• 06.08.2010

Forschung über Laborfleisch

Falsches Huhn an Nährlösung

Ob im Labor erzeugtes Fleisch jemals marktreif wird, wissen nicht einmal Forscher. Doch bereits jetzt wird untersucht, wie Verbraucher darauf reagieren könnten.von Andreas Griess

  • 03.02.2011 11:50 Uhr

    von FAXENDICKE:

    Super, prima und um ganz sicher zu gehen das auch nichts vom Tier (sofern man den Menschen dummerweise über das Tier stellt) verwendet wird, bediene man sich bei der Züchtung des in vitro Fleischs am Besten menchlicher Stammzellen.
    Das eröffnet dann der Fleischmafia auch wieder ganz neue Möglichkeiten, denn mit der stetig wachsenden globalen Überbevölkerung wächst auch die Anzahl von toten menschlichen Körpern. Guten Appetit!

  • 07.10.2010 15:53 Uhr

    von Thomas:

    Ich würde es essen, wenn es tatsächlich nicht ungesund ist. Ich trinke doch auch Cola.

    Stellt euch vor in-vitro würde zum Standard und echtes Fleisch eine echte Delikatesse, die man nur bekommt, wenn ein Reh geschossen wurde.

  • 11.08.2010 17:53 Uhr

    von Fritzy Fratz:

    Keule, in jedem Fall Keule -

    Interferone werden für gewöhnlich nicht als Lebensmittel gewertet, können aber merkwürdig langanhaltende Anfälle von Appetitlosigkeit
    erzeugen -

    http://www.bio-pro.de/magazin/thema/00158/index.html?lang=de&artikelid=/artikel/03689/index.html

  • 09.08.2010 17:18 Uhr

    von emil:

    ist doch nur die logische konsequenz, das gros der pflanzen wächst schließlich auch nicht mehr in der erde.

    und die fleischkonsumenten, die für den immensen fleischhunger verantwortlich sind, dürften sich nicht daran stören, woher es kommt. das tun sie ja bisher auch nicht.

  • 08.08.2010 01:54 Uhr

    von GutMensch:

    Mir wird übel beim Lesen des Artikels,
    wieder wird ein austauschbares Produkt designt, nur wird das nicht so einfach gehen. Eine Vielzahl von Hilfsstoffen und Technik wird nötig sein, um ein "für den Kunden" akzeptables Endprodukt zu erzeugen. Man braucht sich bloß über die aktuelle Produktion von Nahrungsmitteln zu informieren.

    Sind wir schon wirklich so weit angelangt, das wir einen "Teil Kuh" außerhalb der Kuh produzieren wollen?

    Alles auf das minimalste an Leben reduzieren?
    Auf die Topfpflanze? Auf das In-Vitro-Steak?

    Begründet durch "Tierschutz"?

    In was für einer Welt will Vale Leben?

  • 08.08.2010 00:01 Uhr

    von entfremdeter:

    Einfach nur widerlich!!!

    Wie weit wolln wir uns noch von unserm Essen entfremden? Jetzt auch noch Stammzellen-Fleisch, damit die Gewissensvegetarier wieder Fleisch essen können...

    Ich empfehle "Unser Täglich Brot", Dokfilm vom grandiosen Geyerhalter (und bei weitem besser als der erhobene Zeigefinger Wagenhofers in "we feed the world") über das monströse Paralleluniversum Nahrungsmittelherstellung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unser_t%C3%A4glich_Brot_%282005%29

  • 07.08.2010 21:31 Uhr

    von deviant:

    @Tanko
    Ich als Vegetarier würde es zumindest mal ausprobieren, auch aus einem anderen Grund, den du leider völlig vergisst: Die "grünen Wüsten" Südamerikas durch den massenhaften Sojaanbau sind ein noch viel größeres Problem als die individuellen möglichen Folgen für den Konsumenten von in-vitro-Fleisch. Auch das sollte man als taz-Leser wissen ;-)

  • 07.08.2010 20:08 Uhr

    von Antonietta:

    Der menschlichen Gesundheit ist der Fleischverzehr alles andere als zuträglich, enthält Fleisch doch übermäßig Fett und Cholesterin, dafür aber keine Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Menschen, die tierische Produkte verzehren, tragen ein 10mal höheres Risiko, an einem Herzleiden zu erkranken, und ein um 40% höheres Krebsrisiko. Doch auch das Risiko für andere Krankheiten ist höher, so z.B. für Schlaganfall, Fettleibigkeit, Bliddarmentzündung, Osteoporose, Arthritis, Diabetes, Impotenz und Lebensmittelvergiftung.

  • 07.08.2010 11:02 Uhr

    von Susanna:

    Der Artikel ist ein Scherz, oder?

    DAS ist doch kein Weg aus Massentierhaltung , Rinderwahn und verseuchtem Fleisch und vorallem generell von zu hohem Fleischkonsum.

    Wir müssten heutzutage kein Fleisch mehr essen. Wäre auch alles im Getreide und grünem Gemüse enthalten. und fürs Auge tut´s ne Sojawurst.

    Wer aber Fleisch einfach mag und es ab und zu essen will wie ich z.B, muss sich bewußt sein dass er dafür ein Tier töten läßt.. fertig - egal ob er nun aus gesundheitlichen Gründen ein freilaufendes Hähnchen vom Demeterbauern bevorzugt oder ein antibiotisch hochgezüchtetes ärmlich verendetes Vieh einer Massenhaltungsanlage.

    Also Essen hat doch mit Genuss zu tun, oder?

  • 07.08.2010 10:57 Uhr

    von vantast:

    Es wäre eine gute Sache, kein Tier müßte leiden für die Gier der Leute nach Aas. Und die Massenproduktion würde noch billiger werden. Wer denkt da nicht an "Green soil"? Weit sind wir ja nicht davon entfernt, dabei gibt es einfachere Lösungen.

  • 06.08.2010 20:20 Uhr

    von keks:

    Der Vergleich mit Margarine hinkt schwer. Margarine wird aus natürlichen Stoffen hergestellt oder kann zumindest problemlos aus solchen Stoffen hergestellt werden und ist keine Kunstbutter. Ob Butter, margarine oder Schmalz als Brotaufstrich bleibt alleine dem Geschmack überlassen. Laborfleisch bleibt Laborfleisch.

  • 06.08.2010 18:46 Uhr

    von Stefan K.:

    Einen Würfel Hähnchenfleisch bitte.

    @willy

    In "Brust oder Keule" stammten die Erzeugisse aber aus Erdölprodukten).

  • 06.08.2010 17:41 Uhr

    von Frank:

    Hoffentlich kommt es bald auf den Markt dann müssen nie wieder Tiere zu MILLIARDEN ermordet werden.

  • 06.08.2010 16:29 Uhr

    von Tanko:

    Interessanter Bericht, doch die Frage ist, ob man wirklich so etwas braucht?
    Es gibt doch schon Soja-Fleischersatz, auch Vleisch genannt. Manche Sachen (bei weitem nicht alle) schmecken hervorragend. Probiert nur mal die Valess-Schnitzel. Ich als Vegetarier konnte bisher jedes Gericht vegetarisch gestalten, von der Bolognese bis zum Steak.
    Gerade als taz-Leser sollte man sein eigenes Handeln kritisch hinterfragen, und aus Geschmack zu töten scheint mir doch als einer der niedersten Beweggründe.
    Und wird das In-Vitro-Fleisch genauso schädlich sein wie Fleisch (vgl. Heidelberger Studie zum Vergleich von omnivorer und vegetarischer Ernährung)?
    Produziert der Körper dann auch Schwefelsäure und Ammoniak?
    Solche weiteren, negativen Aspekte von Fleisch sollten bei der Forschung auch berücksichtigt werden.

  • 06.08.2010 15:57 Uhr

    von Vale:

    Die Forschung finde ich gut, zumal das abgepackte Supermarktfleisch schon heute gefühlt völlig losgelöst ist vom Tier.
    Zumindest die emotionale Bindung fehlt, oder warum ekeln uns sonst herumhängende Rinderhälften, Schafsköpfe, ganze Hasen aus dem Kühlregal, nicht aber die Teile davon?

    Nur die Teile künstlich zu erzeugen, wäre nur folgerichtig, denn schon heute wird ja gezielt aufs Einheitsfleisch gezüchtet (Hybridhühnchen u.ä.) nur leiden dabei Tiere und es werden irre viele Ressourcen v.a. an Wasser und Getreide verschlungen.

    Wenn sich das erübrigt, nur zu. Dann kann ich endlich wieder mit reinem Gewissen Fleisch konsumieren.

  • 06.08.2010 15:42 Uhr

    von willy:

    Warum muss ich beim lesen dieses Artikels sofort an Louis de Funes und "Brust oder Keule" denken?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Brust_oder_Keule

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