• 16.03.2010

Gender und Elektro-Musik

"Es gibt halt keine Frauen"

Im Berliner Pfefferberg lief am Wochenende Teil eins von "Wie es ihr gefällt". Das Festival vereint elektronische Musikpionierinnen mit Popkünstlerinnen.von Christiane Rösinger

  • 16.03.2010 09:18 Uhr

    von Lukas Wagenmacher:

    was ist denn ein "antiquiertes geschlechterverhältnis" in der musik? und bedeutet ein "modernes" geschlechterverhältnis dann 1:1? vielleicht noch durch eine quote?

    in der elektronischen musik bekommen die wenigen frauen, die produzieren oder auflegen extrem viel mehr aufmerksamkeit als männer. aufgrund des geschlechts. das sollte die autorin doch erfreuen!

    aber obwohl viele von diesen frauen, vielleicht im verhältnis sogar mehr als bei ihren männlichen kollegen, extrem talentiert sind, tritt die qualität der musik, worum es eigentlich gehen sollte, oft in den hintergrund. ist dass der sinn der sache? sicherlich nicht.

    männlicher Zitierkartelle und Jungs-Netzwerke, die systematisch frauen ausschließen, existieren in der elektronischen szene nicht.

    das problem ist, wenn überhaupt, dass zu wenig frauen elektronische musik machen. um das zu ändern muss frau hart arbeiten, und nicht über gender schwadronieren.

  • 15.03.2010 19:09 Uhr

    von lounger:

    Neben den von Thomas genannten gibt es mit z.B. Miss Djax auch Frauen, die nicht nur auf der Kanzler sondern auch im Geschäft Fäden in der Hand halten.
    ... Aber ganz ehrlich am normalen Clubabend ist mir wurscht wer, welchen Geschlechts oder sexueller Orientierung da auflegt - Hauptsache es rockt. Wer die Tracks gemacht hat - da steigt doch eh keiner richtig durch

  • 15.03.2010 16:50 Uhr

    von ein Brot:

    Liebe Taz,

    ihr sitzt doch in berlin... da kann es nicht schaden ab und an mal die Flyer von ElectroClubs anzugucken. Da sind schon einige Frauen dabei. Und oft nicht nur als Rahmenprogramm. Ellen wurde ja schon erwähnt (die übrigens auch einige große männliche DJs produziert) Anja Schneider, Chicks on Speed, Peaches... die Liste kann man durchaus noch verlägern.

    Seid gegrüßt

    Seid gegrüßt

  • 15.03.2010 16:27 Uhr

    von Thomas:

    Hmm, wenn ich an Beispiele wie Ellen Allien, Magda oder Monika Kruse denke, dann sind sowohl Kanzel als auch Musik im Club doch zumindest teilweise bereits auch von Frauen übernommen. Na klar sind es noch viel zu wenige. Dass aber die von Ihnen aufgeführten Künstler nicht wie von Ihnen angemerkt in Clubs gespielt werden, liegt doch wohl eher daran, dass es sich dabei eher um Experimentalmusikerinnen handelt. Oder habe ich was falsch verstanden?

  • 15.03.2010 15:19 Uhr

    von Christian Puzicha:

    Ja... und jetzt frage ich mich doch: Warum wird solches Zeugs nicht in den Clubs gespielt? Weils zäh und nicht tanzbar ist!

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder