Das hessische Marburg hat als erste deutsche Stadt eine Solaranlagenpflicht für Bauherren beschlossen. Gegner schimpfen über "Öko-Diktat".von Anna Dobelmann
Gibt es bei der taz niemanden, der den Unterschied zwischen einer solarthermischen Anlage und einer PV-Anlage kennt? Und haben Sie keine Fotos von Solarkollektoren? Warum muss denn eine Solarstromanlage ins Bild, wenn von Solarwärmeanlagen berichtet wird? Sie schreiben ja auch nicht über den Sieg der Russen über die Holländer und zeigen dazu ein Tor von Ballack.
Zur Solarsatzung in Marburg: nicht besonders sinnvoll! Es wäre besser, Ziele (Energiestandards) vorzuschreiben, aber nicht eine bestimmte Technik.
22.06.2008 03:32 Uhr
von bEN:
Öko-Diktat? Sicher ist das ein Öko-Diktat. Aber was ist daran falsch? Doch nur, dass wir uns endlich darüber klarwerden müssen was wir wollen. Entweder einen Planeten der auch für kommende Generationen noch bewohnbar ist oder dicke Autos und möglichst bald Palmen an der Nordsee...
22.06.2008 00:07 Uhr
von Julian W.:
Dieses vielgescholtene Projekt ist eine echte Wohltat. Selbstverständlich geht es nicht nur um Marburg sondern um die Vorbildfunktion im größeren Rahmen. Es ist ein sehr wichtiges, denn viele zukünftige Eigenheim-Besitzer erledigen die wesentliche planerische Arbeit ja nicht selbst. Fertighausfirmen mit Pauschalangeboten gewinnen an Macht. Und denen ist der Endpreis des fertigen Hauses wichtig, nicht die Betriebskosten. Schönheitsfehler sind nicht selten mangelhafte Energiesparmaßnahmen. Das aber ist nicht nur für den Hauskunden, der sich erst über das günstige Angebot freut, ein Problem, sondern auch für die Umwelt. Insofern ist das Konzept "Solar- und Dämmpflicht bei Neu- und Umbau" (oder Alternativkonzept) goldrichtig um der Baubranche klare Grenzen aufzuweisen. Vermeintliche Billighäuser auf Kosten der Allgemeinheit sollten keine Chance bekommen.
Leserkommentare
22.06.2008 10:18 Uhr
von JoB:
Gibt es bei der taz niemanden, der den Unterschied zwischen einer solarthermischen Anlage und einer PV-Anlage kennt? Und haben Sie keine Fotos von Solarkollektoren?
Warum muss denn eine Solarstromanlage ins Bild, wenn von Solarwärmeanlagen berichtet wird?
Sie schreiben ja auch nicht über den Sieg der Russen über die Holländer und zeigen dazu ein Tor von Ballack.
Zur Solarsatzung in Marburg: nicht besonders sinnvoll! Es wäre besser, Ziele (Energiestandards) vorzuschreiben, aber nicht eine bestimmte Technik.
22.06.2008 03:32 Uhr
von bEN:
Öko-Diktat? Sicher ist das ein Öko-Diktat. Aber was ist daran falsch? Doch nur, dass wir uns endlich darüber klarwerden müssen was wir wollen. Entweder einen Planeten der auch für kommende Generationen noch bewohnbar ist oder dicke Autos und möglichst bald Palmen an der Nordsee...
22.06.2008 00:07 Uhr
von Julian W.:
Dieses vielgescholtene Projekt ist eine echte Wohltat. Selbstverständlich geht es nicht nur um Marburg sondern um die Vorbildfunktion im größeren Rahmen.
Es ist ein sehr wichtiges, denn viele zukünftige Eigenheim-Besitzer erledigen die wesentliche planerische Arbeit ja nicht selbst. Fertighausfirmen mit Pauschalangeboten gewinnen an Macht. Und denen ist der Endpreis des fertigen Hauses wichtig, nicht die Betriebskosten. Schönheitsfehler sind nicht selten mangelhafte Energiesparmaßnahmen.
Das aber ist nicht nur für den Hauskunden, der sich erst über das günstige Angebot freut, ein Problem, sondern auch für die Umwelt. Insofern ist das Konzept "Solar- und Dämmpflicht bei Neu- und Umbau" (oder Alternativkonzept) goldrichtig um der Baubranche klare Grenzen aufzuweisen. Vermeintliche Billighäuser auf Kosten der Allgemeinheit sollten keine Chance bekommen.