Vor 20 Jahren besetzten Westberliner das Lenné-Dreieck am Potsdamer Platz, das auf DDR-Gebiet lag. Am 1. Juli 1988 wurde es Westberlin übergebenvon Nina Apin
Die Besetzung des Lenne-Dreiecks war die logische Fortsetzung des damaligen Kampfes. Es ging nicht um ein paar Bäume, die 40 jahre unbehelligt wachsen konnten, sondern von Anfang an, um Freiräume innerhalb der "Frontstadt". Der Namensgeber des Kubatdreiecks wurde am 01.05.1988 verhaftet und ist in der U-Haft gestorben. Damals wurden Andersdenkende in der BRD und in Westberlin verfolgt und in den Tod getrieben. Der Sprung über die Mauer sollte auch dem ein Fanal setzen, daß es im gelobten Westen auch nicht besser ist. Für alle, die damals und nach dem Fall der Mauer von beiden Systemen in den Tod getrieben worden sind.
Leserkommentare
30.06.2008 15:59 Uhr
von Kubat:
Die Besetzung des Lenne-Dreiecks war die logische Fortsetzung des damaligen Kampfes. Es ging nicht um ein paar Bäume, die 40 jahre unbehelligt wachsen konnten, sondern von Anfang an, um Freiräume innerhalb der "Frontstadt". Der Namensgeber des Kubatdreiecks wurde am 01.05.1988 verhaftet und ist in der U-Haft gestorben. Damals wurden Andersdenkende in der BRD und in Westberlin verfolgt und in den Tod getrieben. Der Sprung über die Mauer sollte auch dem ein Fanal setzen, daß es im gelobten Westen auch nicht besser ist. Für alle, die damals und nach dem Fall der Mauer von beiden Systemen in den Tod getrieben worden sind.