• 10.06.2009

Gabriel knickt ein

Atomsicherheit nur auf Probe

Unter dem Druck von Bundesländern und Konzernen verzichtet Umweltminister Gabriel darauf, schärfere Bestimmungen zur Sicherheit von Reaktoren sofort verbindlich zu machen.von Malte Kreutzfeldt

  • 11.06.2009 10:07 Uhr

    von Karl Kraus:

    @ Bürger G.
    Ich kann in dem Artikel keine Anti-Atom-Propaganda finden. Lediglich die Überschrift ist tendenziös. Aber dieses Tendenziöse ist genau das Markenzeichen dieser Zeitung. Uns Malte hat überhaupt kein Urteil darüber abgegeben, ob das alte Regelwerk scheiße sei, das neue dagegen toll. Da gab es schon weit ungeschicktere Artikel. Ein Tipp: Es ist immer interessant, die FAZ gegenzulesen, denn da bekommst du die anderen Strömungen. Danach kannste dann überlegen oder weiter recherchieren. Und zu guter Letzt: "Anti-Atom-Propaganda" klingt für mich nach Atomkraftpropaganda deinerseits. Hoffentlich nicht, denn das ließe auf einen Informationsgrad schließen, der nur mit einer mehrwöchigen Einzelausbildung langsam auf den aktuellen Stand gebracht werden könnte.

  • 11.06.2009 03:42 Uhr

    von navajo joe:

    Ist ja echt unglaublich! Und wenn sogar die Internationale Atomenergiebehörde Kritik übt ...! So lange diese Meiler noch laufen, müssen alle Sicherheitsvorkehrungen tatsächlich radikal verschärft werden, bis hin zu drastischen Personalaufstockungen ... Allerdings wird auch das nicht das bis heute völlig ungelöste Problem des Mülls lösen, den die Reaktoren produzieren, egal wie sicher sie selbst sind.

    Da empfehle ich dann doch, die 50.000 Karstadtmitarbeitenden, die evtl. bald auf Jobsuche sind, umzuschulen, damit möglichst bald mindestens auf 20% aller Dachflächen in Deutschland Solaranlagen installiert sind, außerdem Geothermie, obeflächennah wie auch bis zu 4 km tief, Windkraft und offshore Wellenkraft in der Nordsee u. Ostsee - mit Aussparung von einigen Meeresschutzgebieten, die z. B. Greenpeace fordert. auch in europäischen & vorderasiatischen großen Gewässern vom Atlantik bis zum Kaspischen Meer südlicher als ca. dem 47. Breitengrad, soweit sie nicht tiefer als 200 m sind, einfach zu konstruierende, aber hochseetaugliche Solar-Inseln/-Bojen zu installieren, evtl. kombiniert mit Wellekraftsystemen, daneben auch möglichst bald 15% des deutschen Strombedarfs in Nordafrika erzeugen - nebst Stromsparmaßnahmen, z. B. weniger Beton herstellen, z. B. durch weniger Flughafenausbauten, Autobahnbauten etc.

  • 10.06.2009 19:32 Uhr

    von Bürger G.:

    Hat einer der Chefredakteure den Malte mal gefragt, wo denn überhaupt die Unterschiede zwischen dem "neuen" und dem "alten" Regelwerk liegen! Und welche tatsächlichen Auswirkungen es hätte? Oder schreibt man hier über jeden schwachfug, der irgendwie in die Anti-Atom-Propaganda vereinbar ist?

    Mensch, mensch, es wird immer peinlicher!

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