• 10.02.2010

EU-Kommission

"Erst denken, dann posten"

Die EU-Kommission hat Online-Netzwerke kritisiert. Die Standard-Sichtbarkeits-Einstellungen für Minderjährige seien zu lasch. Aber die Jugendlichen müssten auch lernen, "zu denken, bevor sie posten".

  • 10.02.2010 22:12 Uhr

    von Stefan:

    Sicherlich mag die Kritik der EU berechtigt sein. Doch finde ich, dass hier erneut nur ein Symptom bekämpft wird, nicht die Ursache. Denn wie sollen Jugendliche sich im Netz besser schützen, wenn sie gar nicht wissen, wie das geht? Sicherheitsvorkehrungen auf den Websites sind durchaus ein Mittel, das Problem etwas zu verringern. Doch sollte die EU vielmehr dort ansetzen, wo es am meisten Sinn macht: Bei den Kindern und Jugendlichen.
    Es stellt sich doch unweigerlich die Frage, warum die jungen Menschen so sorglos mit ihren Daten umgehen. Sie wissen es nicht besser! Und das ist nicht alleine eine Sache des Elternhauses. Denn Väter und Mütter wissen oft doch gar nicht, was ihre Kinder im Netz so treiben und welche Gefahren dort lauern. Vielmehr sollten endlich die Schulen damit beginnen, Computer und insbesondere das Internet zu einem Pflichtprogramm werden zu lassen. Sicherlich mögen Computer an Schulen immer öfters genutzt werden, doch meistens nur als elektronisches Werkzeug, als Ergänzung zum Unterricht. Es fehlt noch immer an einem festen Unterricht, der sich ausschließlich mit den neuen Medien beschäftigt. Was hindert uns denn daran, den Kindern schon von kleinauf zu zeigen, welche Möglichkeiten in den neuen Medien stecken und auf welche Gefahren macht Acht geben muss? Die Zeiten, in denen Computer lediglich in Unternehmen als besserer Taschenrechner und zu Hause als bessere Spielekonsole genutzt werden, sind doch unlängst vorbei. Computer sind zu einem Teil unserer Gesellschaft und unseres Alltags geworden. Das sollten so langsam auch die Kultusminister erkennen - und handeln!

  • 10.02.2010 15:23 Uhr

    von chris:

    Schueler-VZ.... achja, da war was !
    Schon vergessen? Schueler-VZ ist nicht sicher, erst schreibt jemand n Crawler der recht einfach die Daten einsammelt.
    Die ganzen tollen Sicherheitsfunktionen von SVZ sind ein Witz!
    Ausserdem hat derjenige der den Crawler geschrieben hat das nur getan um SVZ auf die Sicherheitsluecke aufmerksam zu machen und wird dafuer festgenommen und begeht Selbstmord...
    Ein anderes Problem fuer mich ist, dass SVZ die Daten die du loescht nicht von ihren Servern loescht - aber neuerdings soll das ja anders sein....
    Wir sind so weit, dass sich jeder und jede ueberall anmelden, die Generation die 3-6 Jahre unter mir liegen haben keinen Plan von nichts.
    Wir brauchen keine Stasi 2.0 - wir bauen sie uns selbst.
    Ich habe Freunde die noch nicht 18 sind und trotzdem meinen sich auf Facebook un co. anmelden zu muessen...
    Bald kommt dann noch der e-perso um uns auch im Internet , "der rechtsfreien Zone", ueberwachen zu koennen - aber es interessiert sich einfach keiner dafuer.

    Ich mache gerade in Norwegen ein Auslandsjahr und es ist hier praktisch Zwang Facebook zu haben - ich halte meinen Account so uniformativ wie moeglich. Aber ich brauche Facebook weil ich sonst nicht auf Partys oder andere Veranstaltungen eingeladen werde !

    Alternativ im Web 2.0 zu denken ist wichtig, muss ich mich ueberall anmelden? Wenn ja, muss ich es mit meiner richtigen e-mail Adresse ? Muss die Seite meine IP loggen oder benutze ich TOR ? Muss ich 1000 Bilder hochladen oder reicht 1 Profilbild? Muss ich alle Bilderverlinkungen akzeptieren?

    Ich will nicht zur Datenschleuder werden, dass meine Daten rumgezeigt und verkauft werden !!!

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