Bei einem Besuch in der Türkei wurde der in Köln lebende Schriftsteller Dogan Akhanli verhaftet. Angeblich soll er vor über 20 Jahren eine Wechselstube überfallen haben. von Pascal Beucker
auch wenn ich als Armenozidforscher und Genozidbetroffener den zwischen zwei Buchdeckel gepackten Text "Die Richter des Jüngsten Gerichts" des Kölner Autors Dogan Akhanli für keinen Roman über den Armenozid halte - was da seit Monaten gegen Akhanli in der Türkischen Republik läuft ist weder "Justiz" noch "Justizfarce". Sondern vielmehr StaatsRache an einem mißliebigen Autor.
Deshalb Freiheit für Dogan Akhanli durch sofortige Freilassung von Dogan Akhanli.
Ihr taz-Text, Herr Beucker, enthält leider zwei wesentliche Kurzinformationen nicht: 1) bei welchen türkischen Stellen soll protestiert werden und 2) gibt es in Deutschland ein Solidaritätskomitee (ggf. mit einem Solidaritäskonto) für Dogan Alhanli.
Leserkommentare
03.12.2010 17:56 Uhr
von Richard Albrecht:
Guten Tag Herr Beucker:
auch wenn ich als Armenozidforscher und Genozidbetroffener den zwischen zwei Buchdeckel gepackten Text "Die Richter des Jüngsten Gerichts" des Kölner Autors Dogan Akhanli für keinen Roman über den Armenozid halte - was da seit Monaten gegen Akhanli in der Türkischen Republik läuft ist weder "Justiz" noch "Justizfarce". Sondern vielmehr StaatsRache an einem mißliebigen Autor.
Deshalb Freiheit für Dogan Akhanli durch sofortige Freilassung von Dogan Akhanli.
Ihr taz-Text, Herr Beucker, enthält leider zwei wesentliche Kurzinformationen nicht: 1) bei welchen türkischen Stellen soll protestiert werden und 2) gibt es in Deutschland ein Solidaritätskomitee (ggf. mit einem Solidaritäskonto) für Dogan Alhanli.
Mit freundlichem Gruß
Dr. R. Albrecht, PhD.