Die Fraktionschefs von SPD, CDU, Linkspartei und Grünen einigen sich auf eine Resolution gegen linke Gewalttaten. Nur die FDP macht nicht mit.von Gereon Asmuth
Natürlich sind brandanschläge und sonstige sachbeschädigung nicht die Lösung, aber jetzt, wo sich die Taten sichtlich minimiert haben, mitunte auch aufgrund von längst überfälligen Gesprächen über die Rettung alternativer Lebensstandorte, ist so etwas reiner Populismus, bei Linke und Grüne ganz klar im falschen Lager!!!
26.03.2010 12:22 Uhr
von Radikaler Demokrat:
"Für gesellschaftliches Engagement gebe es friedliche Demonstrationen oder Bürgerbegehren." Wer einen solchen verkürzten Demokratiebegriff vertritt, darf sich nicht wundern, dass sich die Bürgerinnen und Bürger das nicht länger gefallen lassen. No justice - no peace... Nicht-bindende Begehren, Latschdemos mit Würstchenstand und Freibier, das soll also Demokratie sein? Ist ja interessant, was sich manche Leute unter demokr. Partizipation vorstellen. Hat sich der Verfassungsschutz eigentlich schon mal mit Leuten wie denen auseinander gesetzt? Deutschland hat einfach keine demokr. Kultur. Nach 45 haben die Parteien die Macht an sich gerissen, die alten Nazis sind wunderbar in deren Strukturen aufgegangen. 89 hat aber gezeigt, dass unvorstellbare Veränderungen möglich sind. It´s time for change!
26.03.2010 02:01 Uhr
von vic:
Ich vertrete als Linker schon immer den Standpunkt, dass Brandanschläge kein Mittel des politischen Widerstands sind, sondern dumme Gewalt gegen vermeintliche Statussymbole, was nicht immer richtig ist. Gegen Gebäude sollte sich das von selbst verbieten. Dass nun aber, wo diese Taten nahezu bedeutungslos geworden sind, eine Resolution verfasst wird, ist billiger Aktionismus gegen links. Übel, dass sich sogar die Linke vor diesen Karren spannen lässt.
26.03.2010 00:03 Uhr
von jürgen julius irmer:
...sie legen schon mal los: bei einer wahlaussicht von ca. 20% einzeln für alle vier, bei einer vorhersehbaren wahlbeteiligung von 50% in 2011 in berlin muß man schon mal stimmung am untauglichen objekt (bei wahlen immer das "tauglichste") machen...so gehen sie einem weiter auf die nerven (und lenken von allem wesentlichen beherzt, wie gehabt,ab!)...
Leserkommentare
26.03.2010 12:53 Uhr
von Miro :
Natürlich sind brandanschläge und sonstige sachbeschädigung nicht die Lösung, aber jetzt, wo sich die Taten sichtlich minimiert haben, mitunte auch aufgrund von längst überfälligen Gesprächen über die Rettung alternativer Lebensstandorte, ist so etwas reiner Populismus, bei Linke und Grüne ganz klar im falschen Lager!!!
26.03.2010 12:22 Uhr
von Radikaler Demokrat:
"Für gesellschaftliches Engagement gebe es friedliche Demonstrationen oder Bürgerbegehren."
Wer einen solchen verkürzten Demokratiebegriff vertritt, darf sich nicht wundern, dass sich die Bürgerinnen und Bürger das nicht länger gefallen lassen. No justice - no peace...
Nicht-bindende Begehren, Latschdemos mit Würstchenstand und Freibier, das soll also Demokratie sein? Ist ja interessant, was sich manche Leute unter demokr. Partizipation vorstellen.
Hat sich der Verfassungsschutz eigentlich schon mal mit Leuten wie denen auseinander gesetzt?
Deutschland hat einfach keine demokr. Kultur. Nach 45 haben die Parteien die Macht an sich gerissen, die alten Nazis sind wunderbar in deren Strukturen aufgegangen.
89 hat aber gezeigt, dass unvorstellbare Veränderungen möglich sind. It´s time for change!
26.03.2010 02:01 Uhr
von vic:
Ich vertrete als Linker schon immer den Standpunkt, dass Brandanschläge kein Mittel des politischen Widerstands sind, sondern dumme Gewalt gegen vermeintliche Statussymbole, was nicht immer richtig ist.
Gegen Gebäude sollte sich das von selbst verbieten.
Dass nun aber, wo diese Taten nahezu bedeutungslos geworden sind, eine Resolution verfasst wird, ist billiger Aktionismus gegen links. Übel, dass sich sogar die Linke vor diesen Karren spannen lässt.
26.03.2010 00:03 Uhr
von jürgen julius irmer:
...sie legen schon mal los:
bei einer wahlaussicht von ca. 20% einzeln für alle vier, bei einer vorhersehbaren wahlbeteiligung von 50%
in 2011 in berlin muß man schon mal stimmung am untauglichen objekt (bei wahlen immer das "tauglichste") machen...so gehen sie einem weiter auf die nerven (und lenken von allem wesentlichen beherzt, wie gehabt,ab!)...