Obwohl 900 Hektar Anbaufläche für Genmais bei den Behörden angemeldet wurden, ist für 2010 noch nichts genehmigt. Einige Bauern fordern Schadenersatz für das letzte Jahr.von Thomas Schmid
Das sind keine Landwirte, die Gen-Mais wollen, das sind unverantwortlich handelnde Agro-Unternehmen die mit Monsanto und Co. verbunden sind. Die wirklichen Landwirte demonstrieren vehement gegen Gen-Mais und anderen Genmanipulationen an Pflanzen und Tiere. Längst sind die immensen Gefahren bewiesen, (siehe Arte-Film, Monsanto mit Gift und Genen), einen Nutzen gibt es auch nicht (ebenso bewiesen). Wer immer noch Gen-Pflanzen oder Patente für etwas für die Gesellschaft sinnvolles ansieht, ist entweder nicht informiert oder arbeitet mit der "Gen-Mafia" zusammen. Es ist bewiesen, dass Wissenschaftler und Politiker korrumpiert wurden oder bei Kritik entlassen werden, alles im Film nachgewiesen. Der Film ist für den Schulunterricht empfohlen, also sicherlich alles leider wahr.
10.02.2010 14:14 Uhr
von GreenHU:
Was auch immer die Kühe dahingerafft hat, dass es der Mais war müsste bewiesen werden. In den USA wird ausschließlich BT-Mais verfüttert, ohne dass es ähnliche Berichte gäbe. Der Eindruck ist vielmehr, dass es sich bei dem Bauern um einen eher unsympathischen Vertreter seiner Art handelt.
10.02.2010 06:13 Uhr
von johannes brahms:
Wichtig es doch, bereits jetzt die Stimme der von den Folgen der Genmaisverfütterung Betroffenen anzuhören:
suchen sie nach "Landwirt hat alles verloren" ,
namentlich Gottfried Glöckner, in seinem Konflikt mit Syngenta, der europäischen Version von Monsanto.
09.02.2010 17:30 Uhr
von GreenHU:
P.S.: Das Tazblog "Save our Seeds" lässt übrigens keine Kommentare zu, die die Gentechnik verteidigen. Es werden nur Kommentare freigeschaltet, die das Blog als Stimme der Vernunft erscheinen lassen. Nur Kommentare a là "Tofu für alle, zwangsweise" werden erlaubt - So viel zum Thema lautere Methoden der GVO-Feinde.
09.02.2010 17:25 Uhr
von GreenHU:
Interessante Einsichten zum Thema Gentechnik in Deutschland finden sich hier: http://www.brandenburg.de/cms/media.php/2320/gen_2008.pdf Im Kapitel "kommerzieller Anbau" wird zunächst ein politisches Statement gegeben, nachdem sich der Anbau derzeit nicht empfehle. Im Folgenden jedoch wird die Anbaupraxis in Brandenburg beschrieben. Dort heißt es, Bauern hätten 2007 die BT-Technologie als sehr vorteilhaft empfunden, obwohl der Zünslerbefall eher gering ausgefallen ist. Entscheidend sei gewesen, dass Sekundärerkrankungen (Pilzbefall) deutlich reduziert gewesen waren. Daher konnte man den Mais länger auf dem Feld lassen. Nach Aussage der Landwirte würden die höheren Saatgutkosten mehr als kompensiert. Außerdem zeigt der Bericht, dass in der Praxis Bt-Maisfelder mit großzügigen Pufferfeldern umgeben sind, so dass ein Auskreuzen ausgeschlossen werden kann.
09.02.2010 10:43 Uhr
von Peter Langelüddeke:
Ja, ich stimme Herrn Dennerlein zu: Das Verbot war willkürlich. Und es geschah unter politischem Druck, Druck von allen möglichen Seiten, unter Druck von selbst ernannten Umweltschützern und vor allem unter Druck der CSU-Spitze aus München. Die brauchten das für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Publikationen, auf die sich Frau Aigner berufen hatte, als Begründung für das Verbot nicht taugten. Die Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit, ein Gremium unabhängiger Fachwissenschaftler aus öffentlichen Forschungseinrichtungen, hat der Ministerin klipp und klar gesagt, was von diesen Arbeiten zu halten ist, nämlich nichts. Dann sollte sie auch den Mut haben, eine Fehlentscheidung zu korrigieren.
Im übrigen ist den vom Verbot betroffenen Landwirten nicht nur ein Schaden durch den Ertragsausfall entstanden, sondern auch durch schlechtere Qualität des Erntegutes. Maiskolben werden dadurch, dass sie in frühem Stadium von Maiszünsler-Raupen angeknabbert wurden, anfällig für Schimmelpilze, und die bilden dann so hochwertige, weil garantiert gentechnikfreie Pilzgifte wie Deoxynivalenol, Zearalenin oder Fumonisin. Die befallenen Körner mit diese tollen Geschmacksverstärkern dürfen die Schweine dann fressen. Ob die das wohl mögen, wenn man ihnen erzählt, das sei hohe Qualität, da gentechnikfrei?
Unterschwellig wird in dem Bericht moniert, dass der „Genbauer“ („Genbauer“: Was das wohl ist?) Dennerlein als Mitglied der Gentechniklobby Innoplanta (nicht Innoplant!) politischen Druck für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen mache. Da erlaube ich mir die Frage, was denn der von Ihnen so gern zitierte Verein Greenpeace tut. So, als ob dessen Mitglieder völlig uneigennützig arbeiteten. Sind die etwa kein Lobby-Verein? Nur: Da verwenden Sie den abwertenden Ausdruck Lobby natürlich nicht. Und was tut Greenpeace? Die machen wohlfeile und wohlgefällige Propaganda gegen Gentechnik, um Spenden zu kassieren. Oder etwa nicht?
09.02.2010 08:51 Uhr
von Wolfgang Seebeck:
Diese "Landwirte" sollten Entschädigung an die Allgemeinheit bezahlen, weil sie entgegen dem Willen von mind. 90% der Bevölkerung irgendwelchen Dreck auf ihren Äckern anbauen wollen. Diese Genveränderungen sind nie mehr rückgängig zu machen, mit schweren Folgen für uns und unsere Nachkommen. Diese Bauern sollen mal den Film "Monsanto - Mit Gift und Genen" anschauen und sich dann rechtfertigen.
Und komme mir bloß keiner mit dem Argument "schwierige wirtschaftliche Situation" - sonst könnte ein Arbeitsloser auch einen Banküberfall rechtfertigen.
08.02.2010 19:21 Uhr
von Gosig Mus:
Das mit den Ratten versteh ich immer noch nicht so ganz. Hat mich damals schon gewundert als ich den (sehr knappen) Artikel dazu sah. Der Genmais verursacht LEBERSCHÄDEN bei Ratten??! Wenn das stimmt, dann kann es doch gar keine weitere Debatte geben. Ausserdem wäre das ja wohl eine Nachricht von einem Kaliber, dass es in der Tagesschau kommt und tagelang zu Diskussionen in den Zeitungen führt.
Weder das eine noch das andere ist damals aber geschehen. Woran liegts? Ist was dran an der PR-Masche von Monsanto, und die Studie ist Mist? Oder ist deren Psy-Ops-Abteilung einfach nur so leistungsfähig wie ihr Genmais gesundheitsschädlich?
08.02.2010 18:15 Uhr
von waldbauer:
jaaaa monsanto. bestimmt ganz ungefählich das saatgut. agent orange is ja auch nicht gefährlich für den menschlichen organismus gewesen. das haben ja sogar "wissenschaftliche studien damals belegt". und es gibt keine anzeichen das dieser konzern seine vorgehensweise bis heute auch nur irgendwie geändert hätte. also lieber agrarwirte, lestmal was über diese firma bevor die €-zeichen in euren augen rotieren.
08.02.2010 17:21 Uhr
von enfant terrible:
The world according to Monsanto..... ansehen und verstehen.....
Leserkommentare
17.05.2010 10:25 Uhr
von Anna:
Das sind keine Landwirte, die Gen-Mais wollen, das sind unverantwortlich handelnde Agro-Unternehmen die mit Monsanto und Co. verbunden sind. Die wirklichen Landwirte demonstrieren vehement gegen Gen-Mais und anderen Genmanipulationen an Pflanzen und Tiere. Längst sind die immensen Gefahren bewiesen, (siehe Arte-Film, Monsanto mit Gift und Genen), einen Nutzen gibt es auch nicht (ebenso bewiesen). Wer immer noch Gen-Pflanzen oder Patente für etwas für die Gesellschaft sinnvolles ansieht, ist entweder nicht informiert oder arbeitet mit der "Gen-Mafia" zusammen. Es ist bewiesen, dass Wissenschaftler und Politiker korrumpiert wurden oder bei Kritik entlassen werden, alles im Film nachgewiesen. Der Film ist für den Schulunterricht empfohlen, also sicherlich alles leider wahr.
10.02.2010 14:14 Uhr
von GreenHU:
Was auch immer die Kühe dahingerafft hat, dass es der Mais war müsste bewiesen werden. In den USA wird ausschließlich BT-Mais verfüttert, ohne dass es ähnliche Berichte gäbe.
Der Eindruck ist vielmehr, dass es sich bei dem Bauern um einen eher unsympathischen Vertreter seiner Art handelt.
10.02.2010 06:13 Uhr
von johannes brahms:
Wichtig es doch, bereits jetzt die Stimme der von den Folgen der Genmaisverfütterung Betroffenen anzuhören:
suchen sie nach "Landwirt hat alles verloren" ,
namentlich Gottfried Glöckner, in seinem Konflikt mit Syngenta, der europäischen Version von Monsanto.
09.02.2010 17:30 Uhr
von GreenHU:
P.S.: Das Tazblog "Save our Seeds" lässt übrigens keine Kommentare zu, die die Gentechnik verteidigen. Es werden nur Kommentare freigeschaltet, die das Blog als Stimme der Vernunft erscheinen lassen. Nur Kommentare a là "Tofu für alle, zwangsweise" werden erlaubt - So viel zum Thema lautere Methoden der GVO-Feinde.
09.02.2010 17:25 Uhr
von GreenHU:
Interessante Einsichten zum Thema Gentechnik in Deutschland finden sich hier:
http://www.brandenburg.de/cms/media.php/2320/gen_2008.pdf
Im Kapitel "kommerzieller Anbau" wird zunächst ein politisches Statement gegeben, nachdem sich der Anbau derzeit nicht empfehle. Im Folgenden jedoch wird die Anbaupraxis in Brandenburg beschrieben. Dort heißt es, Bauern hätten 2007 die BT-Technologie als sehr vorteilhaft empfunden, obwohl der Zünslerbefall eher gering ausgefallen ist. Entscheidend sei gewesen, dass Sekundärerkrankungen (Pilzbefall) deutlich reduziert gewesen waren. Daher konnte man den Mais länger auf dem Feld lassen. Nach Aussage der Landwirte würden die höheren Saatgutkosten mehr als kompensiert.
Außerdem zeigt der Bericht, dass in der Praxis Bt-Maisfelder mit großzügigen Pufferfeldern umgeben sind, so dass ein Auskreuzen ausgeschlossen werden kann.
09.02.2010 10:43 Uhr
von Peter Langelüddeke:
Ja, ich stimme Herrn Dennerlein zu: Das Verbot war willkürlich. Und es geschah unter politischem Druck, Druck von allen möglichen Seiten, unter Druck von selbst ernannten Umweltschützern und vor allem unter Druck der CSU-Spitze aus München. Die brauchten das für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die Publikationen, auf die sich Frau Aigner berufen hatte, als Begründung für das Verbot nicht taugten. Die Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit, ein Gremium unabhängiger Fachwissenschaftler aus öffentlichen Forschungseinrichtungen, hat der Ministerin klipp und klar gesagt, was von diesen Arbeiten zu halten ist, nämlich nichts. Dann sollte sie auch den Mut haben, eine Fehlentscheidung zu korrigieren.
Im übrigen ist den vom Verbot betroffenen Landwirten nicht nur ein Schaden durch den Ertragsausfall entstanden, sondern auch durch schlechtere Qualität des Erntegutes. Maiskolben werden dadurch, dass sie in frühem Stadium von Maiszünsler-Raupen angeknabbert wurden, anfällig für Schimmelpilze, und die bilden dann so hochwertige, weil garantiert gentechnikfreie Pilzgifte wie Deoxynivalenol, Zearalenin oder Fumonisin. Die befallenen Körner mit diese tollen Geschmacksverstärkern dürfen die Schweine dann fressen. Ob die das wohl mögen, wenn man ihnen erzählt, das sei hohe Qualität, da gentechnikfrei?
Unterschwellig wird in dem Bericht moniert, dass der „Genbauer“ („Genbauer“: Was das wohl ist?) Dennerlein als Mitglied der Gentechniklobby Innoplanta (nicht Innoplant!) politischen Druck für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen mache. Da erlaube ich mir die Frage, was denn der von Ihnen so gern zitierte Verein Greenpeace tut. So, als ob dessen Mitglieder völlig uneigennützig arbeiteten. Sind die etwa kein Lobby-Verein? Nur: Da verwenden Sie den abwertenden Ausdruck Lobby natürlich nicht. Und was tut Greenpeace? Die machen wohlfeile und wohlgefällige Propaganda gegen Gentechnik, um Spenden zu kassieren. Oder etwa nicht?
09.02.2010 08:51 Uhr
von Wolfgang Seebeck:
Diese "Landwirte" sollten Entschädigung an die Allgemeinheit bezahlen, weil sie entgegen dem Willen von mind. 90% der Bevölkerung irgendwelchen Dreck auf ihren Äckern anbauen wollen. Diese Genveränderungen sind nie mehr rückgängig zu machen, mit schweren Folgen für uns und unsere Nachkommen. Diese Bauern sollen mal den Film "Monsanto - Mit Gift und Genen" anschauen und sich dann rechtfertigen.
Und komme mir bloß keiner mit dem Argument "schwierige wirtschaftliche Situation" - sonst könnte ein Arbeitsloser auch einen Banküberfall rechtfertigen.
08.02.2010 19:21 Uhr
von Gosig Mus:
Das mit den Ratten versteh ich immer noch nicht so ganz. Hat mich damals schon gewundert als ich den (sehr knappen) Artikel dazu sah. Der Genmais verursacht LEBERSCHÄDEN bei Ratten??! Wenn das stimmt, dann kann es doch gar keine weitere Debatte geben. Ausserdem wäre das ja wohl eine Nachricht von einem Kaliber, dass es in der Tagesschau kommt und tagelang zu Diskussionen in den Zeitungen führt.
Weder das eine noch das andere ist damals aber geschehen. Woran liegts? Ist was dran an der PR-Masche von Monsanto, und die Studie ist Mist? Oder ist deren Psy-Ops-Abteilung einfach nur so leistungsfähig wie ihr Genmais gesundheitsschädlich?
08.02.2010 18:15 Uhr
von waldbauer:
jaaaa monsanto. bestimmt ganz ungefählich das saatgut.
agent orange is ja auch nicht gefährlich für den menschlichen organismus gewesen. das haben ja sogar "wissenschaftliche studien damals belegt". und es gibt keine anzeichen das dieser konzern seine vorgehensweise bis heute auch nur irgendwie geändert hätte. also lieber agrarwirte, lestmal was über diese firma bevor die €-zeichen in euren augen rotieren.
08.02.2010 17:21 Uhr
von enfant terrible:
The world according to Monsanto.....
ansehen und verstehen.....