Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett zeigt Adolf Hitler als müden Mann. Den "Führer" angucken ist erlaubt - doch wer ihn fotografiert, fliegt raus.von Svenja Bergt
Die eine hat einen Streifen zu viel, der andere einen Kopf zu wenig. Und wenn nun nicht beide Symbol wären, hätten sie es niemals-nicht bis in die (Tages-)Zeitung geschafft. Welch ein denkwürdiger Sommer, liebe Leser...!
06.07.2008 00:48 Uhr
von Knorf:
kleine episode aus dem pannoptikum des grauens: es ging einmal ein kleiner mann auf den (wachs)führer zu. sein kleines herzchen pochte hart in anbetracht des treffens mit ihm, dem führer. vor dem schreibtisch schlug er sich die faust an die brust, nahm all seinen mut zusammen und grüßte den "führer" mit dem ihm genehmen deutschen gruß. da der mann sehr klein war lag seine grußhöhe genau auf höhe des führerhalses, der durch die messerscharf gehaltene grußhand wie butter durch warmen kruppstahl durchtrennt wurde. "mein führer ihr lass es an haltung fehlen", sagte der kleine mann. "so ist das deutsche reich nun kopflos."
was für eine ironie. bitte nicht reparieren den mann. das wäre ein grober fall von geschichtsverfälschung.
05.07.2008 22:39 Uhr
von Dietmar Brach:
Da ist ja richtig was los im Wachsfigurenkabinett. Helmut Kohl beschwert sich über seinen Doppelgänger. Vielleicht hätte er gerne persönlich dort gestanden. Das er unendlich lange schweigen kann hat er ja in der Spendenaffäre bewiesen. Gleichzeitig reisst ein Arbeitsloser Hitler den Kopf ab. Eigentlich ein Beweis dafür, dass mangelnde Bildung nicht der Grund für Arbeitslosigkeit in Deutschland ist. Und wenn Stauffenberg heute noch als Held gefeiert wird, wie kann man dann den Mann der Hitler köpfte verurteilen ?
Dietmar Brach, Wiesbaden
05.07.2008 19:39 Uhr
von chw:
Dem den Kopp abschlagen?! Coole Aktion, auch wenns viel zu spät ist.
05.07.2008 18:44 Uhr
von Robert:
Ha! Voll gefetzt diggah!
05.07.2008 15:07 Uhr
von Andrea Hofacker:
Jo, ne, hat sich denn eh jetzt erledigt die Diskussion, Adolf ist ja nun kopflos :-)
04.07.2008 22:20 Uhr
von TomTom:
Den "Vogel zu tabuisieren" ist ein Fehler, so wird er nur für bestimmte Leute interessant, da Verbotenes immer interessant ist. Deutschland sollte offen mit dem Vogel umgehen.
04.07.2008 19:03 Uhr
von Peter Anton:
Sind wir etwa ein Staat ohne Vergangenheit? Sollen wir nur als Geschichte betrachten was Andere für richtig halten? Die NS-Zeit ist ein düsteres Kapitel unserer Geschichte, aber soll man sie deswegen unter den Teppich kehren und sie erst dann wieder hervorholen wenn Andere uns die Gräueltaten wieder einmal unter die Nase reiben wollen? Hitler war Österreicher - aber er hat leider die deutsche Geschichte mitgeprägt.
04.07.2008 18:05 Uhr
von Ihr Namelieberfreistattbayer:
dem kann man sich nur anschließen
04.07.2008 15:41 Uhr
von Gudix:
Zur Vergangenheitsbewältigung gehört, daß man auch die dunklen Kapitel der Geschichte darstellt. Diese hochneurotische und fast schon fetischistische Hysterie, die die "Opferlobbys" an den Tag legen, ist für die Aufklärung eher ein Hemmschuh.
Leserkommentare
07.07.2008 11:26 Uhr
von anke:
Die eine hat einen Streifen zu viel, der andere einen Kopf zu wenig. Und wenn nun nicht beide Symbol wären, hätten sie es niemals-nicht bis in die (Tages-)Zeitung geschafft. Welch ein denkwürdiger Sommer, liebe Leser...!
06.07.2008 00:48 Uhr
von Knorf:
kleine episode aus dem pannoptikum des grauens: es ging einmal ein kleiner mann auf den (wachs)führer zu. sein kleines herzchen pochte hart in anbetracht des treffens mit ihm, dem führer.
vor dem schreibtisch schlug er sich die faust an die brust, nahm all seinen mut zusammen und grüßte den "führer" mit dem ihm genehmen deutschen gruß.
da der mann sehr klein war lag seine grußhöhe genau auf höhe des führerhalses, der durch die messerscharf gehaltene grußhand wie butter durch warmen kruppstahl durchtrennt wurde.
"mein führer ihr lass es an haltung fehlen", sagte der kleine mann. "so ist das deutsche reich nun kopflos."
was für eine ironie. bitte nicht reparieren den mann. das wäre ein grober fall von geschichtsverfälschung.
05.07.2008 22:39 Uhr
von Dietmar Brach:
Da ist ja richtig was los im Wachsfigurenkabinett. Helmut Kohl beschwert sich über seinen Doppelgänger. Vielleicht hätte er gerne persönlich dort gestanden. Das er unendlich lange schweigen kann hat er ja in der Spendenaffäre bewiesen.
Gleichzeitig reisst ein Arbeitsloser Hitler den Kopf ab. Eigentlich ein Beweis dafür, dass mangelnde Bildung nicht der Grund für Arbeitslosigkeit in Deutschland ist. Und wenn Stauffenberg heute noch als Held gefeiert wird, wie kann man dann den Mann der Hitler köpfte verurteilen ?
Dietmar Brach, Wiesbaden
05.07.2008 19:39 Uhr
von chw:
Dem den Kopp abschlagen?!
Coole Aktion,
auch wenns viel zu spät ist.
05.07.2008 18:44 Uhr
von Robert:
Ha! Voll gefetzt diggah!
05.07.2008 15:07 Uhr
von Andrea Hofacker:
Jo, ne, hat sich denn eh jetzt erledigt die Diskussion, Adolf ist ja nun kopflos :-)
04.07.2008 22:20 Uhr
von TomTom:
Den "Vogel zu tabuisieren" ist ein Fehler, so wird er nur für bestimmte Leute interessant, da Verbotenes immer interessant ist.
Deutschland sollte offen mit dem Vogel umgehen.
04.07.2008 19:03 Uhr
von Peter Anton:
Sind wir etwa ein Staat ohne Vergangenheit? Sollen wir nur als Geschichte betrachten was Andere für richtig halten? Die NS-Zeit ist ein düsteres Kapitel
unserer Geschichte, aber soll man sie deswegen unter
den Teppich kehren und sie erst dann wieder hervorholen wenn Andere uns die Gräueltaten wieder einmal
unter die Nase reiben wollen? Hitler war Österreicher - aber er hat leider die deutsche
Geschichte mitgeprägt.
04.07.2008 18:05 Uhr
von Ihr Namelieberfreistattbayer:
dem kann man sich nur anschließen
04.07.2008 15:41 Uhr
von Gudix:
Zur Vergangenheitsbewältigung gehört, daß man auch die dunklen Kapitel der Geschichte darstellt. Diese hochneurotische und fast schon fetischistische Hysterie, die die "Opferlobbys" an den Tag legen, ist für die Aufklärung eher ein Hemmschuh.