Die Abschiebung einer ersten Gruppe von Roma aus Frankreich löst in Rumänien verhaltene Reaktionen aus. Kritiker werfen der Regierung Gleichgültigkeit vor. von William Totok
Fragt doch mal die Spanier.Die haben naehmlich den Roma Haeuser zur Verfuegung gestellt damit sie aus ihren Huetten rauskommen.Zum Dank haben die Roma alles was man zu Geld machen kann aus den Haeusern geklaut und sind in ihre Wellblechhuetten zurueck gezogen... Roma wollen weder integriert noch europaeisiert werden.Sie bestehen auf ihren Sitten,muessen sich dann auch nicht beklagen wenn ein Land nach dem anderen sie ausweisst. Denn diese Probleme gibt es in allen europaeischen Laendern die von den Roma heimgesucht werden. Ich hoffe Sarkozy ist sich bewusst dass die Roma,denen seine Regierung 300 Euros gab ,sehr bald wieder zurueck kommen.
20.08.2010 15:09 Uhr
von karin bryant:
....wenn die rumaenische Regierung so interessiert ist wenn es um die Roma geht dann soll sie die Leute besser behandeln. Es sind schliesslich rumaenische Staatsbuerger.
20.08.2010 14:51 Uhr
von paramisa:
@verlogenes gerede nur zum verständnis: sinti sind deutschstämmige roma, calé sind französischstämmige roma, die mit den sinti familiär weitläufig verbandelt sind (beide linien leben seit über 600 jahren in d bzw. f) roma sind auf dem balkan ansässig, seit hundert jahren aber auch westlich davon (erste einwanderungswelle aufgrund von pogromen), gleichzeitig dient "roma" als oberbegriff für alle "stämme" - verwirrend, aber so ist es.
@caro sehe ich genauso
@KlugChekka " Zur Klarstellung: nicht die Menschen sind das Problem; deren Verhalten für die Umgebung allerdings schon." habe ich nicht verstanden. fest steht: roma werden gesellschaftlich in jeder hinsicht ausgegrenzt, nicht aufgrund ihres "verhaltens" sondern weil sie roma sind. ihre armut ist nicht hausgemacht sondern ergebnis der ausgrenzung. ein romakind, das seine herkunft verschweigt (wie es bspw. in ungarn usus ist, die meisten roma leben assimiliert) wird gut durch die schule kommen und karrierewege stehen offen. wehe die familiäre herkunft sickert durch ...
20.08.2010 12:16 Uhr
von Verlogenes Gerede:
Was heißt hier "Romaproblem"? Das sind zunächst mal rumänische Staatsbürger, die von anderen Rumänen wegen einer Mischung von Vorurteilen und realem assozialem Benehmen gerne aus dem Land verschickt werden, damit andere für sie aufkommen. Würde Frankreich einfach alle seine Problemjugendlichen aus der Banlieu nach Rumänien schicken und dort für sie eine schicke Siedlung am schwarzen Meer und Vollverpflegen fordern, dann würden ihnen die Rumänen zurecht den Vogel zeigen. Tatsache ist, daß die Aufnahme Rumäniens trotz ungeklärter Probleme stattfand, damit auf beiden Seiten gute Geschäfte möglich sind. Billiglohnarbeiter gegen Euro. Der Rest der jeweiligen Gesellschaft und soziale Spannungen interessierten nicht. Schröder und Fischer haben ihren Eintrag im Geschichtsbuch. Das wars. Auf Dauer geht es nicht gut. Was die rumänischen Sinti und Roma betrifft gilt es auch deren Benehmen und Taten in Frankreich zu betrachten. Französische Sinti/Roma dürften darüber kaum begeistert sein. Eine gute Lösung wäre es die Leute erst einmal auf der Regierungsgelände in Brüssel, Paris und dem Vorgarten von Joschka Fischers Grunewaldvilla unterzubringen. Das könnte einen Hauch Realität in die Debatte bringen.
20.08.2010 10:30 Uhr
von Andreas:
Die Roma sind rumänische Staatsbürger. Also ist es an Rumänien, sie zu integrieren. Das es schwierig ist, sieht man an vielen Beispielen. Berlin zum Beispiel. Jedenfalls kann es (noch) nicht das Problem des französischen Steuerzahlers sein. Oder der Nachbarn von illegalen Siedlungen. Rumänien und andere Staaten darf es nicht erlaubt werden, ihre Probleme zu exportieren. Die Franzosen (und die Deutschen) haben genug eigene im Land, da braucht es nicht noch dieses.
19.08.2010 22:59 Uhr
von Uli:
Ein mieser kleiner Rassist, dieser Sarkozy. Vive la France!
19.08.2010 21:17 Uhr
von Toko:
Ich denke das Problem liegt in der Fremdartigkeit der Lebenskultur. Nicht in der Lebenskultur an sich, sondern vielmehr unser Problem, als durchschnittlicher Westeuropäer, damit umzugehen. Ich muss allerdings auch sagen, dass es, wenn Roma in meiner Region (Ruhrgebiet) in einigen Städten gastierten, es vermehrt zu Trickdiebstählen in Haushalten kam, die unmißverständlich mit besagter Bevölkerungsgruppe in Verbindung gebracht werden konnten. Was jetzt natürlich kein Generalverdacht sein soll. Ich plädiere vielmehr dafür, auf die sozialen Mißstände dieser Gruppe einzugehen und eine Integration, wenn sie denn gewünscht ist, zu ermöglichen.
19.08.2010 17:54 Uhr
von KlugChekka:
@Caro: Hm, Caro,formulieren wir es einmal anders. Viele Roma haben kein Interesse, sich in die jeweiligen Staaten zu integrieren, grenzen sich von sich aus von anderen ab. Es gibt in der Masse ein spezifisches Verhalten. Wie immer man dies nun in Political Correctnes Speak bezeichnen mag. Dieses spezifische Verhalten macht die Roma in ihrer Aufenthaltsumgebung auffällig...und oft genug zum Problem. Zur Klarstellung: nicht die Menschen sind das Problem; deren Verhalten für die Umgebung allerdings schon. Sozialromantik hin oder her. Das Verschweigen ändert nichts an Tatsachen. Es ist nicht so, dass in den Ländern Südosteuropas für diese Menschen nichts getan wird, wie in der deutschen Presse oftmals dargestellt. Es werden z. T. ganze Neubausiedlungen für sie geschaffen. Es gibt einen Fall aus Bulgarien, da war in den von Roma bezogenen Neubauten nach 2-3 Monaten alles, was ging ausgebaut...und verscherbelt. Die extra für die Roma-Familien gebauten neuen Häuser innen und aussen Verwahrlost. Usw. Manche Symptome einer 'Integrationsunwilligkeit' lassen sich in ähnlichen Fällen in Deutschland beobachten. Der Ansatz, Roma generell als arme Opfer irgendeiner Ausgrenzung wahrzunehmen, greift sehr kurz und spiegelt oftmals nicht die Realität vor Ort. Geht eine Gemeinde, ein Staat gegen dieses Verhalten vor, wird sie /er sofort mit der Bezeichnung rassistisch oder diskriminierend gegenüber den Roma überzogen. Das ist zwar einfach, ändert aber nichts an der Thematik. Im Sinne eines funktionierenden Allgemeinwohles sollte hier das Motte treten: Wirklich Fördern, aber auch fordern.
19.08.2010 16:23 Uhr
von Mopelkotze:
"Das Romaproblem sei kein rumänisches oder französisches Problem, sondern ein europäisches."
Klar, die Rumänen wollen die Roma auch nicht haben, das weiß jeder der vor Ort war. Sie sind auch nicht integrierbar in sogenannte "moderne Industrie- oder Dienstleistungsgesellschaften". Von daher ist auch die Rechnung mit der Kuh unsinnig.
Ihnen bleibe nur die Flucht in westliche europäische Länder...
Und was machen sie dort? Es geht keinesfalls um Stigmatisierung dieser Volksgruppe, allerdings habe ich bisher von niemandem einen vernünftigen Lösungsvorschlag gehört. Die Vorgehensweise, die teilweise in der Slowakei praktiziert wird, bedeutet für die Kinder eine totale Entfremdung und über Generationen andauernde Anpassung an den sogenannten "westlichen Lebensstil". Ist das dann menschlicher?
19.08.2010 16:09 Uhr
von caro:
Hier vom "Romaproblem" zu schreiben weckt auch keine schönen Erinnerungen! Wer ist denn bitte das Problem?? Die Roma? Die Abschiebungspolitik Frankreichs? Die Gleichgültigkeit der Politiker (französische wie rumänsiche, wie auch deutsche) gegenüber den sozialen Problemen vieler Romafamilien?! Der Rassismus gegenüber Roma in Rumänien?
Ich glaub, mensch könnte hier etwas ausgewogenere Worte finden für ein unausgewogenes Thema!
Leserkommentare
22.08.2010 02:44 Uhr
von karin bryant:
Fragt doch mal die Spanier.Die haben naehmlich den Roma Haeuser zur Verfuegung gestellt damit sie aus ihren Huetten rauskommen.Zum Dank haben die Roma alles was man zu Geld machen kann aus den Haeusern geklaut und sind in ihre Wellblechhuetten zurueck gezogen...
Roma wollen weder integriert noch europaeisiert werden.Sie bestehen auf ihren Sitten,muessen sich dann auch nicht beklagen wenn ein Land nach dem anderen sie ausweisst. Denn diese Probleme gibt es in allen europaeischen Laendern die von den Roma heimgesucht werden.
Ich hoffe Sarkozy ist sich bewusst dass die Roma,denen seine Regierung 300 Euros gab ,sehr bald wieder zurueck kommen.
20.08.2010 15:09 Uhr
von karin bryant:
....wenn die rumaenische Regierung so interessiert ist wenn es um die Roma geht dann soll sie die Leute besser behandeln. Es sind schliesslich rumaenische Staatsbuerger.
20.08.2010 14:51 Uhr
von paramisa:
@verlogenes gerede
nur zum verständnis:
sinti sind deutschstämmige roma,
calé sind französischstämmige roma, die mit den sinti familiär weitläufig verbandelt sind (beide linien leben seit über 600 jahren in d bzw. f)
roma sind auf dem balkan ansässig, seit hundert jahren aber auch westlich davon (erste einwanderungswelle aufgrund von pogromen), gleichzeitig dient "roma" als oberbegriff für alle "stämme" - verwirrend, aber so ist es.
@caro
sehe ich genauso
@KlugChekka
" Zur Klarstellung: nicht die Menschen sind das Problem; deren Verhalten für die Umgebung allerdings schon."
habe ich nicht verstanden. fest steht: roma werden gesellschaftlich in jeder hinsicht ausgegrenzt, nicht aufgrund ihres "verhaltens" sondern weil sie roma sind. ihre armut ist nicht hausgemacht sondern ergebnis der ausgrenzung. ein romakind, das seine herkunft verschweigt (wie es bspw. in ungarn usus ist, die meisten roma leben assimiliert) wird gut durch die schule kommen und karrierewege stehen offen. wehe die familiäre herkunft sickert durch ...
20.08.2010 12:16 Uhr
von Verlogenes Gerede:
Was heißt hier "Romaproblem"? Das sind zunächst mal rumänische Staatsbürger, die von anderen Rumänen wegen einer Mischung von Vorurteilen und realem assozialem Benehmen gerne aus dem Land verschickt werden, damit andere für sie aufkommen. Würde Frankreich einfach alle seine Problemjugendlichen aus der Banlieu nach Rumänien schicken und dort für sie eine schicke Siedlung am schwarzen Meer und Vollverpflegen fordern, dann würden ihnen die Rumänen zurecht den Vogel zeigen. Tatsache ist, daß die Aufnahme Rumäniens trotz ungeklärter Probleme stattfand, damit auf beiden Seiten gute Geschäfte möglich sind. Billiglohnarbeiter gegen Euro. Der Rest der jeweiligen Gesellschaft und soziale Spannungen interessierten nicht. Schröder und Fischer haben ihren Eintrag im Geschichtsbuch. Das wars. Auf Dauer geht es nicht gut. Was die rumänischen Sinti und Roma betrifft gilt es auch deren Benehmen und Taten in Frankreich zu betrachten. Französische Sinti/Roma dürften darüber kaum begeistert sein. Eine gute Lösung wäre es die Leute erst einmal auf der Regierungsgelände in Brüssel, Paris und dem Vorgarten von Joschka Fischers Grunewaldvilla unterzubringen. Das könnte einen Hauch Realität in die Debatte bringen.
20.08.2010 10:30 Uhr
von Andreas:
Die Roma sind rumänische Staatsbürger. Also ist es an Rumänien, sie zu integrieren. Das es schwierig ist, sieht man an vielen Beispielen. Berlin zum Beispiel. Jedenfalls kann es (noch) nicht das Problem des französischen Steuerzahlers sein. Oder der Nachbarn von illegalen Siedlungen. Rumänien und andere Staaten darf es nicht erlaubt werden, ihre Probleme zu exportieren. Die Franzosen (und die Deutschen) haben genug eigene im Land, da braucht es nicht noch dieses.
19.08.2010 22:59 Uhr
von Uli:
Ein mieser kleiner Rassist, dieser Sarkozy.
Vive la France!
19.08.2010 21:17 Uhr
von Toko:
Ich denke das Problem liegt in der Fremdartigkeit der Lebenskultur. Nicht in der Lebenskultur an sich, sondern vielmehr unser Problem, als durchschnittlicher Westeuropäer, damit umzugehen.
Ich muss allerdings auch sagen, dass es, wenn Roma in meiner Region (Ruhrgebiet) in einigen Städten gastierten, es vermehrt zu Trickdiebstählen in Haushalten kam, die unmißverständlich mit besagter Bevölkerungsgruppe in Verbindung gebracht werden konnten. Was jetzt natürlich kein Generalverdacht sein soll. Ich plädiere vielmehr dafür, auf die sozialen Mißstände dieser Gruppe einzugehen und eine Integration, wenn sie denn gewünscht ist, zu ermöglichen.
19.08.2010 17:54 Uhr
von KlugChekka:
@Caro: Hm, Caro,formulieren wir es einmal anders. Viele Roma haben kein Interesse, sich in die jeweiligen Staaten zu integrieren, grenzen sich von sich aus von anderen ab. Es gibt in der Masse ein spezifisches Verhalten. Wie immer man dies nun in Political Correctnes Speak bezeichnen mag. Dieses spezifische Verhalten macht die Roma in ihrer Aufenthaltsumgebung auffällig...und oft genug zum Problem. Zur Klarstellung: nicht die Menschen sind das Problem; deren Verhalten für die Umgebung allerdings schon. Sozialromantik hin oder her.
Das Verschweigen ändert nichts an Tatsachen.
Es ist nicht so, dass in den Ländern Südosteuropas für diese Menschen nichts getan wird, wie in der deutschen Presse oftmals dargestellt. Es werden z. T. ganze Neubausiedlungen für sie geschaffen. Es gibt einen Fall aus Bulgarien, da war in den von Roma bezogenen Neubauten nach 2-3 Monaten alles, was ging ausgebaut...und verscherbelt. Die extra für die Roma-Familien gebauten neuen Häuser innen und aussen Verwahrlost. Usw. Manche Symptome einer 'Integrationsunwilligkeit' lassen sich in ähnlichen Fällen in Deutschland beobachten. Der Ansatz, Roma generell als arme Opfer irgendeiner Ausgrenzung wahrzunehmen, greift sehr kurz und spiegelt oftmals nicht die Realität vor Ort.
Geht eine Gemeinde, ein Staat gegen dieses Verhalten vor, wird sie /er sofort mit der Bezeichnung rassistisch oder diskriminierend gegenüber den Roma überzogen. Das ist zwar einfach, ändert aber nichts an der Thematik.
Im Sinne eines funktionierenden Allgemeinwohles sollte hier das Motte treten: Wirklich Fördern, aber auch fordern.
19.08.2010 16:23 Uhr
von Mopelkotze:
"Das Romaproblem sei kein rumänisches oder französisches Problem, sondern ein europäisches."
Klar, die Rumänen wollen die Roma auch nicht haben, das weiß jeder der vor Ort war. Sie sind auch nicht integrierbar in sogenannte "moderne Industrie- oder Dienstleistungsgesellschaften". Von daher ist auch die Rechnung mit der Kuh unsinnig.
Ihnen bleibe nur die Flucht in westliche europäische Länder...
Und was machen sie dort?
Es geht keinesfalls um Stigmatisierung dieser Volksgruppe, allerdings habe ich bisher von niemandem einen vernünftigen Lösungsvorschlag gehört. Die Vorgehensweise, die teilweise in der Slowakei praktiziert wird, bedeutet für die Kinder eine totale Entfremdung und über Generationen andauernde Anpassung an den sogenannten "westlichen Lebensstil". Ist das dann menschlicher?
19.08.2010 16:09 Uhr
von caro:
Hier vom "Romaproblem" zu schreiben weckt auch keine schönen Erinnerungen! Wer ist denn bitte das Problem?? Die Roma? Die Abschiebungspolitik Frankreichs? Die Gleichgültigkeit der Politiker (französische wie rumänsiche, wie auch deutsche) gegenüber den sozialen Problemen vieler Romafamilien?! Der Rassismus gegenüber Roma in Rumänien?
Ich glaub, mensch könnte hier etwas ausgewogenere Worte finden für ein unausgewogenes Thema!