• 14.11.2008

Der Radsport hat eine verlässliche Lobby

Fürsorgliche Befragung

Der übel beleumundete Radsport darf weiter mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt planen. Die Sportpolitiker des Bundestags erweisen sich als bereitwillige Helfer des organisierten Sports.von Andreas Rüttenauer

  • 14.11.2008 17:17 Uhr

    von Wolfgang Uhlig:

    Nachdem die SZ mit ihrer unvorstellbaren Hetzkampagne gegen Ullrich den Boden bereitet hat, sind alle Medien bereitwillig eingestiegen, den Radsport zum Prügelknaben der Nation zu machen. Da darf natürlich auch die taz nicht hintenanstehen.
    Natürlich kein Wort darüber, dass von den 2,5 Mio nur etwa 70000 an den Profiradsport gehen und der gesamte "riesige" Rest zwischen Jugendarbeit, Mountainbike und Cross etc. aufgeteilt werden muss. Dann würde ja die Häme nicht mehr wirken.
    Ach, es ist ja so ermüdend vorhersagbar geworden, sag du Fahrrad, ich antworte dir Doping.
    Einfach nur noch billig ...

  • 14.11.2008 12:19 Uhr

    von Markus Eichert:

    Das kann ja wohl nicht wahr sein.

    Ist dieser Artikel ein Kommentar, der eine eigene Meinung zulässt?

    Ich will dem Herrn "Journalisten" mal was ins Stammbuch schreiben: Der Bund Deutscher Radfahrer besteht nicht aus EPO-dopenden Profis. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir zulassen, dass ein paar Fehlleistungen dazu führen, dass einer gesamten Sportart -und dabei handelt es sich um Breitensport- der Saft abgedreht wird?
    Die staatlichen Fördermittel werden doch nicht dazu verwendet, Herrn Schumachers Gehalt zu bezahlen. Nein, die Mittel fliessen in die Talentförderung, und haben damit eine heute so dringend gebrauchte soziale Funktion. Wer als Jugendlicher Sport treibt, der treibt sich eben weniger auf der Strasse herum. Daher sind die Ansprüche des BDR genauso berechtigt wie die des DFB oder anderer Verbände.

    Radsport ist ein Breitensport, wer das nicht glaubt, der kann ja mal mitstoppen, wie schnell die Startplätze für die HEW Cyclassics in Hamburg weg sind.

    Und überhaupt: 2,5 Millionen. Das sind doch Peanuts. Peanuts gegenüber den staatlichen Mitteln, die aufgewendet werden, um randalierende Fussballfans in und um die Stadien der Bundes- bis Regionalliga im Zaum zu halten. Und das wird keinem der Vereine in Rechung gestellt.
    Aber das der Polizeieinsatz zur Demontration gegen den Castor-Transport soll den Demonstrierenden plötzlich in Rechnung gestellt werden? Wo sind die Forderungen der Bundespolizei gegen Herrn Rummenigge?!? Warum schreibt niemand etwas gegen diese Milliarden-Subventionierung der "Millionen-Kicker"?

    Wenn Sie weiterhin im Bild-Zeitungs-Stil Meinung machen wollen, dann schreiben Sie doch mal was dazu.

    Im übrigen:
    Wie sagte noch Hanns-Joachim Friederichs: "Einen guten Journalisten erkannt man daran, dass er sich nicht mit einer Sache gemein macht. Auch nicht mit einer guten."

    Somit wäre das Urteil gesprochen.

    Gruss ME

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder