Zu seiner Weihnachtsfeier hatte der Verein "Väteraufbruch" in Hamburg auch die Ex-Frauen und Kinder eingeladen. Sie aber kamen nicht.von Johann Tischewski
eine rührende und einfallsreiche Art, Weihnchten zu verbringen. Der Schmerz wird so erträglicher mit dem Wissen, nicht allein zu sein.
Die Anwesendheit von Inge mit ihrem Sohn macht dies um so sympatischer, denn es geht nicht um "Mann gegen Frau", sondern um die Kinder.
Ich wünsche Euch viel Kraft für das Neue Jahr!
23.12.2009 10:42 Uhr
von Comment:
An die Normalität von ausgegrenzten Vätern mag man sich irgendwie in den vergangenen 32 Jahren gewöhnt haben, aber dass eine von vermutlich vielen eingeladenen alleinerziehenden Müttern diese Gelegenheit nutzte um sich dort mit Sohnemann zu positionieren nötigt mich den beiden sowie den Initiatoren dieser weiteren offenbarenden Veranstaltung eine Extraportion Respekt zukommen zu lassen.
Man stelle sich vor, wie der VafK händchenhaltend mit dem VaMV um die Alster flaniert, all die betroffenen kinder tobend voraus und drumherum ...
Allen, frohe und besinnliche Festtage. Ganz besonders den Redakteurinnen Schmollack und Oestreich, die diese Aktion sowie diesen Artikel und die Kommentare hierzu wieder einmal besonders "kritisch" bewerten werden.
23.12.2009 08:22 Uhr
von Papa-Ralf.de:
"Und wenn man dich auf die eine Backe schlägt, halte die andere auch noch hin ..."??? Eine Gute Idee, die Exen einzuladen, aber war das nicht ein wenig Realitätsfremd? Welche deutsche Mutter lässt sich, wenn sie es denn schon in den elitären Club der "Armen und Alleinerziehenden" (Arm im Geiste und AE weil sie den Vater nicht miterziehen lässt) geschafft hat, auf dieses - für sie unvorteilhafte - Spiel ein? Deutschland erhielt wieder einmal eine Watsche vom Menschenrechtsgerichtshof wegen seiner väterausgrenzenden Politik - ob man dem mit "Abwarten und Teetrinken" begegnet? Ich denke nicht! Ralf-G. entsorgter Vater einer 12-j. Tochter, 7 1/2 Jahre ohne Besuche, 5 Jahre ohne Kontakt
Leserkommentare
27.12.2009 21:16 Uhr
von Martin42NRW:
Liebe Taz !
herzlichen Dank für den Report von der weihnachtlichen "Familienfront".
Demnächst mal was zum Thema aus dem Ruhrgebiet ?
Friede auf Erden - und für alle Kinder mit BEIDEN Eltern !
mr
24.12.2009 23:22 Uhr
von Michael Pfennig:
Liebe Trennungsväter, liebe Trennungsmutter (Inge),
eine rührende und einfallsreiche Art, Weihnchten zu verbringen. Der Schmerz wird so erträglicher mit dem Wissen, nicht allein zu sein.
Die Anwesendheit von Inge mit ihrem Sohn macht dies um so sympatischer, denn es geht nicht um "Mann gegen Frau", sondern um die Kinder.
Ich wünsche Euch viel Kraft für das Neue Jahr!
23.12.2009 10:42 Uhr
von Comment:
An die Normalität von ausgegrenzten Vätern mag man sich irgendwie in den vergangenen 32 Jahren gewöhnt haben, aber dass eine von vermutlich vielen eingeladenen alleinerziehenden Müttern diese Gelegenheit nutzte um sich dort mit Sohnemann zu positionieren nötigt mich den beiden sowie den Initiatoren dieser weiteren offenbarenden Veranstaltung eine Extraportion Respekt zukommen zu lassen.
Man stelle sich vor, wie der VafK händchenhaltend mit dem VaMV um die Alster flaniert, all die betroffenen kinder tobend voraus und drumherum ...
Allen, frohe und besinnliche Festtage.
Ganz besonders den Redakteurinnen Schmollack und Oestreich, die diese Aktion sowie diesen Artikel und die Kommentare hierzu wieder einmal besonders "kritisch" bewerten werden.
23.12.2009 08:22 Uhr
von Papa-Ralf.de:
"Und wenn man dich auf die eine Backe schlägt, halte die andere auch noch hin ..."???
Eine Gute Idee, die Exen einzuladen, aber war das nicht ein wenig Realitätsfremd? Welche deutsche Mutter lässt sich, wenn sie es denn schon in den elitären Club der "Armen und Alleinerziehenden" (Arm im Geiste und AE weil sie den Vater nicht miterziehen lässt) geschafft hat, auf dieses - für sie unvorteilhafte - Spiel ein?
Deutschland erhielt wieder einmal eine Watsche vom Menschenrechtsgerichtshof wegen seiner väterausgrenzenden Politik - ob man dem mit "Abwarten und Teetrinken" begegnet?
Ich denke nicht!
Ralf-G.
entsorgter Vater einer 12-j. Tochter, 7 1/2 Jahre ohne Besuche, 5 Jahre ohne Kontakt