Genmais
Ein entzweites Feld
Acht AktivistInnen stehen in Braunschweig vor Gericht, weil sie im April 2009 das Versuchsfeld eines Bundesinstituts besetzten. Dessen Chefin, Agrarministerin Aigner, hatte kurz zuvor eine Genmais-Sorte verboten.von Sven-Michael Veit
Leserkommentare
01.02.2010 20:42 Uhr
von Ingmar:
An Silke W. Was hat das eine (Biosprit, Biogas) mit dem anderen (Gentechnik) zu tun? Nichts?
Und christlich-moralisch gesehen kann man sich sicher keine Gentechnik leisten; Gentechnik macht die Welt alles - nur nicht besser.
31.01.2010 11:32 Uhr
von Silke W.:
Mir stellt sich bei der Gentechnik Diskussion die Frage ob wir es aus christlicher Sichtt moralisch vertreten können auf diese neuen Techniken zu verzichten. Was wenn unsere Landwirtschaft durch den geforderten und geförderten Ausbau Biosprit und Biogas Industrie nicht mehr in der Lage ist genug landwirtschaftliche Flächen parat zu haben? Woher kommt dann unser Essen? Importieren wir dann Biosprit aus Brasilien? Auch nicht ökologisch, oder? Müssen wir komplett auf Fleisch Konsum verzichten? Immerhin wir pro kg Fleisch ein Vielfaches an Futtergetreide benötigt. Fragen über Fragen auch die man selten, nein eigentlich nie, Antworten hört.
29.01.2010 15:48 Uhr
von Simone Ott:
Den ebenfalls selbst ernannten "Weltrettern" der Biotech-Industrie (von wegen die Welternährung mit Gentechnik sicher etc.) aber auch nicht... ;-)
Freiheit für die FeldbefreierInnen!
29.01.2010 12:16 Uhr
von Kirsten Müller:
Herr Langelüddeke,
ich habe auch niemandem ein Mandat für gentechnisch veränderten Mais, Kartoffeln oder sonst welche Produkte gegeben. Ich möchte gentechnik-frei essen und leben, da sind Aufsehen-erregende Maßnahmen - im Übrigen keine Straftaten - sehr hilfreich, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Oder wie erklären Sie Ihren Kindern, dass Kinder in Südamerika verformte Füße und Hausausschläge mit Farbverlust erleiden, seit dem Monsanto dort mit Roundup Ready den Mais und Soja "behandelt"? Bevor Sie sich zu dem Thema Gentechnik äußern, sollten Sie sich erstmal genau informieren, wie gefährlich das ganze ist. Dagegen sind Feldbesetzungen mit Betonklotz ein Witz!
28.01.2010 23:07 Uhr
von pcp:
Mal wieder der Herr Langelüddeke.
Werden Sie als professioneller Pöbler eigentlich nach getätigten Anschlägen bezahlt?
Mit freundlichen Grüßen und für ein gentechnikfreies 2010 voller Überraschungen,
christian Peśek Pratz
ps am 4.5. geht es in Naumburg im Zivilprozeß zur gaterslebener Feldbefreiung in die nächste Runde
27.01.2010 18:39 Uhr
von Rosenbaum, Peter, Ratsherr:
Schon mal was von zivilem Ungehorsam gehört, Herr Langelüdekke?
Erst durch solche Protestmaßnahmen wurde das Wirken der ansonsten lieber im Dunkeln arbeiten Agrar-Gen-Industrie etwas sichtbarer.
Wussten Sie z.B., dass ausgerechnet eine öffentliche Institution, nämlich die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die von Alters her geschütztes Kulturgut und kirchliche Landschaftsflächen bewahren und schützen soll, Verpächterin von Flächen ist, auf denen Monsanto, BASF, Bayer u.a. im weiteren Raum Braunschweig genveränderte Organismen ausbringen?
Das wissen wir hier in Braunschweig erst durch das Wirken von Herrn Bergstedt. Dafür sind sehr viele Bürgerinnen und Bürger in Braunschweig dankbar.
26.01.2010 09:12 Uhr
von Peter Langelüddeke:
Mal wieder der Herr Bergstedt. Der ist nun langsam bekannt dafür, dass er sich nicht nur in Braunschweig das Recht nimmt, Felder zu besetzen. Er mag draußen auf der Gasse so viel demonstrieren wie er Lust und Luft hat. Doch geplante Feldbesetzungen der geschilderten Art sind kriminelle Akte. Und die begeht man nicht mal eben spontan. Erst recht nicht wenn man einen großen Betonklotz mitbringt um ssich daran anzuketten,. Und wer Straftaten vorbereitet und Straftaten begeht, darf sich nich wundern, wenn er vor Gericht gestellt wird. Es wird Zeit dass die Justiz hart durchgreift gegen diese selbsterannnten Weltenretter. Denen hat niemand ein Mandat gegeben.