Ortsbasierte Dienste wie Foursquare finden immer mehr Nutzer - und nutzen Twitter als Vertriebsplattform. Nun hat Twitter seine eigene Geoerkennung gestartet.von Ben Schwan
"Wer eine solche Anwendung nutzt, ist schlecht beraten", sagte er taz.de. Die Nutzer könnten die möglichen Konsequenzen für ihre Privatsphäre nicht ansatzweise nachvollziehen. "So etwas kann durchaus eine Dummheit sein."
Herr Thilo Weichert tut genau das, was er Diensten wie Twitter unterstellen will: das Volk für dumm verkaufen, indem er ihm Kompetenzlosigekeit und mangelnde Reflexion über das eigene Tun unterstellt. Ja, natürlich, Herr Weichert, wir sind alle dumm, ahnungslos und total verpeilt. Wir wissen nicht, was wir tun, wollen Sie uns das weismachen?
Selbstverschuldet unmündig ist hier nicht derjenige, der solche Dienste nutzt, sondern der, der Herrn Weichert alles glaubt, was der über das Volk, also uns, zu wissen scheint. Nun frage ich Sie, Herr Weichert, was ist denn mit Paybackkarten?
14.03.2010 21:31 Uhr
von haubi:
wer sich bei twitter & co anmeldet müsste wissen worauf er sich einlässt.
14.03.2010 08:10 Uhr
von Sebastian:
Wo ist das Problem, wer es nutzen will kann es nutzen, wer nicht kann es bleiben lassen.
13.03.2010 20:09 Uhr
von ich bin immer hier:
Wahrscheinlich werden unsere Enkel uns mal fragen: Wie war das damals, als man irgendwo sein konnte und keiner wusste wo. Wir sollten die zur Neige gehende Unbeobachtbarkeit bewusst geniessen. So langsam kippt der Kulturkick "Internet" ins Gruselige.
13.03.2010 19:26 Uhr
von Oliver:
Die wichtige Information wird leider, um etwas Panik schüren zu können, nur sehr versteckt übermittelt:
Not everyone wants to add their current location to a tweet so this feature is off by default and must be activated to use.
Diese Funktion bieten übrigens Dienste wie das Tapulous-Netzwerk, welches sich auch mit Twitter synchronisiert, seit Jahren an.
Immerhin sorgt die Opt-In-Variante bei Twitter dafür, dass man das Feature selektiv pro Tweet aktivieren und anschließend wieder deaktivieren kann, um nur Tweets mit der Geo-Location zu versehen, bei denen man dies explizit möchte (z.B. für Tweets von Veranstaltungen). Bei Clients wie Tweetie auf dem iPhone ist dies nur ein Aufwand von zwei Tipps.
Leserkommentare
15.03.2010 12:47 Uhr
von Eine:
"Wer eine solche Anwendung nutzt, ist schlecht beraten", sagte er taz.de. Die Nutzer könnten die möglichen Konsequenzen für ihre Privatsphäre nicht ansatzweise nachvollziehen. "So etwas kann durchaus eine Dummheit sein."
Herr Thilo Weichert tut genau das, was er Diensten wie Twitter unterstellen will: das Volk für dumm verkaufen, indem er ihm Kompetenzlosigekeit und mangelnde Reflexion über das eigene Tun unterstellt. Ja, natürlich, Herr Weichert, wir sind alle dumm, ahnungslos und total verpeilt. Wir wissen nicht, was wir tun, wollen Sie uns das weismachen?
Selbstverschuldet unmündig ist hier nicht derjenige, der solche Dienste nutzt, sondern der, der Herrn Weichert alles glaubt, was der über das Volk, also uns, zu wissen scheint. Nun frage ich Sie, Herr Weichert, was ist denn mit Paybackkarten?
14.03.2010 21:31 Uhr
von haubi:
wer sich bei twitter & co anmeldet müsste wissen worauf er sich einlässt.
14.03.2010 08:10 Uhr
von Sebastian:
Wo ist das Problem, wer es nutzen will kann es nutzen, wer nicht kann es bleiben lassen.
13.03.2010 20:09 Uhr
von ich bin immer hier:
Wahrscheinlich werden unsere Enkel uns mal fragen: Wie war das damals, als man irgendwo sein konnte und keiner wusste wo.
Wir sollten die zur Neige gehende Unbeobachtbarkeit bewusst geniessen.
So langsam kippt der Kulturkick "Internet" ins Gruselige.
13.03.2010 19:26 Uhr
von Oliver:
Die wichtige Information wird leider, um etwas Panik schüren zu können, nur sehr versteckt übermittelt:
Not everyone wants to add their current location to a tweet so this feature is off by default and must be activated to use.
Diese Funktion bieten übrigens Dienste wie das Tapulous-Netzwerk, welches sich auch mit Twitter synchronisiert, seit Jahren an.
Immerhin sorgt die Opt-In-Variante bei Twitter dafür, dass man das Feature selektiv pro Tweet aktivieren und anschließend wieder deaktivieren kann, um nur Tweets mit der Geo-Location zu versehen, bei denen man dies explizit möchte (z.B. für Tweets von Veranstaltungen). Bei Clients wie Tweetie auf dem iPhone ist dies nur ein Aufwand von zwei Tipps.