• 10.02.2010

Google attackiert Facebook

Das totale Soziale Netz

Schritt für Schritt rollt Google den Markt auf. Nach Suche, Mailer, Maps, Browser und Handy kommt nun der nächste große Sprung: Das total integrierte Soziale Netzwerk "Buzz".von Ben Schwan

  • 11.02.2010 01:17 Uhr

    von IT Experte:

    Am GANZ unteren Rand des google fensters (also wirklich ganz unten unter allen mails) gibt es einen Link "turn of buzz" (bzw entsprechend auf Deutsch), denn sollte man m.E. in jedem Fall klicken.

    Als durchaus qualifizierter IT Fachmann ohne größeren google-Hass würde ich behaupten, es geht einfach zu weit: Zu viele Dienste integriert, zu wenig Kontrolle, zu Personengebunden... allein die Gefahr, dass man mit versehentlich "veröffentlichten" Picasa-Alben irgendwelche Rechte (Urheber, Marken, Persönlichkeit) verletzt ist enorm. Das Stichwort lautet nicht "Hypochonder" sondern bedauerlicherweise die spezifisch deutsche Krankheit des höchst lukrativen Abmahnwahns... irgendein Abmahn-A#### findet sich immer...

    Wer Bock auf "Chit Chat" hat, sollte das in einem nicht identifizierbaren Facebook account tun.
    (jedenfalls einem ohne Klarnamen, ohne Anschrift und sonstige Details, die es einem anonymen dritten allzu schnell ermöglichen, die Realperson zu ermitteln.) Sowas hält nicht nur Saufbilder vom nächsten Bewerbungsgespräch fern, sondern auch freie Meinungsäußerung von allzu leichter Juristen-abzocke...


  • 10.02.2010 19:31 Uhr

    von Dahaniel:

    @Mário: Nein, es wird niemand gezwungen, man kann es einfach abschalten (am Ende der Seite)

  • 10.02.2010 16:48 Uhr

    von deguo_dabizi:

    Da kann ich nur @Gerd beipflichten. Macht es wie in anderen Ländern. Es gibt noch andere Anbieter mit etwas massvolleren Ansprüchen. Es soll ja (sehr große) Länder geben, wo GOGGEL nur die Nummer Zwei ist.
    Nicht bei GOOGLE anmelden, eigene Internetseiten für GOOGLE sperren. Legt man den Kraken aufs Trockne geht er ein.
    Wenn nicht bekommt die "Gemeinde" was sie verdient. Nicht jammen, handel!

  • 10.02.2010 15:42 Uhr

    von Majo:

    Wer von Google was bekommt, noch dazu vermeintlich gratis, muss was hergeben, nämlich seine Daten, seine Gewohnheiten, seine ganze Persönlichkeit muss er oder sie letztlich preisgeben, via DATA MINING!

  • 10.02.2010 14:18 Uhr

    von Mário:


    Wie jetzt? werde ich als gmail kunde gezwungen bei buzz dabei zu sein?? wenn ja werde ich mir ernsthaft überlegen mein gmail-account zu kündigen!!!!

  • 10.02.2010 13:51 Uhr

    von Christian Alexander Tietgen:

    Google sammelt mir zwar zu viele Daten, aber ihre Dienste sind schon unschlagbar.

  • 10.02.2010 13:27 Uhr

    von eee:

    Der Bowser wurde von Nintendo entwickelt, Google hat unter anderem einen Browser zur Verfügung gestellt ;)

  • 10.02.2010 12:50 Uhr

    von Korkie:

    "... erst ein zusätzlicher Klick beschränkt die Daten auf einen einstellbaren Freundeskreis."

    Da muss man doch glatt einmal klicken. Sauerei.

    Wens stört der sollte protestieren indem er Googles Service einfach nicht nutzt.

  • 10.02.2010 12:44 Uhr

    von gerd.:

    "Menschen, die Google nicht noch mehr Infos in den Rachen werfen wollen, können nur hoffen, dass man sie auch abschalten kann."

    Entweder hat man erst gar kein Gmail-Konto oder es ist eh schon zu spät.

  • 10.02.2010 12:11 Uhr

    von frage:

    Glaubt man bei der taz wirklich, dass Google damit erfolgreich sein wird? Wenn ja: Warum?

    Wegen "ist innovativer" oder "ist böser" oder warum genau?

  • 10.02.2010 11:55 Uhr

    von Danny Schweizer:

    Noch sind diese Dienste und Funktionen optional - was diese Art der Kritik so obsolet und angreifbar macht. Die "Gefahr" sehe ich in der Gewöhnung. Mit der Zeit werden solche Praktiken immer mehr Usus und potentieller Widerstand bei verpflichtender Auflösung des Privaten schrumpft.
    Und wenn es nur die "dumme Masse" ist, die "ja" sagt - da kann man ironischerweise nur "danke" sagen, daß unsere Demokratie gar nicht so funktioniert, wie sie soll - als letzte Hoffnung sozusagen.
    Wenn es denn irgendwann mal soweit ist.

    Ausserdem gilt: "wenn man zu oft "Feuer" schreit, weil man glaubt es brennt, glaubt einem irgendwann niemand mehr wenn dem wirklich so ist". Man sollte also genau überlegen, wie man kritisiert.

  • 10.02.2010 11:52 Uhr

    von Danny Schweizer:

    Noch sind diese Dienste und Funktionen optional - was diese Art der Kritik so obsolet und angreifbar macht. Die "Gefahr" sehe ich in der Gewöhnung. Mit der Zeit werden solche Praktiken immer mehr Usus und potentieller Widerstand bei verpflichtender Auflösung des Privaten schrumpft. Und wenn es nur die "dumme Masse" ist, die "ja" sagt - da kann man ironischerweise nur "danke" sagen, daß unsere Demokratie gar nicht so funktioniert, wie sie soll - als letzte Hoffnung sozusagen.
    Wenn es denn irgendwann mal soweit ist.

  • 10.02.2010 11:10 Uhr

    von Ein.Kommentar:

    Before participating in Buzz, you need a public profile with your name and photo. It's visible on the web so friends can find and recognize you.

    At a minimum, you only need to include your first and last name to use Buzz.

    Ich finde es gerade nicht mehr, aber vorhin wurde mir angezeigt, dass wenn ich Vor- und Nachnamen beim Google Profile anzeigen lassen werde ich auch über die Google Suche und so weiter gefunden.

    Nein, Danke!

  • 10.02.2010 11:06 Uhr

    von Dahaniel:

    Naja, ich finde mittlerweile wird Google gerne etwas zu schnell vorverurteilt.

    RSS Artikel die man im GoogleReader teilt und öffentliche Picasa Webalben sind ja auch bisher schon öffentlich, man hat sie ja "geteilt" oder "öffentlich" gemacht. Was man nicht preisgeben will gibt man eben einfach nicht frei.

    Das Buzz sich "auf Wunsch" auch Twitternachrichten und Flickr Bilder "krallt" ist auch nichts neues in sozialen Netzwerken, darauf basieren diese ja quasi, nämlich dem Teilen von allen möglichen Onlineaktivitäten mit Freunden. Wie im Text zu lesen geschieht dies "auf Wunsch", genauso wie man auch bei Facebook und Co. bereits seinen Twitter-, Flickr-, oder Blogaccount einbinden kann.

    Ich denke jeder muss selber wissen was er mit wem teilen möchte, sollte genau das aber auch überblicken können. Hier sind die Anbieter der Netzwerke gefragt die Privatsphäreneinstellungen so transparent&einfach wie möglich zu gestalten, und Eltern bzw. Schulen Ihren Kindern eine bestmögliche Informations-/ Internetkompetenz zu vermitteln.

  • 10.02.2010 11:05 Uhr

    von Zitierer:

    "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun."

    (Google-CEO Eric Schmidt)

  • 10.02.2010 10:43 Uhr

    von Schulz:

    Die neue Stasi-Zentrale der BRD, oder was sonst?

  • 10.02.2010 10:25 Uhr

    von wespe:

    SF-Autoren, die eine mögliche Zukunft, entwickeln müssen sich anstrengen.
    Die "sanfte Diktatur" des Internets nimmt ihren Fortgang, und Millionen spielen mit und lassen die Hose oder den Rock runter.
    Was wird als nächstes kommen?
    Rathäuser werden aufgelöst, weil die ganzen Ämter in G***le integriert werden, die Polizeidatenbanken ebenfalls, Banken, Versicherungen, Verfassungsschutz u.v.m.
    Dann wird ärztlich verordnet, dass jeder Bürger einen Chip eingesetzt bekommt, der mit Computer und Handy gekoppelt wird. -- Dann drücken die Politiker vor den Wahlen auf die Knöpfe, die Signale sorgen dafür, dass jeder verchipte Bürger zur Wahl geht. usw. usf.
    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Die Lämmer bzw. Lemminge machen freiwillig mit.
    Ein Ausbruch wird immer schwieriger für schwache Geister.

  • 10.02.2010 10:23 Uhr

    von Jasmin:

    big brother is watching you!

  • 10.02.2010 09:29 Uhr

    von Datenwut:

    Äh, Sozial?

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