• 25.10.2011

GESUNDHEIT

Keine Brust für arme Kinder

Mütter ohne Schulabschluss stillen ihr Kind wesentlich seltener und kürzer als Abiturientinnen, hat eine aktuelle Studie des Gesundheitsamtes herausgefunden von Eiken Bruhn

  • 24.03.2012 14:00 Uhr

    von ralf:

    Stillen ist eine schöne Sache und sicherlich eine der besten Möglichkeiten sein Kind zu ernähren. Ich freue mich darüber, wenn Stillen in angemessener Form auch in öffentlichen Räumen erfolgt.

    Trotzdem sollte man nicht einfach das Stillen glorifizieren. Mit vielen Berufen ist die Fortführung einer Muttermilchernährung kaum vereinbar - Milchpumpe hin oder her.

    Es gibt viele gute Gründe sich entweder für Stillen oder für Alternativen zu entscheiden und es tut Müttern sicherlich gut, wenn wir für beides mehr Akzeptanz in unserer Gesellschaft entwickeln.

    Frauen, die stillen wollen, sollen sich nicht mehr das Gefühl haben, sich verstecken zu müssen und Frauen, die nicht stillen wollen, sollen nicht das Gefühl haben, sich dafür erklären zu müssen.

  • 24.03.2012 14:00 Uhr

    von melanie:

    Guten Tag,

    Vielleicht wäre es auch mal eine Option durch kampagnen Stillen wieder salonfähig zu machen?
    Solange Frauen aus einem Cafe geworfen werden, weil sie ihr Kind füttern, ist das ein klarer Indikator für den Stellenwert der artgerechten Milchernährung in unserer Gesellschaft.
    Und für die Ironie, das sich bei der artgerechten ernährung eines Kindes Alle pikieren, wenn wenige Quadratzentimenter haut zu sehne sind, andersherum aber an jeder Ecke Frauen knapp bekleidet auf Plakaten zu sehen sind.
    Ein kleiner Hinweis: Brüste sind NICHT zum nett verpackten Ausstellen gedacht, sondern zur Ernährung von kindern - und zwar 2-7 Jahre pro Kind!
    Zu verdeutlichen, dass Muttermilch schlicht die einzige Milch ist, die wirklich für ein kind ausgelegt ist?
    Das Stillen in den ersten Lebensjahren so vorgesehen ist und Kindermilch, Tiermilch und Kustmilch IMMER nur die schlechtere Alternative sind?

    Dann würde mich interessieren, warum es negativ sein soll einjährige Kinder ausschliesslich mit Muttermilch zu ernähren, wenn Diese das so wünschen und gedeihen und andere Nahrung trotz Angebot ablehnen?
    3 meiner 4 Kinder haben mit einem Jahr noch jegliche Nahrung ausser Muttermilch verweigert.
    Alle gedeihen ebstens, hatten nie einen mangel und auch unser Kinderarzt sah drin keinerlei Problem.
    Zudem gibt es Kulturen, in denen kinder generell das erste Jahr nur muttermilch erhalten - bei wesenltich schlechterer Mütter-ernährung als hier.
    Wenn ein Kind nunmal noch nicht essen will, kann man es ja schlecht zwingen - und am gedeckten Tisch verhungert kein gesundes Kind.

    Anbei:
    Mein erstes Kind bekam ich mit 20, mein Sohn stillte 3 Jahre.
    Mein 2. Kind bekam ich mit gerade 22, meine Tochter bestand gute 4,5 Jahre auf Muttermilch.
    Mein 3. Kind bekam ich mit 25, er ist nun 4 und stillt noch ab und an abends.
    Mein jüngstes Kind ist 2 und stillt noch oft.

    Also eine junge Mutter mit Abitur.

    Fazit: kein überraschendes Ergebnis.


    gruß

    Melanie W.

  • 14.11.2011 16:48 Uhr

    von ralf:

    Stillen ist eine schöne Sache und sicherlich eine der besten Möglichkeiten sein Kind zu ernähren. Ich freue mich darüber, wenn Stillen in angemessener Form auch in öffentlichen Räumen erfolgt.

    Trotzdem sollte man nicht einfach das Stillen glorifizieren. Mit vielen Berufen ist die Fortführung einer Muttermilchernährung kaum vereinbar - Milchpumpe hin oder her.

    Es gibt viele gute Gründe sich entweder für Stillen oder für Alternativen zu entscheiden und es tut Müttern sicherlich gut, wenn wir für beides mehr Akzeptanz in unserer Gesellschaft entwickeln.

    Frauen, die stillen wollen, sollen sich nicht mehr das Gefühl haben, sich verstecken zu müssen und Frauen, die nicht stillen wollen, sollen nicht das Gefühl haben, sich dafür erklären zu müssen.

  • 03.11.2011 10:25 Uhr

    von melanie:

    Guten Tag,

    Vielleicht wäre es auch mal eine Option durch kampagnen Stillen wieder salonfähig zu machen?
    Solange Frauen aus einem Cafe geworfen werden, weil sie ihr Kind füttern, ist das ein klarer Indikator für den Stellenwert der artgerechten Milchernährung in unserer Gesellschaft.
    Und für die Ironie, das sich bei der artgerechten ernährung eines Kindes Alle pikieren, wenn wenige Quadratzentimenter haut zu sehne sind, andersherum aber an jeder Ecke Frauen knapp bekleidet auf Plakaten zu sehen sind.
    Ein kleiner Hinweis: Brüste sind NICHT zum nett verpackten Ausstellen gedacht, sondern zur Ernährung von kindern - und zwar 2-7 Jahre pro Kind!
    Zu verdeutlichen, dass Muttermilch schlicht die einzige Milch ist, die wirklich für ein kind ausgelegt ist?
    Das Stillen in den ersten Lebensjahren so vorgesehen ist und Kindermilch, Tiermilch und Kustmilch IMMER nur die schlechtere Alternative sind?

    Dann würde mich interessieren, warum es negativ sein soll einjährige Kinder ausschliesslich mit Muttermilch zu ernähren, wenn Diese das so wünschen und gedeihen und andere Nahrung trotz Angebot ablehnen?
    3 meiner 4 Kinder haben mit einem Jahr noch jegliche Nahrung ausser Muttermilch verweigert.
    Alle gedeihen ebstens, hatten nie einen mangel und auch unser Kinderarzt sah drin keinerlei Problem.
    Zudem gibt es Kulturen, in denen kinder generell das erste Jahr nur muttermilch erhalten - bei wesenltich schlechterer Mütter-ernährung als hier.
    Wenn ein Kind nunmal noch nicht essen will, kann man es ja schlecht zwingen - und am gedeckten Tisch verhungert kein gesundes Kind.

    Anbei:
    Mein erstes Kind bekam ich mit 20, mein Sohn stillte 3 Jahre.
    Mein 2. Kind bekam ich mit gerade 22, meine Tochter bestand gute 4,5 Jahre auf Muttermilch.
    Mein 3. Kind bekam ich mit 25, er ist nun 4 und stillt noch ab und an abends.
    Mein jüngstes Kind ist 2 und stillt noch oft.

    Also eine junge Mutter mit Abitur.

    Fazit: kein überraschendes Ergebnis.


    gruß

    Melanie W.

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