• 02.11.2009

Die Besetzung der US-Botschaft führte den Iran in die Isolation. Heute mag eine Mehrheit der Iraner in Amerika kein Feindbild mehr sehen.

Geliebter Satan

KOMMENTARvon Saba Farzan

  • 16.11.2009 13:42 Uhr

    von Mehran:

    wunderbar! Danke Frau Farzan, Ich bin ein junger Iraner und Sie haben mir aus der Seele gesprochen.

  • 05.11.2009 04:25 Uhr

    von christian:

    Ich kann dem was mir der Artikel sagen will nicht so recht glaueben schenken. Insbesondere da die Iranische Wahl erst im vergangenen Juni stattgefunden hat. In dieser hat ein wohl offensichlicher antiamerikanisch eingestellter Ahmadinedschad (trotz evtl Wahlbetrügereien) mit Sicherheit die meisten Stimmen bekommen. Ich schließe mich den bisherigen an und möchte hinzufügen: Frau Saba Farzan, da war wohl mehr der Wunsch Vater des Gedanken...

    @Dreckiger Kapitalist: Das ist prinzipiell schon Korrekt so, allerdings nur ein Blickwinkel auf die Wahrheit. Hier ein anderer: Grenzen (und somit Staatsgebilde) sind Fiktiv, künstlich erschaffen, Menschen sind real! Ohne Ihnen hier zu nahe trete zu wollen, ich hoffe, und glaube daran, das diese Paradigma gegenseitiger Abgrenzung irgendwann einmal überwunden und als rudimentär, zurückgeblieben und vielleicht sogar mittelalterlich angesehen wird!

  • 04.11.2009 12:56 Uhr

    von Ali Sagharian:

    Schade dass TAZ weithin diese Autorin so einen breiten Raum gibt, Herr Nirumand wäre da der geringere Übel.
    Laut den letzten amerikanischen Umfragen (s. WPO) haben die meisten Iraner einen großen Misstrauen gegen die US-Politik. Jawohl Iraner können differenzieren zwischen Herrschaft und Volk, zumal das auch das Regime so vorgeht.
    Bzgl. der Präsidenschaftswahlen siehe jüngste WPO Umfrage, 80 % der Iraner sehen Ahmadinejad als legitimen Präsidenten.

  • 04.11.2009 11:21 Uhr

    von DreckigerKapitalist:

    @end.the.occupation:
    ---Zitat---
    Wenn es so ist - warum setzen die USA und die Europäer nicht die gesamte ihnen zur Verfügung stehende Schiffskapazität ein, um diese Menschen abzuholen? Wer oder was hält sie dabei auf?
    ---Zitat Ende---

    Weil es vielleicht nicht funktioniert ?
    Weil auch die Integrationsfähigkeit der USA damit überfordert ist, von den europäischen Sozialsystemen nicht zu reden ?

  • 03.11.2009 16:31 Uhr

    von end.the.occupation:

    Unübersehbar ahistorisch und apologetisch.
    Im Dienst der womöglich kommenden Bombardierer und Besatzer des Iran.

    Besonders grandios die Erkenntnis, dass 70% der Iraner in die USA wollten.
    Sicher würden auch die rund 1 Milliarde Hungerleider auf diesem Planeten nichts lieber wie in die USA oder nach Europa kommen.

    Wenn es so ist - warum setzen die USA und die Europäer nicht die gesamte ihnen zur Verfügung stehende Schiffskapazität ein, um diese Menschen abzuholen? Wer oder was hält sie dabei auf?

    Wo liegt wohl das eigentliche Problem?

  • 03.11.2009 15:04 Uhr

    von kenner der szene:

    Der Autor schreibt: "Die Mehrheit der iranischen Bevölkerung dagegen ist längst in der Moderne angekommen. Ihre Freiheitsbewegung, die mit den gestohlenen Wahlen im Juni ihren Anfang nahm, will am 30. Jahrestag der Geiselnahme von Teheran öffentlich demonstrieren, dass Antiamerikanismus wie Antisemitismus keinen Platz mehr in der iranischen Gesellschaft haben sollen.

    Einer der Slogans der iranischen Opposition für den heutigen Tag lautet: "Präsident Obama, entweder sind Sie auf unserer oder auf deren Seite." Es ist Zeit, dass der US-Präsident sich für die richtige Seite entscheidet und damit eine neue, hoffnungsvolle Ära amerikanisch-iranischer Beziehungen einleitet."

    Und der Autor schreibt vieles mehr ...

    Naja, dass die Iraner grundsätzlich sich überall integrieren, das ist ja nichts neues. In BRD gibt es bekanntlich keine andere Volksgruppe, dass mehr Akademiker hervorbringt, als die iranische Gemeinde. Aber schauen wir uns mal genauer an, was der gute Herr Autor hier wohl verfasst hat!
    Herr Obama interessiert sich mit Sicherheit weit weniger für die Entwicklung der iranischen Zivilgesellschaft als für die Gefahren die aus einem Iran hervorgehen und somit die Sicherheitspolitik in ihren Grundelementen gefährdet wird!
    Und dass 70% der jungen Iraner lieber in USA leben werden, also 70% X 70% X 68 Mio = also 33,32 Mio. Iraner, dann kann ich nur sagen, diese Masse hat gar keine Vorstellung darüber wie ein reales Leben in Staaten ist. Diese jüngen Leute und jetzt kommen meine 70% = 23,3 Mio junge Iraner ins Spiel, sind geprägt von Hollywood Filmen, MTV und westlichen Materialismus und weniger den Drang zur Freiheit und der dazugehörigen Verantwortung!


  • 03.11.2009 12:21 Uhr

    von Kleinschmid:

    Nach dem Lebenslauf zu urteilen - Bayreuth, New York, Yale - kann Saba Farzan allerhöchstens für eine kleine, akademische Minderheit der Iraner sprechen. Wie sieht das die ungebildete Masse?

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