Die Finanzakteure haben längst begriffen, dass die Sparpolitik in die Katastrophe führt. Doch die Politik bleibt stur und verschärft die Krise damit nur zusätzlich.
Diese Uni-Wissenschaftler sind aber auch arg naiv. Auch dieser Autor (Herr Schulmeister) läßt sich auf eine Spielermentalität ein . Leider wird an Schulen und Unis nur solches Luftikuss-Potential erzeugt, dass dann durch ihre Paukmarathon-studienfächer den Leuten das letzte bißchen Kreativität und Urteilsvermögen aberzieht und sie auf Verdiener und Möchte-Gern umerzieht. q.e.d.
Das Problem ist doch folgendes:
Die sogenannten "Finanzingenieure" legen die Handelsmöglichkeiten, die Handelskontrakte und die Handelplattformen sowie Handelstechnologien fest. Diese sind NICHT demokratisch legitimiert, und volkswirtschaftlich kontraproduktiv, und Besitzrechte aushebelnd, wie potentiell unsteuerbar. Der Quell allen Übels ist, dass die internationalen Wetten gegen Staaten, Dumping-Währungen durch Bilanzfälschung und totale Geldflusskontrolle relativ zu den westlichen Marktwirtschaften, Leerverkäufe und Hedgefonds illegitim sind!!!! Finanztransaktionssteuern sind aber zwingend wichtig. Die Staaten sind weder im Kleinen noch im Großen in der Lage die Spielregeln volkwirtschaftlich mit hohen Gemeinnutzen und gleichzeitiger individueller Investitionsfreiheit auszugestalten, weil sie von der Finanzelite materiell und intellektuell abhängig sind. Das ist das Kernproblem. Ein Staat oder gar ein Staatenverbund, der über Schulden-Geld und nicht über GESETZE, Handelabkommen und Produktivität ökonomische Stabilität gewährleisten will, ist zum Scheitern verurteilt!!!!!!!!!
Die Wirtschaftswissenschaftler und Volkswirtschaftler
täten wesentlich besser, wenn sie ENDLICH : a) die erlaubten Finanzinstrumente für einen humanen Kapitalismus aus den vorhandenen Finanzinstrumenten filtern würden b) sie sich endlich für eine Reichensteuer und für eine Finanztransaktionssteuer einsetzen würden c) der EU-Sozialismus endlich zu den Akten gelegt würde und die Eigenverantwortlichkeit der Investoren (Zahlungsausfall bei Fehlinvestition), die Eigenverantwortlichkeit der Staaten stärker zu tragen käme ohne das der Investor,Staat völlig ruiniert wäre d) das Finanzpotential des Staates nur für Gruppen von besonders hoher beschäftigungsrelevanter Bedeutung entfaltet wird. Der pleitegegangene Immobilienbesitzer ist nicht so wichtig wie der Familienunternehmer.
Das ganze andere zockerhafte Strategiegebaren oder die aufgeblasene, gönnerhafte Attitüde mancher Regierungsangehöriger legt nur die Unsolidität der heutigen großspurigen Generationen offen. Beschämend ist das, sonst nichts.
Und natürlich ist es sinnvoll in Europa einige gut funktionierende Staaten zu haben und die korruptesten Staaten in die Insolvenz schlittern zu lassen UND keine Staatenbankrottverschleppung einzuführen. So können die funktionierenden Staaten wenigstens assistierend eingreifen und die Lebensmittelüberschüsse an die bedrohten Peripherien lenken, anstatt aufstrebende Entwicklungsländer damit zu überschwemmen. Der Bankrott muß eben so durchgeführt werden, dass der Bürger nichts mit bekommt!!!! Die Strategie der EU und von der EZB mit der Gleichheitskeule zu kommen, ist falsch.
Im Gegenteil hätte die EU und diese Pseudosachverständigen tatsächlich den Lebensmittelbedarf, den Bedarf an allen Gütern die zum reibungslosen Funktionieren des öffentlichen Lebens in Griechenland notwendig sind ermittelt und dafür entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt, käme das sicherlich billiger, als diese horrenden Kredite zu bezahlen. Das sind nur 11 Mio. Leute. Für Europa ein Klax, aber diese Aber die Anzahl der Menschen sagt nicht genügend über ihren Verschuldungsgrad aus!!! So wie Kervier Mrd bei einer französischen Großbank verzockt hat, können selbst relativ kleine Gruppen extrem große Vermögen verzocken über die sie normalerweise nie verfügen würden. Zumindest sind die griechischen Staatsbürger mündig und geschäftsfähig und müssen für eigenes Handeln geradestehen.
Stufe eins wäre gewesen, Bankenstützung zur Verlängerung der Kreditlaufzeiten der sinnvollen Kredite. Staatliche Annulierung der der Kredite für Leistungen die ohne Humankapital von mindestens 30 Beschäftigten außerhalb des Banken-oder Versicherungssektors (ob im In-oder Ausland) erstellt worden sind.
Wenn das nicht reicht, kommt Stufe 2: Die Banken bekommen ein Spekulationsverbot und ein Verbot weitere Kreditausgaben. Völlige Ausgliederung des Derivatehandels.
Stufe 3: Eingeschränktes Geldausgabeverbot. Es wird nur soviel Geld zum Abheben für alle Bürger jeweils bereitgestellt, welches zum guten Überleben für den kommenden Monat für eine Familie nötig ist. Das Geld bleibt auf den Konten, wird aber vor Geldverlust durch Inflation in eine harte Alternativwährung umgetauscht.
Stufe 4: Die externen Schulden werden über Hyperinflation abbezahlt. Währendessen das öffentliche Leben durch die Auslandstransfers sichergestellt wird. Das Land zahlt nur diese Überbrückungsversorgungs- leistungen durch stark ermäßigte Dienstleistungen und Energierohstoffe oder Strom diesen Betrag zurück + den Grundstock der Schulden, die einen hohen natürlichen Ressourcenverbrauch oder einen hohen Beschäftigungsgrad(über 250 Mitarbeiter) bedingt hatten, welche ausschließlich zur Projektverrichtung nötig waren.
Das Konzept muß lauten: Schulden-Konsolidierung im Alleingang ohne Bürgschaften Deutschlands, aber verläßliche Investitionen in Lebensmittel, Schulmaterial, Energiestoffe, Gesundheitswesen und in den Wirtschaftssektor bei vollständiger Korruptionsfreiheit der Investitionstranferleistungen.
27.09.2011 13:12 Uhr
von Kassandra:
Es gibt nur einen Weg aus der Krise.
Die Ursachen müssen beseitigt werden. Bisher wird nur an den Symptomen gearbeitet, die Ursachen will keiner sehen oder gar darüber sprechen.
Das Problem steckt in unserem Finanzsystem. Mehr Regulierung, ohne die Grundlagen zu überdenken, wäre ebenfalls nur Symptomarbeit.
Unser Zinssystem führt mit dem Zinseszins zu einer überproportionalen Verschuldung, auch in den Staatskassen. Anfangs hat man versucht, dies mit mehr Wachstum zu kompensieren, was jedoch hoffnungslos ist, denn die Wirtschaft kann nicht überproportional wachsen, weil die Resourcen begrenzt sind. Weil dieser Versuch gescheitert ist, versucht man es nun mit Sparen, was noch hoffnungsloser ist, denn die Schulden, die bedient werden wollen, wachsen ständig mit überproportionaler Geschwindigkeit. Da dies keine Volkswirtschaft aushält, kommt es irgendwann zur Krise, das System kolabiert und muss resetet werden. Das wir kurz vor dem Kollaps stehen, merkt man daran, das viele jetzt versuchen, ihre Geldvermögen, welche bei einem Reset vernichtet würden, in Realvermögen (Gold, Diamanten, Immobilien) umzuwandeln, denn diese können nach einer Währungsreform mit geringem Verlust wieder in Geldvermögen ungewandelt werden.
Der Zinseszins spült also quasi alles Geld auf die Konten von etwa 10% der Bevölkerung, welche die eigentlichen Profiteure dieses Systems sind.
Der Rest, auch die Staaten, muss dafür bezahlen. Dadurch werden Fortschritt und Wohlstand für alle behindert. Mit einem gesunden System wäre unser Entwicklungspotential sehr viel höher und es lässt sich nur erahnen, auf welchem Stand der Technik und der Zivilisation wir heute wären, hätte man das Problem bereits beim letzten Reset (in der Weltwirtschaftskriese der 30er Jahre) erkannt und beseitigt. Die Staaten, die zuerst ihre Augen öffnen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, werden den besten Start in die Zukunft haben.
Ein starker Staat und ein gesundes Finanzsystem sind Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Wenn man die Gesellschaft mit einem Organismus vergleicht, so hat das Geld die Funktion des Blutes, es versorgt alle Menschen und Unternehmen mit dem, was sie benötigen. Dort, wo der Geld- bzw. Blutfluss stockt, findet eine Unterversorgung statt und die jeweiligen Bereiche sterben ab, selbst wenn sie an sich gesund sind.
Und wer nun glaubt, dies alles sei neu und niemand hätte uns gewarnt, den möchte ich auf diese Bild hinweisen, welches eine Geschichte erzählt, die bereits zweitausend Jahre alt ist:
http://tinyurl.com/6gjsru9
26.09.2011 18:17 Uhr
von Superidee:
"Hört auf die Spekulanten..." ...und anstatt sie durch Umschuldung Griechenlands und anderer pleitegehen zu lassen, schiebt Ihnen einfach Euer Geld auf Schulmeisterliche Art in den Arsch. Sie werden es Euch sicher danken.
26.09.2011 16:14 Uhr
von Mike:
Faszinierend, die taz, wie die Pipi Langstrumpf: Man macht sich die Welt, wie man sie eben gerne hätte. Natürlich haben die Spekulanten verstanden, dass die Staaten am Abgrund stehen. Aber de facto wird in keinem Land der Erde auch nur ansatzweise genug gespart, es wird ja fröhlich weiter nicht vorhandenes Geld ausgegeben - und DAS haben die Spekulanten verstanden, dass viel, viel zu wenig gespart wird.
Was die Realitätsverweigerer der taz natürlich andern sehen - ein ganz trauriger, de facto auch pro-kapitalistischer Artikel. Schwach.
26.09.2011 16:03 Uhr
von dielendieb:
Die Spekulanten könnten auch einfach mal ihr Recht wahrnehmen, nicht zu spekulieren. Ach nein, können sie nicht. Habgier ist bislang noch inkurabel. NIEDER MIT DER MONETOKRATIE!
26.09.2011 15:52 Uhr
von Uwe:
Der wichtigste Aspekt wurde mal wieder Ausgeblendet:
STEUERHINTERZIEHUNG
26.09.2011 15:44 Uhr
von Ohne Konzept:
Erst wird eine drohende Krise nach der nächsten durch höhere Verschuldung "abgwendet". Konjounkturprogramme verschleudern Geld. Statt langfristig in die Bildung zu investieren, wird Geld zur Anregung des Konsums ausgegeben. Dann folgt der Katzenjammer. Obwohl immer noch die Krise vor der Haustür steht, soll jetzt dramatisch gespart werden. Dabei wird an der Substanz des sozialen Staates gespart. Bildungsinvestitionen erreichen nie gekannte Tiefststände. Die Gesundheitsvorsorge verkommt immer weiter. Nur wer bewusst wegsieht verkennt, dass die Sparpakete direkt zur Finanzierung der Konsumanreize dienen.
Wirtschaftspolitik soll antizyklisch agieren - dabei dürfen aber nicht die Gelder für kurzfristigen Konsum oder die Förderung überkommener Technologien (z.B. Abwrackprämie) ausgegeben weden.
Zudem sollte eine Vermögenssteuer eingeführt werden. Diese sollte europaweit gelten und auch dann fällig werden, wenn jemand im Ausland lebt. Einzig wenn eine lokale Steuer bereits erhoben wird, kann diese verrechnet werden. Dadurch müssten Milliardäre auch dann noch Steuern zahlen, wenn sie in Steueroasen leben. Bei 8 Billionen Privatvermögen entfallen etwa 5 Billionen auf die Reichsten 10%. Eine Beschränkung auf Superreiche würde also die Bemessungsgrundlage nur wenig einschränken. Bei einem Hebesatz von zwei Prozent, wären Einnahmen in Höhe von 100 Mrd Euro zu erwarten. Damit liesse sich die Neuverschuldung auf null senken. Die europaweite Geltung der Vermögenssteuer und die partielle Abkehr vom Wohnsitzprinzip sind dabei notwendige begleitende Schritte, um die Steuer europakonform zu machen und Steuerflucht zu verhindern.
26.09.2011 15:23 Uhr
von POPPER:
Die Marktflüsterer haben wieder Hochkonjunktur, wenn die Spekulanten befürchten, ihr Geld nicht mehr an den "Mann" zu bringen. Es sollen Mehr Schulden gemacht werden, damit de "Staubsauger" zum absaugen von Kapital aus den Taschen von Privaten und Staaten, was in etwa das selbe ist. Staatsanleihen müssen her, damit die Herde der Kapitalschmarotzer seinen Hunger auf Rendite weiterhin stillen kann und zu weiterer Verschuldung des öffentlichen Sektors führt. Ein Wahnsinn ohne Ende!!
26.09.2011 15:20 Uhr
von Pidder Lyngg:
Ironie erkennen Sie aber schon, oder ?
26.09.2011 15:17 Uhr
von yberg:
die finanzmarkt akteure spekulieren in erster linie gegen die realwirtschaft, in der sie für sich keine großen renditechancen mehr sehen,da sie im gegensatz zu den politisch handelnden ihre eigenen realistischereren wachstums-und marktzahlen haben und nicht wie politiker von der bevölkerung bestätigt werden wollen und alle 4 jahre sollen.
der wachstumsfetischismus, das goldnes kalb in unserem land,erkauft mit billiglöhnen,subventionen-geschäftswagen,steuer sparend,solar-ressourcenverschwendung und verschleuderung,ausfuhr ausfallbürgschaften und,und,und... ist folge der verlagerung der finanzverbindlichkeiten in die zukunft,die natürlich für die folgenden generationen golden sein muß,damit diese die aufgebürdeten lasten zu mindest theoretisch stemmen können.weiterträumen.. ebenso sollen natürlich verschwendung und fehlinvetitionen der öffentlichen hand in der jetztzeit relativiert werden.
der liebe professor argumentiert ,wie alle,da abhängig vom weiter so und monatlichen gehalt,systemimmanent,um sich nicht weiter beunruhigen zu müssen.
die kurse an den börsen gehn in die grütze,weil die banken geld brauchen und deshalb die eigenen spekulationslinien und die linien ihrer kunden zusammenstreichen,so deren kreditfinanzierte spekulationskonten nicht sogar zwangsliquidiert werden,so daß die nachfrage nach aktien zusammenbricht. im übrigen sind unternehmensbewertungen der börsenkurse zu grunde liegen über die jahre ins reich der träume aufgestiegen .dieser umstand ist auch folge der niederen kapitalmarktzinsen für soll und haben.
schön ,daß die realwirtschaft und die bürger die kosten der kreditwirtschaftsrettung und kosten aller sonstigen rettungs- und konjunktur programme bezahlen dürfen.
die kaffeesatzleserei aus weltwirtschaftskrise,brüning- die autobahn,die aufrüstung fehlen- und sonstiger dönekens helfen uns nicht in der neuzeit,die hat ne völlig andre dynamik und viele zusätzliche parameter.
26.09.2011 15:14 Uhr
von Jonas:
Kurzfristig bringt das Vollpumpen mit gedrucktem Geld eine Rettung. Langfristig bringt es (in Anbetracht der Summen) eine größere Inflation.
Das Schulden-Geld (wie das Geld-Drucken letztlich auch Geld-Erschaffung aus dem Nichts, d.h. mit nur marginaler Kapital/Sachwerte-Deckung) ist weg, egal was gemacht wird.
Bleibt die Frage, was sozial verträglicher/gefährlicher ist: Absturz jetzt durch Eingestehen der Pleite (die übrigens auch die USA und Deutschland ereilen kann/wird) oder etwas später durch eine große Inflation.
Um das Szenario noch etwas zu erweitern: früher oder später müssen wir ohnehin vom Wachstum Abschied nehmen: http://www.internationalepolitik.de/2011/05/04/erdol/
26.09.2011 15:13 Uhr
von Gerd N.:
Griechen sind dunkelhäutig, weil sie alle "Neger" sind. Falls der Groschen noch nicht fällt: Die Wikipedia erklärt "Ironie" sehr gut!
26.09.2011 14:45 Uhr
von jasso:
Religiöser Marktneoliberalismus. Stimmt. Aber neben den Verlierern gibt es natürlich auch Gewinner, die Kreditgeber. Und so lange alles alternativlos ist, haben diese Gewinner eine hohe und sicherer Rendite von bis zu 15 %. Manche sehen in dem hohen Zinssatz eine Strafe, eine Strafe, die aber ihr Ziel verfehlt und die dazu führt, dass noch mehr Geld umgeschichtet (umverteilt) wird: vom Steuerzahler in die Säckel der Kreditgeber (Banken, Zocker, und auch die EZB).
Wären Politiker und die meisten studierten "Wirtschaftsexperten" nicht Gefangene ihrer eigenen Ideologisierung und Konditionierung, wären sie nicht Opfer und Handlanger von Mietmäulern und Lobbyisten aus der Banken und Versicherungswelt, würde sich ja vielleicht bei dem einen oder anderen ein Blick über den Tellerand lohnen. Von gekauften und völlig manipulierten Knechten und Erfüllungsgehilfen des krankhaft und global operierenden ausbeuterischen Grosskapitals ist leider nichts als die nächste Krise, meist nur zum Schaden der einfachen Bürger, zu erwarten.
26.09.2011 14:25 Uhr
von matthias..:
Und was bitte passiert mit dem Geld, das nicht an den Boersen angelegt wird? Es ist doch Mumpitz zu behauptem, den Finanzmaerkten wuerde Geld entzogen. Es kann nur irgendwo angelegt werden, weil die groessten Investoren sind die Banken selbst.
Da koennen ruhig die ueberreizten Aktienmaerkte runtergehen, dann wird halt in andere Bereiche investiert.
Von den Ideen des Silvio Gesell könnten sich wirkliche Ökonomen, Politiker und Freunde von Sozialstaat und sozialer Marktwirtschaft ruhig einmal inspirieren lassen.
26.09.2011 14:04 Uhr
von katas trophe:
Jeder Sozialist muss den wahren Markt gut finden. Es sind de fakto aber fast überall Oligopole oder Monopole weil es den Marktministern vollkommen egal ist.
Rohstoffe werden nicht entwertet. Wenn man mit weniger Verkäufen rechnet, kauft man weniger Rohstoffe so das die Preise sinken. Man erkennt an der Tageszeitung sofort, ob es zu viele Wohnungen (Seitenweise Immobilien-Anzeigen) oder zu wenige -bezahlbare- Wohungen (Seitenweise "Suche Wohnung"-Anzeigen) in der Überzahl sind. Badeanzüge sind im Winter auch weniger nachgefragt aber nicht "entwertet". Cabrios gibts im Winter viel billiger als wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen. Usw.
Wenn man mal 10-20% Korruption und Miswirtschaft unterstellt, kann man problemlos mit Anstand schnellstens gesunden.
Ohne Strafen macht keiner seine Hausaufgaben. Simple Regeln. Leider gibts keine Orte wo man sowas vernünftig diskutieren kann. Auch die Piraten interessiert das nicht. Es gibt nette Lösungs-Ideen. Ohne Insolvenz, Ohne Enteignung, Ohne Sozialeinschnitte. Als kleiner Bürger kann man aber nicht den Kopf rausstecken und sie verkünden. Dafür gibt es Gewerkschaften, Parteien, Verbraucherschutz, Presse, Kassenärztliche Vereinigungen usw.: Als Layer um Schikanierung/Erpressbarkeit einzelner zu verhindern.
26.09.2011 13:17 Uhr
von Immigrant:
Und wieder zeigt die taz, dass sie eine struktur-konservative Zeitung des rot-grünen, weissen Bionade-Mittelstandes ist.
Wie schief kann der Vergleich sein mit Brüning's Deutschland. Gab es in diesen Deutschland Großrechner, auf denen Algorithmen in Sekundeneinheiten Vermögenswerte kaufen und verkaufen. Gab es damals stochastische, verhaltenwissenschaftliche und ingenieurmässe Vorgehensweisen um Finanzprodukte zu designen ?
Was macht man denn, wenn findige Leute auf den Gedanken kommen auf die Treasury Bills, Treasury Bonds und einigen risikoreicheren, toxischen assets einen neues strukturiertes Finanzprodukt zu basteln ?
Da käme man mit der schlichten Formel mehr Staatsausgaben aber in eine unangenehme Sackgasse.
26.09.2011 13:15 Uhr
von Karl:
Seit Archimedes sind alle Griechen dunkelhäutig. Und faul.
26.09.2011 13:08 Uhr
von Steffen:
Spekulanten haben nur Angst, daß ihr SPIELGELD ausgehen könnte. Dann wird auch immer der Sozialstaat entdeckt.
Wer als Linker/TAZ-Leser darauf reinfällt ist selber Schuld!!!
Spekulanten und SPAREN sind die denkbar größten Gegensätze !!!
Leserkommentare
08.10.2011 22:43 Uhr
von MrHonesty:
Diese Uni-Wissenschaftler sind aber auch arg
naiv.
Auch dieser Autor (Herr Schulmeister)
läßt sich auf eine Spielermentalität ein .
Leider wird an Schulen und Unis nur solches
Luftikuss-Potential erzeugt, dass
dann durch ihre Paukmarathon-studienfächer
den Leuten das letzte bißchen Kreativität
und Urteilsvermögen aberzieht und
sie auf Verdiener und Möchte-Gern umerzieht.
q.e.d.
Das Problem ist doch folgendes:
Die sogenannten "Finanzingenieure"
legen die Handelsmöglichkeiten, die Handelskontrakte
und die Handelplattformen sowie Handelstechnologien
fest.
Diese sind NICHT demokratisch legitimiert,
und volkswirtschaftlich kontraproduktiv,
und Besitzrechte aushebelnd, wie potentiell
unsteuerbar.
Der Quell allen Übels ist,
dass die internationalen Wetten gegen Staaten,
Dumping-Währungen durch Bilanzfälschung
und totale Geldflusskontrolle relativ
zu den westlichen Marktwirtschaften, Leerverkäufe und
Hedgefonds illegitim sind!!!!
Finanztransaktionssteuern sind aber zwingend
wichtig.
Die Staaten sind weder im Kleinen noch im Großen
in der Lage die Spielregeln volkwirtschaftlich
mit hohen Gemeinnutzen und gleichzeitiger
individueller Investitionsfreiheit auszugestalten,
weil sie von der Finanzelite materiell und
intellektuell abhängig sind.
Das ist das Kernproblem.
Ein Staat oder gar ein Staatenverbund, der über
Schulden-Geld und nicht über GESETZE,
Handelabkommen und Produktivität ökonomische
Stabilität gewährleisten will, ist zum Scheitern
verurteilt!!!!!!!!!
Die Wirtschaftswissenschaftler und Volkswirtschaftler
täten wesentlich besser, wenn
sie ENDLICH :
a) die erlaubten Finanzinstrumente für einen
humanen Kapitalismus aus den vorhandenen
Finanzinstrumenten filtern würden
b) sie sich endlich für eine Reichensteuer und
für eine Finanztransaktionssteuer einsetzen würden
c) der EU-Sozialismus endlich zu den Akten
gelegt würde und die Eigenverantwortlichkeit
der Investoren (Zahlungsausfall bei Fehlinvestition),
die Eigenverantwortlichkeit der Staaten
stärker zu tragen käme ohne das der Investor,Staat
völlig ruiniert wäre
d) das Finanzpotential des Staates nur für
Gruppen von besonders hoher beschäftigungsrelevanter Bedeutung entfaltet wird.
Der pleitegegangene Immobilienbesitzer ist nicht
so wichtig wie der Familienunternehmer.
Das ganze andere zockerhafte Strategiegebaren
oder die aufgeblasene, gönnerhafte Attitüde
mancher Regierungsangehöriger
legt nur die Unsolidität der heutigen
großspurigen Generationen offen.
Beschämend ist das, sonst nichts.
Und natürlich ist es sinnvoll in Europa
einige gut funktionierende Staaten zu haben
und die korruptesten Staaten in die Insolvenz
schlittern zu lassen UND keine
Staatenbankrottverschleppung einzuführen.
So können die funktionierenden Staaten wenigstens
assistierend eingreifen und die Lebensmittelüberschüsse an die bedrohten
Peripherien lenken, anstatt aufstrebende
Entwicklungsländer damit zu überschwemmen.
Der Bankrott muß eben so durchgeführt werden,
dass der Bürger nichts mit bekommt!!!!
Die Strategie der EU und von der EZB
mit der Gleichheitskeule zu kommen, ist falsch.
Im Gegenteil hätte die EU und diese
Pseudosachverständigen tatsächlich den
Lebensmittelbedarf, den Bedarf an allen
Gütern die zum reibungslosen Funktionieren
des öffentlichen Lebens in Griechenland
notwendig sind ermittelt und dafür entsprechende
Ressourcen zur Verfügung gestellt, käme das
sicherlich billiger, als diese horrenden
Kredite zu bezahlen.
Das sind nur 11 Mio. Leute.
Für Europa ein Klax, aber diese
Aber die Anzahl der Menschen sagt nicht genügend
über ihren Verschuldungsgrad aus!!!
So wie Kervier Mrd bei einer französischen
Großbank verzockt hat, können selbst relativ
kleine Gruppen extrem große Vermögen verzocken
über die sie normalerweise nie verfügen würden.
Zumindest sind die griechischen Staatsbürger
mündig und geschäftsfähig und müssen für eigenes
Handeln geradestehen.
Stufe eins wäre gewesen, Bankenstützung
zur Verlängerung der Kreditlaufzeiten der
sinnvollen Kredite.
Staatliche Annulierung der
der Kredite für Leistungen die ohne
Humankapital von mindestens 30 Beschäftigten
außerhalb des Banken-oder Versicherungssektors
(ob im In-oder Ausland)
erstellt worden sind.
Wenn das nicht reicht, kommt
Stufe 2:
Die Banken bekommen ein Spekulationsverbot
und ein Verbot weitere Kreditausgaben.
Völlige Ausgliederung des Derivatehandels.
Stufe 3:
Eingeschränktes Geldausgabeverbot.
Es wird nur soviel Geld zum Abheben für
alle Bürger jeweils bereitgestellt, welches
zum guten Überleben für den kommenden Monat
für eine Familie nötig ist.
Das Geld bleibt auf den Konten, wird
aber vor Geldverlust durch Inflation
in eine harte Alternativwährung umgetauscht.
Stufe 4:
Die externen Schulden
werden über Hyperinflation abbezahlt.
Währendessen das öffentliche Leben
durch die Auslandstransfers sichergestellt wird.
Das Land zahlt nur diese Überbrückungsversorgungs-
leistungen durch stark ermäßigte
Dienstleistungen und Energierohstoffe oder
Strom diesen Betrag zurück + den Grundstock
der Schulden, die einen hohen natürlichen
Ressourcenverbrauch oder einen hohen
Beschäftigungsgrad(über 250 Mitarbeiter) bedingt hatten, welche ausschließlich zur
Projektverrichtung nötig waren.
Das Konzept muß lauten:
Schulden-Konsolidierung im Alleingang ohne
Bürgschaften Deutschlands, aber verläßliche
Investitionen in Lebensmittel, Schulmaterial,
Energiestoffe, Gesundheitswesen und
in den Wirtschaftssektor bei vollständiger
Korruptionsfreiheit der Investitionstranferleistungen.
27.09.2011 13:12 Uhr
von Kassandra:
Es gibt nur einen Weg aus der Krise.
Die Ursachen müssen beseitigt werden. Bisher wird nur an den Symptomen gearbeitet, die Ursachen will keiner sehen oder gar darüber sprechen.
Das Problem steckt in unserem Finanzsystem. Mehr Regulierung, ohne die Grundlagen zu überdenken, wäre ebenfalls nur Symptomarbeit.
Unser Zinssystem führt mit dem Zinseszins zu einer überproportionalen Verschuldung, auch in den Staatskassen. Anfangs hat man versucht, dies mit mehr Wachstum zu kompensieren, was jedoch hoffnungslos ist, denn die Wirtschaft kann nicht überproportional wachsen, weil die Resourcen begrenzt sind. Weil dieser Versuch gescheitert ist, versucht man es nun mit Sparen, was noch hoffnungsloser ist, denn die Schulden, die bedient werden wollen, wachsen ständig mit überproportionaler Geschwindigkeit. Da dies keine Volkswirtschaft aushält, kommt es irgendwann zur Krise, das System kolabiert und muss resetet werden. Das wir kurz vor dem Kollaps stehen, merkt man daran, das viele jetzt versuchen, ihre Geldvermögen, welche bei einem Reset vernichtet würden, in Realvermögen (Gold, Diamanten, Immobilien) umzuwandeln, denn diese können nach einer Währungsreform mit geringem Verlust wieder in Geldvermögen ungewandelt werden.
Der Zinseszins spült also quasi alles Geld auf die Konten von etwa 10% der Bevölkerung, welche die eigentlichen Profiteure dieses Systems sind.
Der Rest, auch die Staaten, muss dafür bezahlen. Dadurch werden Fortschritt und Wohlstand für alle behindert. Mit einem gesunden System wäre unser Entwicklungspotential sehr viel höher und es lässt sich nur erahnen, auf welchem Stand der Technik und der Zivilisation wir heute wären, hätte man das Problem bereits beim letzten Reset (in der Weltwirtschaftskriese der 30er Jahre) erkannt und beseitigt. Die Staaten, die zuerst ihre Augen öffnen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, werden den besten Start in die Zukunft haben.
Ein starker Staat und ein gesundes Finanzsystem sind Voraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft. Wenn man die Gesellschaft mit einem Organismus vergleicht, so hat das Geld die Funktion des Blutes, es versorgt alle Menschen und Unternehmen mit dem, was sie benötigen. Dort, wo der Geld- bzw. Blutfluss stockt, findet eine Unterversorgung statt und die jeweiligen Bereiche sterben ab, selbst wenn sie an sich gesund sind.
Und wer nun glaubt, dies alles sei neu und niemand hätte uns gewarnt, den möchte ich auf diese Bild hinweisen, welches eine Geschichte erzählt, die bereits zweitausend Jahre alt ist:
http://tinyurl.com/6gjsru9
26.09.2011 18:17 Uhr
von Superidee:
"Hört auf die Spekulanten..."
...und anstatt sie durch Umschuldung Griechenlands und anderer pleitegehen zu lassen, schiebt Ihnen einfach Euer Geld auf Schulmeisterliche Art in den Arsch. Sie werden es Euch sicher danken.
26.09.2011 16:14 Uhr
von Mike:
Faszinierend, die taz, wie die Pipi Langstrumpf: Man macht sich die Welt, wie man sie eben gerne hätte. Natürlich haben die Spekulanten verstanden, dass die Staaten am Abgrund stehen. Aber de facto wird in keinem Land der Erde auch nur ansatzweise genug gespart, es wird ja fröhlich weiter nicht vorhandenes Geld ausgegeben - und DAS haben die Spekulanten verstanden, dass viel, viel zu wenig gespart wird.
Was die Realitätsverweigerer der taz natürlich andern sehen - ein ganz trauriger, de facto auch pro-kapitalistischer Artikel. Schwach.
26.09.2011 16:03 Uhr
von dielendieb:
Die Spekulanten könnten auch einfach mal ihr Recht wahrnehmen, nicht zu spekulieren. Ach nein, können sie nicht. Habgier ist bislang noch inkurabel. NIEDER MIT DER MONETOKRATIE!
26.09.2011 15:52 Uhr
von Uwe:
Der wichtigste Aspekt wurde mal wieder Ausgeblendet:
STEUERHINTERZIEHUNG
26.09.2011 15:44 Uhr
von Ohne Konzept:
Erst wird eine drohende Krise nach der nächsten durch höhere Verschuldung "abgwendet". Konjounkturprogramme verschleudern Geld. Statt langfristig in die Bildung zu investieren, wird Geld zur Anregung des Konsums ausgegeben.
Dann folgt der Katzenjammer. Obwohl immer noch die Krise vor der Haustür steht, soll jetzt dramatisch gespart werden. Dabei wird an der Substanz des sozialen Staates gespart. Bildungsinvestitionen erreichen nie gekannte Tiefststände. Die Gesundheitsvorsorge verkommt immer weiter.
Nur wer bewusst wegsieht verkennt, dass die Sparpakete direkt zur Finanzierung der Konsumanreize dienen.
Wirtschaftspolitik soll antizyklisch agieren - dabei dürfen aber nicht die Gelder für kurzfristigen Konsum oder die Förderung überkommener Technologien (z.B. Abwrackprämie) ausgegeben weden.
Zudem sollte eine Vermögenssteuer eingeführt werden. Diese sollte europaweit gelten und auch dann fällig werden, wenn jemand im Ausland lebt. Einzig wenn eine lokale Steuer bereits erhoben wird, kann diese verrechnet werden. Dadurch müssten Milliardäre auch dann noch Steuern zahlen, wenn sie in Steueroasen leben.
Bei 8 Billionen Privatvermögen entfallen etwa 5 Billionen auf die Reichsten 10%. Eine Beschränkung auf Superreiche würde also die Bemessungsgrundlage nur wenig einschränken. Bei einem Hebesatz von zwei Prozent, wären Einnahmen in Höhe von 100 Mrd Euro zu erwarten. Damit liesse sich die Neuverschuldung auf null senken.
Die europaweite Geltung der Vermögenssteuer und die partielle Abkehr vom Wohnsitzprinzip sind dabei notwendige begleitende Schritte, um die Steuer europakonform zu machen und Steuerflucht zu verhindern.
26.09.2011 15:23 Uhr
von POPPER:
Die Marktflüsterer haben wieder Hochkonjunktur, wenn die Spekulanten befürchten, ihr Geld nicht mehr an den "Mann" zu bringen. Es sollen Mehr Schulden gemacht werden, damit de "Staubsauger" zum absaugen von Kapital aus den Taschen von Privaten und Staaten, was in etwa das selbe ist. Staatsanleihen müssen her, damit die Herde der Kapitalschmarotzer seinen Hunger auf Rendite weiterhin stillen kann und zu weiterer Verschuldung des öffentlichen Sektors führt. Ein Wahnsinn ohne Ende!!
26.09.2011 15:20 Uhr
von Pidder Lyngg:
Ironie erkennen Sie aber schon, oder ?
26.09.2011 15:17 Uhr
von yberg:
die finanzmarkt akteure spekulieren in erster linie gegen die realwirtschaft, in der sie für sich keine großen renditechancen mehr sehen,da sie im gegensatz zu den politisch handelnden ihre eigenen realistischereren wachstums-und marktzahlen haben und nicht wie politiker von der bevölkerung bestätigt werden wollen und alle 4 jahre sollen.
der wachstumsfetischismus, das goldnes kalb in unserem land,erkauft mit billiglöhnen,subventionen-geschäftswagen,steuer sparend,solar-ressourcenverschwendung und verschleuderung,ausfuhr ausfallbürgschaften und,und,und... ist folge der verlagerung der finanzverbindlichkeiten in die zukunft,die natürlich für die folgenden generationen golden sein muß,damit diese die aufgebürdeten lasten zu mindest theoretisch stemmen können.weiterträumen..
ebenso sollen natürlich verschwendung und fehlinvetitionen der öffentlichen hand in der jetztzeit relativiert werden.
der liebe professor argumentiert ,wie alle,da abhängig vom weiter so und monatlichen gehalt,systemimmanent,um sich nicht weiter beunruhigen zu müssen.
die kurse an den börsen gehn in die grütze,weil die banken geld brauchen und deshalb die eigenen spekulationslinien und die linien ihrer kunden zusammenstreichen,so deren kreditfinanzierte spekulationskonten nicht sogar zwangsliquidiert werden,so daß die nachfrage nach aktien zusammenbricht.
im übrigen sind unternehmensbewertungen der börsenkurse zu grunde liegen über die jahre ins reich der träume aufgestiegen .dieser umstand ist auch folge der niederen kapitalmarktzinsen für soll und haben.
schön ,daß die realwirtschaft und die bürger die kosten der kreditwirtschaftsrettung und kosten aller sonstigen rettungs- und konjunktur programme bezahlen dürfen.
die kaffeesatzleserei aus weltwirtschaftskrise,brüning- die autobahn,die aufrüstung fehlen- und sonstiger dönekens helfen uns nicht in der neuzeit,die hat ne völlig andre dynamik und viele zusätzliche parameter.
26.09.2011 15:14 Uhr
von Jonas:
Kurzfristig bringt das Vollpumpen mit gedrucktem Geld eine Rettung.
Langfristig bringt es (in Anbetracht der Summen) eine größere Inflation.
Das Schulden-Geld (wie das Geld-Drucken letztlich auch Geld-Erschaffung aus dem Nichts, d.h. mit nur marginaler Kapital/Sachwerte-Deckung) ist weg, egal was gemacht wird.
Bleibt die Frage, was sozial verträglicher/gefährlicher ist: Absturz jetzt durch Eingestehen der Pleite (die übrigens auch die USA und Deutschland ereilen kann/wird) oder etwas später durch eine große Inflation.
Um das Szenario noch etwas zu erweitern: früher oder später müssen wir ohnehin vom Wachstum Abschied nehmen: http://www.internationalepolitik.de/2011/05/04/erdol/
26.09.2011 15:13 Uhr
von Gerd N.:
Griechen sind dunkelhäutig, weil sie alle "Neger" sind. Falls der Groschen noch nicht fällt: Die Wikipedia erklärt "Ironie" sehr gut!
26.09.2011 14:45 Uhr
von jasso:
Religiöser Marktneoliberalismus. Stimmt. Aber neben den Verlierern gibt es natürlich auch Gewinner, die Kreditgeber. Und so lange alles alternativlos ist, haben diese Gewinner eine hohe und sicherer Rendite von bis zu 15 %. Manche sehen in dem hohen Zinssatz eine Strafe, eine Strafe, die aber ihr Ziel verfehlt und die dazu führt, dass noch mehr Geld umgeschichtet (umverteilt) wird: vom Steuerzahler in die Säckel der Kreditgeber (Banken, Zocker, und auch die EZB).
26.09.2011 14:25 Uhr
von aurorua:
Konzept:
http://www.humanwirtschaftspartei.de/start.php?seitenid=10000000&langid=1
Wären Politiker und die meisten studierten "Wirtschaftsexperten" nicht Gefangene ihrer eigenen Ideologisierung und Konditionierung, wären sie nicht Opfer und Handlanger von Mietmäulern und Lobbyisten aus der Banken und Versicherungswelt, würde sich ja vielleicht bei dem einen oder anderen ein Blick über den Tellerand lohnen.
Von gekauften und völlig manipulierten Knechten und Erfüllungsgehilfen des krankhaft und global operierenden ausbeuterischen Grosskapitals ist leider nichts als die nächste Krise, meist nur zum Schaden der einfachen Bürger, zu erwarten.
26.09.2011 14:25 Uhr
von matthias..:
Und was bitte passiert mit dem Geld, das nicht an den Boersen angelegt wird? Es ist doch Mumpitz zu behauptem, den Finanzmaerkten wuerde Geld entzogen. Es kann nur irgendwo angelegt werden, weil die groessten Investoren sind die Banken selbst.
Da koennen ruhig die ueberreizten Aktienmaerkte runtergehen, dann wird halt in andere Bereiche investiert.
Nichts fuer ungut.
26.09.2011 14:08 Uhr
von aurorua:
Silvio Gesell
http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell
Von den Ideen des Silvio Gesell könnten sich wirkliche Ökonomen, Politiker und Freunde von Sozialstaat und sozialer Marktwirtschaft ruhig einmal inspirieren lassen.
26.09.2011 14:04 Uhr
von katas trophe:
Jeder Sozialist muss den wahren Markt gut finden. Es sind de fakto aber fast überall Oligopole oder Monopole weil es den Marktministern vollkommen egal ist.
Rohstoffe werden nicht entwertet. Wenn man mit weniger Verkäufen rechnet, kauft man weniger Rohstoffe so das die Preise sinken. Man erkennt an der Tageszeitung sofort, ob es zu viele Wohnungen (Seitenweise Immobilien-Anzeigen) oder zu wenige -bezahlbare- Wohungen (Seitenweise "Suche Wohnung"-Anzeigen) in der Überzahl sind.
Badeanzüge sind im Winter auch weniger nachgefragt aber nicht "entwertet". Cabrios gibts im Winter viel billiger als wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen. Usw.
Wenn man mal 10-20% Korruption und Miswirtschaft unterstellt, kann man problemlos mit Anstand schnellstens gesunden.
Ohne Strafen macht keiner seine Hausaufgaben. Simple Regeln. Leider gibts keine Orte wo man sowas vernünftig diskutieren kann. Auch die Piraten interessiert das nicht.
Es gibt nette Lösungs-Ideen. Ohne Insolvenz, Ohne Enteignung, Ohne Sozialeinschnitte. Als kleiner Bürger kann man aber nicht den Kopf rausstecken und sie verkünden. Dafür gibt es Gewerkschaften, Parteien, Verbraucherschutz, Presse, Kassenärztliche Vereinigungen usw.: Als Layer um Schikanierung/Erpressbarkeit einzelner zu verhindern.
26.09.2011 13:17 Uhr
von Immigrant:
Und wieder zeigt die taz, dass sie eine struktur-konservative Zeitung des rot-grünen, weissen Bionade-Mittelstandes ist.
Wie schief kann der Vergleich sein mit Brüning's Deutschland. Gab es in diesen Deutschland Großrechner, auf denen Algorithmen in Sekundeneinheiten Vermögenswerte kaufen und verkaufen. Gab es damals stochastische, verhaltenwissenschaftliche und ingenieurmässe Vorgehensweisen um Finanzprodukte zu designen ?
Was macht man denn, wenn findige Leute auf den Gedanken kommen auf die Treasury Bills, Treasury Bonds und einigen risikoreicheren, toxischen assets einen neues strukturiertes Finanzprodukt zu basteln ?
Da käme man mit der schlichten Formel mehr Staatsausgaben aber in eine unangenehme Sackgasse.
26.09.2011 13:15 Uhr
von Karl:
Seit Archimedes sind alle Griechen dunkelhäutig.
Und faul.
26.09.2011 13:08 Uhr
von Steffen:
Spekulanten haben nur Angst, daß ihr SPIELGELD ausgehen könnte.
Dann wird auch immer der Sozialstaat entdeckt.
Wer als Linker/TAZ-Leser darauf reinfällt ist selber Schuld!!!
Spekulanten und SPAREN sind die denkbar größten Gegensätze !!!
26.09.2011 12:49 Uhr
von Kat:
Seit wann bitte sind Giechen "dunkelhäutig"?