• 30.10.2008

Diskriminierung einer Mutter

Ein Kind zu viel

Sule Eisele durfte nach einer Schwangerschaft nicht auf ihre alte Stelle zurück. Jetzt hat sie ihren ehemaligen Arbeitgeber wegen Diskriminierung auf 500.000 Euro verklagt.von Felix Rettberg

  • 18.11.2008 19:21 Uhr

    von Zumkreise:

    Rechtsradikale Hetze kommt in den unterschiedlichen Verkleidungen daher. Manchmal offen wie bei PI und manchmal verkleidet als "Schutz der Gemeinschaft"...
    Ganz offensichtlich wollte Frau Eisele nichts anderes, als für ihr Geld zu arbeiten. Deshalb wollte sie eben keine Elternzeit nehmen und nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. In den Medien macht sie auch immer darauf aufmerksam, dass es anderen in Deutschland auch schlecht geht und dass einige Arbeitgeber sich nicht an Gesetze halten wollen. Wie hoch sind die Kosten von Mobbing für die Allgemeinheit und warum gibt es Firmen, die Mobbing als Mittel der Personalpolitik betreiben dürfen?
    In Frankreich könnten diskriminierende Vorgesetzte sogar ins Gefängis kommen. In Deutschland droht ihnen "nur" eine Geldstrafe. Und darum geht es doch. Dem Mobbing muss deutlich die rote Karte gezeigt werden!

  • 14.11.2008 03:51 Uhr

    von Axel Stein:

    Warum interessiert denn in diesem Fall niemanden die Wahren gründe der Versetzung?

    Frau Eisele lebt gerne auf Kosten von anderen. In den letzten sieben Monaten kat sie sich krank schreiben lassen und lebt somit auf Kosten der Allgemeinheit. Falls sie den Prozess gewinnt hat sie mit 500.000 € ausgesorgt.

    Die wahren Grunde der Versetzung werden aber nicht hinterfragt.

    Handelt es sich hier wirklich um Diskriminierung oder um eine geniale PR einer Kanzlei die bestimmt nicht aus sozialen Gründen handelt?

  • 08.11.2008 18:13 Uhr

    von christina b.:

    Eine schwangere Frau ist im Kapitalismus nichts weniger als ein Kapitalverbrechen, schon, um andere Mitarbeiterinnen abzuschrecken, geht man mit Frauen so um.... schon, um Männer in ihrer überkommenen Herrschaft zu bestätigen, wird von Arbeitgeberseite so ein Exempel statuiert. All dies hat mit Fortschritt nichts zu tun und sollte eigentlich zu einer Zeit, in der in Deutschland Frauen gut 1/3 weniger Gehalt als Männer in gleichen Jobs bekommen. vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof verhandelt werden. Für alles ist Geld da, aber nur, um die bestehende Ungerechtigkeit von arroganten und geldgeilen Ignoranten aufrecht zu erhalten.... es wird Zeit, dass viel mehr Frauen sich konsequent weigern, diese Spiele mitzumachen. Arm sein ist keine Schande, aber es gibt keinen Grund, ein solch beschissenes System mit Wohlverhalten und Ausbeutung der eigenen Gesundheit noch weiter zu unterstützen!!!! Jeder und jedem, der gegen diese Missverhältnisse ankämpft, gehört unserse Solidarität!

  • 08.11.2008 10:57 Uhr

    von Renate:

    Was müssen sich andere Frauen in der freien Wirtschaft alles bieten lassen. Siehe die Leiharbeiter, wer fragt nach denen?

    Es ist nicht zu fassen!

  • 02.11.2008 08:46 Uhr

    von Mobbingopfer:

    Frau Eisele wird noch einen schweren Weg vor sich haben!

    Da ich selbst mitten in einem solchen Prozess stecke, der nach der ersten Verhandlung sehr erfolgversprechend für mich war, kann ich es inzwischen kaum glauben: Es werden Tatsachen bzw. protokollierte Zeugenaussagen in geänderter Form bzw. unvollständig wiedergegeben.

    Ich hätte einen sicherlich gut gemeinten Hinweis des Gerichts beim Abschluss des ersten großen Verhandlungstages beherzigen sollen: "Es gibt nicht immer Gerechtigkeit, nicht einmal Recht!"

    Frau Eisele wünsche ich alles Gute, vor allem starke Nerven, dies alles über eine sicherlich lange Phase mit möglichst geringen psychischen und physischen Schäden durchzustehen.

    Mariele

  • 31.10.2008 12:25 Uhr

    von Irene:

    Frau Eisele ist eine sehr mutige und emanzipierte Frau. Ich hoffe, sie bekommt recht.

    Leider wissen oft weder Arbeitgeber noch Betriebsräte, dass Mobbing kein Kavaliersdelikt ist und auch kein Schicksal, das man ertragen muss.

    Zu diesem Thema gibt es einige interessante Urteile des LAG Thüringen.

  • 30.10.2008 17:40 Uhr

    von barbara:

    dämlicher Kommentar der vorige, nein sorry selbstherrlich...in den meisten Fällen stimmen die Vorwürfe der sexuellen Belästigungen...aber in dem obigen Text geht es gar nicht darum.....

  • 30.10.2008 17:32 Uhr

    von Lutz Ebers-Lehmann:

    Nun, ein sehr guter und sehr Mutiger Schritt dieser Frau! Ich hoffe das es dazu ein Grundsatzurteil gibt.

    Und ich hoffe, das die Hetzer auf PI & Co. nicht jede Kleinigkeit nehmen, um dies Frau für ihre rechtsextremen Ausfälle zu instrumentalisieren und das dieser Hetze langsam ein Riegel vorgeschoben wird!
    http://www.politischkorrekt.info/?p=2556

  • 29.10.2008 23:59 Uhr

    von Alex:

    Das kann man nur begrüßen ! Ich wünsche dieser Frau nicht nur Erfolg, sondern ebenso den Willen anderen Frauen als Vorbild zu dienen.

  • 29.10.2008 21:01 Uhr

    von someone from somewhere:

    arbeitnehmer vollkasko...
    oder der krieg des geschlechterkommunismus im kapitalismus *lol

    das passiert jeden tag und auch männer haben es schwer. teilweise sogar schwerer, da es weibl. kollegen gibt, die einen "ohne beweis"
    der sexuellen belästigung oder anderer dinge bezichtigen! diskriminierung der männer scheint kein thema zu sein?

    die menschen auf der welt sind so verschieden und dennoch gibt es immer wieder menschen die alles gleichmachen wollen.

    warum ist es so schwer zu akzeptieren was man/frau ist? sonderbehandlungen von frauen bei der gleichberechtigung? *hahaha

    willkommen...

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