Mit ihren "Schlag-den-Rom-Shows" sorgen Sarko & friends nicht nur für Zustimmung von rechts, sie erreichen ganz nebenbei auch sicher, dass das "Fahrende Volk" ein fahrendes Volk bleibt. Auf dass es auch morgen noch Menschen geben möge, die erkennbar anders und also geeignet sind, als Sündenbock herzuhalten, wenn die eigene "Politik" Opfer fordert unter denen, die (beinahe) ganz unten sind.
@gegenspiegel: Brav gebellt, Rex! Das Glöckchen funktioniert also noch.
07.09.2010 13:55 Uhr
von NaJa:
Wenn wir einmal annehmen, daß es in Frankreich ca. 45.000.000 Wahlberechtigte gibt. Wenn wir weiterhin annehmen, daß landesweit 200.000 Menschen gegen das Abschieben der Roma protestieren, dann sind das stolze 0,05 % der Wahlberechtigten. Wieso ist das überhaupt einer Erwähnung wert?
07.09.2010 11:29 Uhr
von GonZoo:
Dies scheint der Herbst der Rassisten zu werden.
Sarrazin und Sarkozy haben einiges gemeinsam - u.a. die ersten beiden Buchstaben...
07.09.2010 09:56 Uhr
von Beobachter:
Dasselbe Strickmuster sehen wir ja in Deutschland.
Fast-Staatsbankrott (jeder 4. Steuer-Euro für die Hochfinanz (aus deren Reihen der Sesselfurzer Sarazzin kommt) für Zinsentilgung), Politikverdrossenheit auf allen Ebenen und Umverteilung von unten nach oben.
Da kommt die Debatte um die Ausländer gerade Recht.
Ein Evergreen in Krisenzeiten, wo sich die politischen Eliten sicher sein können, dass man dahin schön den Zorn und angestauten Unmut der Bevölkerung kanalisieren kann.
Die Eliten spielen die Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.
Das ist in Frankreich nicht anders als bei uns.
07.09.2010 08:47 Uhr
von Frank Linnhoff:
Der Analyse des Autors stimme ich zu. Ich lebe in Frankreich und erfahre so unmittelbar die Reaktionen vieler Franzosen zu diesem traurigen Schauspiel. Herr Sarkozy und seine Parteigänger haben nicht die Zustimmung der Mehrheit der Franzosen für die pauschale Kriminalisierung der rumänischen und bulgarischen Roma. Insofern ist der "Schuß aus der Hüfte" nach hinten losgegangen.
Reichhaltige Informationen über die europäischen Roma finden sich auf folgender Website: http://romani.uni-graz.at/rombase/index
06.09.2010 18:59 Uhr
von gegenspiegel:
Menschen sind in erster Linie für sich selbst verantwortlich. Hilfe ist eine Gabe, die auf unserem christlich-humanistischen Menschenbild beruht. Man kann sich darauf nicht ausruhen. Viele Sinti und Roma wollen sich nicht unterordnen. Sie verweigern oftmals Anpassung und kennen keine Lebensplanung. Das haben soziologische Untersucheungen ergeben. Jedes Land hat das Recht, die Menschen aufzunehmen, die es möchte und andere auszuweisen - aus verschiedensten Gründen. Ewiggestrige Linke wollen uns einreden, dass man das nicht darf. Sarkozy darf das!
Leserkommentare
07.09.2010 14:03 Uhr
von anke:
Mit ihren "Schlag-den-Rom-Shows" sorgen Sarko & friends nicht nur für Zustimmung von rechts, sie erreichen ganz nebenbei auch sicher, dass das "Fahrende Volk" ein fahrendes Volk bleibt. Auf dass es auch morgen noch Menschen geben möge, die erkennbar anders und also geeignet sind, als Sündenbock herzuhalten, wenn die eigene "Politik" Opfer fordert unter denen, die (beinahe) ganz unten sind.
@gegenspiegel:
Brav gebellt, Rex! Das Glöckchen funktioniert also noch.
07.09.2010 13:55 Uhr
von NaJa:
Wenn wir einmal annehmen, daß es in Frankreich ca.
45.000.000 Wahlberechtigte gibt. Wenn wir weiterhin annehmen, daß landesweit 200.000 Menschen gegen das Abschieben der Roma protestieren, dann sind das stolze 0,05 % der Wahlberechtigten. Wieso ist das überhaupt einer Erwähnung wert?
07.09.2010 11:29 Uhr
von GonZoo:
Dies scheint der Herbst der Rassisten zu werden.
Sarrazin und Sarkozy haben einiges gemeinsam - u.a. die ersten beiden Buchstaben...
07.09.2010 09:56 Uhr
von Beobachter:
Dasselbe Strickmuster sehen wir ja in Deutschland.
Fast-Staatsbankrott (jeder 4. Steuer-Euro für die Hochfinanz (aus deren Reihen der Sesselfurzer Sarazzin kommt) für Zinsentilgung), Politikverdrossenheit auf allen Ebenen und Umverteilung von unten nach oben.
Da kommt die Debatte um die Ausländer gerade Recht.
Ein Evergreen in Krisenzeiten, wo sich die politischen Eliten sicher sein können, dass man dahin schön den Zorn und angestauten Unmut der Bevölkerung kanalisieren kann.
Die Eliten spielen die Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.
Das ist in Frankreich nicht anders als bei uns.
07.09.2010 08:47 Uhr
von Frank Linnhoff:
Der Analyse des Autors stimme ich zu. Ich lebe in Frankreich und erfahre so unmittelbar die Reaktionen vieler Franzosen zu diesem traurigen Schauspiel. Herr Sarkozy und seine Parteigänger haben nicht die Zustimmung der Mehrheit der Franzosen für die pauschale Kriminalisierung der rumänischen und bulgarischen Roma. Insofern ist der "Schuß aus der Hüfte" nach hinten losgegangen.
Reichhaltige Informationen über die europäischen Roma finden sich auf folgender Website: http://romani.uni-graz.at/rombase/index
06.09.2010 18:59 Uhr
von gegenspiegel:
Menschen sind in erster Linie für sich selbst verantwortlich. Hilfe ist eine Gabe, die auf unserem christlich-humanistischen Menschenbild beruht. Man kann sich darauf nicht ausruhen. Viele Sinti und Roma wollen sich nicht unterordnen. Sie verweigern oftmals Anpassung und kennen keine Lebensplanung. Das haben soziologische Untersucheungen ergeben. Jedes Land hat das Recht, die Menschen aufzunehmen, die es möchte und andere auszuweisen - aus verschiedensten Gründen.
Ewiggestrige Linke wollen uns einreden, dass man das nicht darf. Sarkozy darf das!