Also ganz so, dass es keinen Ökonomen gibt, die nichts anders machen würden, ist es ja nicht. Die Österreicher Schule hat diese und diverse andere Krisen nicht nur vorausgesehen und erklärt, sie hat auch konkrete Vorschläge gebracht, wie man diese ganze boom-bust Geschichte verhindern kann.
Wenn man aber der unsichtbaren Hand des Marktes nicht vertrauen kann, dann sind wir wohl dem Untergang geweiht, denn unsere politischen Führer sind ja anscheinend nicht in der Lage, toll einzugreifen, und auch jahrzehntelange Erfahrung in keynesianischem Rumdoktorn haben sich noch nicht mit Erfolg bezahlt gemacht. Komischerweise werden die Krisen immer schlimmer.
Vielleicht liegen die Probleme ja nicht darin, dass der Markt sich nicht selbst helfen kann, sondern eher darin, dass das politische Rumpfuschen und die Instrumentalisierung der willigen Herrschenden durch diverse kapitalistische Akteure zu unerwünschten Konsequenzen führen, wenn die unsichtbare Hand zuschlägt.
Und wenn die Krisen durch die inflationäre Politik oder den Wunsch, jedem sein Häuschen zu ermöglichen, auch wenn er nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu besitzt, ausgelöst werden, dann kann man auch ruhig die Schuld beim Staat suchen. Wer verspricht denn mit seiner too big to fail Doktrin den Zockern, dass sie das Risiko dann einfach auf die Allgemeinheit abwälzen können? Der Markt ist es nicht.
05.09.2009 02:05 Uhr
von vic:
"Wie kann das sein?" Wie sollte das sonst sein. Etwa von selbst, freiwillige Selbstbeschränkung oder wie, obwohl es nicht einmal das gab? Wie das sein kann? Falsche Regierung! Solange das Problem in der Regierung sitzt, wird sich das Problem nicht lösen.
04.09.2009 17:52 Uhr
von G. H. Pohl:
Sie schreiben: Keine Spur einer Börsen-Regulierung. Wie kann das sein? Antwort: es ist von den wahrhaft Mächtigen so gewollt.
Leserkommentare
06.09.2009 02:20 Uhr
von Renegade:
Also ganz so, dass es keinen Ökonomen gibt, die nichts anders machen würden, ist es ja nicht. Die Österreicher Schule hat diese und diverse andere Krisen nicht nur vorausgesehen und erklärt, sie hat auch konkrete Vorschläge gebracht, wie man diese ganze boom-bust Geschichte verhindern kann.
Wenn man aber der unsichtbaren Hand des Marktes nicht vertrauen kann, dann sind wir wohl dem Untergang geweiht, denn unsere politischen Führer sind ja anscheinend nicht in der Lage, toll einzugreifen, und auch jahrzehntelange Erfahrung in keynesianischem Rumdoktorn haben sich noch nicht mit Erfolg bezahlt gemacht. Komischerweise werden die Krisen immer schlimmer.
Vielleicht liegen die Probleme ja nicht darin, dass der Markt sich nicht selbst helfen kann, sondern eher darin, dass das politische Rumpfuschen und die Instrumentalisierung der willigen Herrschenden durch diverse kapitalistische Akteure zu unerwünschten Konsequenzen führen, wenn die unsichtbare Hand zuschlägt.
Und wenn die Krisen durch die inflationäre Politik oder den Wunsch, jedem sein Häuschen zu ermöglichen, auch wenn er nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu besitzt, ausgelöst werden, dann kann man auch ruhig die Schuld beim Staat suchen. Wer verspricht denn mit seiner too big to fail Doktrin den Zockern, dass sie das Risiko dann einfach auf die Allgemeinheit abwälzen können? Der Markt ist es nicht.
05.09.2009 02:05 Uhr
von vic:
"Wie kann das sein?"
Wie sollte das sonst sein. Etwa von selbst, freiwillige Selbstbeschränkung oder wie, obwohl es nicht einmal das gab?
Wie das sein kann?
Falsche Regierung! Solange das Problem in der Regierung sitzt, wird sich das Problem nicht lösen.
04.09.2009 17:52 Uhr
von G. H. Pohl:
Sie schreiben: Keine Spur einer Börsen-Regulierung. Wie kann das sein?
Antwort: es ist von den wahrhaft Mächtigen so gewollt.