Facebook-Gruppe protestiert
Digitale Lichterkette gegen NPD
In dem sozialen Netzwerk macht die Gruppe "Kein Facebook für Nazis" erneut gegen die Präsenz der NPD mobil. Mittlerweile 250.000 Personen planen für das nächste Wochenende eine "digitale Lichterkette".von Andreas Speit
Leserkommentare
24.05.2010 17:40 Uhr
von vic:
@ Luftschloss
Jemand muss diesen Typen, dieser Bewegung "Aufmerksamkeit schenken", eben weil´s die Regierung nicht tut.
Und weil wir den Anfängen wehren sollten. Ich dachte, soviel hätten wir gelernt.
22.05.2010 04:02 Uhr
von migomizer:
Das Luftschloss hat anscheinend gar nichts aus der Geschichte gelernt!
21.05.2010 21:41 Uhr
von raupenzwerg:
Liebe Frau Eda E.,
sorry, dass ich Ihnen im Falle der Anti-Boateng-Gruppe widersprechen muss, denn es handelt sich sehr wohl um eine Seite, die übelsten Rassismus und Volksverhetzung unter dem Deckmantel der "Fußballliebe" verbreitete. Im übrigen ist diese Gruppe derzeit nicht mehr zugänglich (warum wurde sie wohl von facebook gesperrt?), und zumindest in meinem Falle können Sie von einer Doppelmitgliedschaft in den Gruppen "digitale Lichterkette" und "Gegen die Boateng-Hetze" ausgehen.
Freundliche Grüße und machen Sie doch mit bei der Lichterkette!
21.05.2010 20:11 Uhr
von perejil:
@Luftschloss
Woher nimmst Du die Nase, hier einen absolut sinnfreien Kommentar zu posten, den auch keiner interessiert?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
21.05.2010 18:20 Uhr
von Jonas:
@luftschloss.
Ein großer Fehler, würden wir so denken, würden wir die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten im dritten Reich zu schnell vergessen.
Heute wird gesagt das passiert doch nicht noch mal. Der Film "Die Welle" zeigt wie es doch passieren kann.
Es ist wichtig dass wir heute, hier und jetzt Nazis bekämpfen, auf der Strasse aber auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook.
21.05.2010 12:57 Uhr
von Luftschloss:
Pfff, in einer Gegen Nazis Gruppe zu sein ist ja so was von mutig.
Ich frage mich manchmal woher diese Nasen ihre Zeit nehmen für einen Unsinn den keiner interessiert (siehe NPD Wahlergebnisse). Außerdem ist ihr Vorgehen des Niederschreiens oder virtuell, das zuwerfen von missliebigen Seiten mit Mails nicht gerade demokratisch. Es schenkt einer toten Ideologie und ihrer wirklich wenigen Sympathisanten mehr Aufmerksamkeit als sie verdienen.
Nun ja, der Herrgott braucht halt seinen Teufel als Gegenstück.
21.05.2010 12:20 Uhr
von Liselotte Feuerbach:
Weiße Weste für Facebooking?
Flashmobs in Medien auch ein gutes Mittel, politisch Druck zu machen.
Dennoch, diese privat betriebene Facebook ist nicht unumstritten und bleibt ein Geschäftemacher, dem es egal sein kann, ob für oder gegen rechts Proteste auf seiner Plattform stattfinden. Hauptsache, es zieht mächtig viele User an.
Mich würde gerade in diesem Zusammenhang aber noch weitaus mehr interessieren, wieviele neu hinzugewonnene Daten nun Facebook für seine dubiosen Datensammlungsprojekte dabei sammeln konnte. In der gestrigen Sendung Monitor konnte man gut verfolgen, wie das angeblich "soziale" Netzwerk arbeitet.
Darüber allerdings gibt der werbende Artikel leider keine weitere Auskunft.
Geht's ein wenig ausgewogener?
21.05.2010 12:16 Uhr
von Eda Edsen:
Lieber Herr Edsen
ein Vergleich dieser beiden Gruppen zeugt von sehr niedrigem Niveau... in der Gruppe 82000000 gegen Boateng geht es NICHT um Ausländerfeindlichkeit sondern um UNSPORTLICHKEIT - desweiteren steht diese Gruppe unter dem Aspekt " einfach nur zum Spass " dass aber NAZIS über Facebook eine Plattform geboten wird sich zu verbreiten ist eine Schande gegen die man vorgehen muss!!!! Und genau das wird gemacht!!!
20.05.2010 16:51 Uhr
von Ed Edsen:
Mich würde ja mal interessieren, wie viele Facebook-User gleichzeitig in den Gruppen "digitale Lichterkette" und "82Mio gegen Boateng" sind. Möchte da nicht zufällig ein hier mitlesender Student ein Referat drüber halten und mir seine Auswertung schicken? ;-)