Reinhard Bütikofer @bueti über Arvid Bells Rede).
Zweitens: eine richtige Konsequenz wäre nicht das Verlegen des Parteitags in ein Blog, sondern WLAN in ausreichender Bandbreite für alle (Delegierte hatte das nämlich nicht, nur Presse, BloggerInnen und die Partei selbst). Also "augmented reality". Wiederum weniger, um die Reaktionen der Massenmedien in Echtzeit zu verfolgen, sondern für die schnelle parteiinterne Kommunikation: Flügelstrategien, Gerüchte, Geläster, Richtigstellungen, Werbung um Unterstützung.
Dann wäre das nicht nur eine Erschwernis für JournalistInnen, sondern eine ganz neue Möglichkeit, trotz Inszenierung innerparteiliche Demokratie (jenseits Kartenhebens und den wenigen Rede-Auslosungen) zu leben.