• 17.03.2009

Computerspiele

14.000 Jugendliche zocken exzessiv

Laut einer neuen Studie sind 14.000 Neuntklässler süchtig nach Rennern wie "World of Warcraft", 23.000 stark gefährdet. Nun plant Niedersachsen als erstes Bundesland Testkäufe für Killerspiele.von Kai Schöneberg

  • 21.03.2009 01:21 Uhr

    von nara:

    --- "Mit 5 Studen "Trainingslager" am PC pro Woche, da ist man doch bestens vorbereitet auf so einen Amoklauf. Da sitzt doch jeder Handgriff!

    Wenn ich jeden Tag Vokabeln pauke, dann will ich auch mal in der fremden Sprache sprechen, und wenn ich jeden Tag "Killen" übe, dann ...?!?!" ---

    wieder mal ein hochqualifizierter kommentar der genau 2 dinge zeigt: 1. noch nie eines der besagten spiele gespielt. 2. noch nie eine waffe in der hand gehabt.

    es geht bei den spielen nicht ums töten üben. es geht je nach spiel um wettkampf, spannende action mit guter story und drum reaktionen mit dem computer zu messen... also letztendlich auch wettkampf. und umgang mit waffen lernt man da mal nicht im geringsten.

    den lernt man nämlich spätestens beim bund. ich hab vorher viele ballerspiele gespielt aber mit echten waffen hätt ich das nicht hingekriegt. naja nach dem kleinen staatsdienst kennt man sturmgewehre im schlaf. ich kann dir jeden bauteil aufzeichnen und treff auf 300m. DAS lernt man nicht am computer, sondern nur beim echten training.

  • 19.03.2009 13:10 Uhr

    von iBot:

    "Mit 5 Studen "Trainingslager" am PC pro Woche, da ist man doch bestens vorbereitet auf so einen Amoklauf. Da sitzt doch jeder Handgriff!"

    Mir war nicht bewusst, dass man mit einer Maus bewaffnet in eine Schule stürmen und Menschen totklicken kann.


    Und dass Jugendliche mehr Zeit am Rechner als in der Schule verbringen....das Problem ließe sich durch flächendeckende Ganztagsbetreuung schnell und nachhaltig beseitigen, aber stattdessen werden Verschiebungen der Altersbegrenzungen gefordert. Dann suchen sich die 12- bis 18-jährigen eben ein anderes Spiel oder lassen es sich vom großen Bruder, Onkel, besten Freund, großen Bruder vom besten Freund usw. usf. besorgen.

  • 17.03.2009 14:04 Uhr

    von Piet:

    Es ist so schietegal womit der nächste Unglückliche seine Vollmondnacht verbringt bevor er adrenalingesteuert loszieht.
    Solange er Zugang zu automatischen Waffen Munition und Weschselmagazinen (!) hatt, wird aus jedem Amoklauf eine Tragödie. Notwendig ist ein Diskussion um das Verbot von sochen Dingen in privaten Händen!. Alles andere lenkt vom Problem ab!. Auch im Sinne seiner Kollegen von der Streife sollte sich der sonst so geschätzte Herr Pfeiffer mal vergegenwärtigen dass es ein qualitativer Unterschied ist ob einer mit Schnellfeuerpistole auftritt oder mit illegalem Pfeil und Bogen. Ist es etwa für einen Schüler trivial sich in Frankfurt hinterm Hauptbahnhof mit Waffen und Munition einzudecken?.
    Sollen wir damit Leben, dass in jeder Legislaturperiode 20 bis 30 Schüler, Lehrer oder Passanten
    sterben weil bei von der Leyen, Schräuble und Edathy der politische Wille fehlt den Trend zur Aufrüstung für den Bürgerkrieg zu stoppen?.

  • 17.03.2009 11:15 Uhr

    von Michel Eckenfels:

    Ein erschreckend schlecht informierter Artikel, den ich vielleicht in einem Boulevardblatt wie Bild erwartet hätte, aber nicht in der taz.
    Hier werden zwei sehr unterschiedliche Dinge durcheinandergeworfen, bzw. in einen nichtexistenten Zusammenhang gebracht:
    Zum einen das Suchtpotential von und zum anderen die Gewaltdarstellung in Spielen.
    Die Spiele mit dem höchsten Suchtpotential sind vornehmlich relativ gewaltfreie Spiele, wie WoW oder Die Sims.
    Ob diese Spiele die Entwicklung von Jugendlichen schädigen mögen, sei dahingestellt, aber ich bin überzeugt, das Cumputerspielsüchtige eher ein geringeres Risiko haben Amok zu laufen oder auch nur strafrechtlich aufzufallen, da sie einfach in ihren Augen wichtigeres zu tun haben.
    Und die Behauptung:
    ""Allein durch Computerspiele", sagte Pfeiffer mit Blick auf die 16 Toten von Winnenden, "wird man nicht zum Amokläufer, aber sie sind durchaus ein Risiko.""
    ist weder bestandteil der Suchtstudie noch ist sie überhaupt wissenschaftlich hinreichend belegt.
    Auch was die angebliche Gefährdung durch "Killerspiele" wie Counterstrike angeht, habe ich, nicht nur aufgrund fehlender Belege durch Studien, sondern auch aufgrund persönlicher Erfahrungen starke Zweifel.
    Wie die Studie richtig sagt, der Teil der Jugendlichen, die noch nie Computerspiele gespielt haben, ist äusserst gering.
    Ich selbst (19Jahre) spiele eine Grosszahl von Spielen wie Hitman (man spielt einen Auftragskiller), Call of Duty (2WK-Shooter), GTA (eine Art Gangstersimulation) oder Fallout3 (Rollenspiel mit extremen Gewaltdarstellungen, inklusive explodierende Körper und Abgetrennten Gliedmassen).
    Diese Spiele sind auch in meinem Freundeskreis recht weit verbreitet und beliebt.
    Trotzdem sind wir alle weder besonders aggresiv oder sonstwie Verhaltensaufällig, und ich mache im April mein Abitur und werde danach studieren.
    In Zukunft also bitte vernünftiger recherchieren und so kritisch bleiben, wie ich es bei ihrer Zeitung ansonsten so schätze.

  • 17.03.2009 01:05 Uhr

    von Mein Name:

    167 min. am wochenende so ein quatsch wer erstellt solche Statistiken??? Da Zocken andere Täglich doppelt so lang oder noch extremer bis zu 10 11 Stunden täglich, egal ob WOW oder RoM wobei diese Spiele den Spieler fordern nicht wie CS oder DOOM mit absolut stupieder Ballerei!

  • 16.03.2009 20:42 Uhr

    von zickzack:

    Dann soll Herr Pfeiffer mal definieren was er unter "Sucht" versteht. Der Vgl. mit Crack ist ja schon äußerst fragwürdig, dann wäre der Spieler nach 2-3 mal zocken angefixt. Demzufolge wären dann ja schon mal so gut wie alle Spieler süchtig, was ja nicht der Fall ist.
    Und wenn die vermeintlich Süchtigen nicht spielen, schiebejn die dann auch'n Turkey? Sicher ist ein Suchtpotential vorhanden, aber der Vgl. mit Crack ist doch - sorry - sch***

  • 16.03.2009 20:02 Uhr

    von Bastian Dietz:

    Also mal ganz davon abgesehen, dass dieser Artikel etwas arg unkritisch ist, fehlt hier völlig der Link zum absolut kritischen Kommentar: http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/world-of-bullshit/

  • 16.03.2009 17:06 Uhr

    von jbes:

    Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt:

    Mit 5 Studen "Trainingslager" am PC pro Woche, da ist man doch bestens vorbereitet auf so einen Amoklauf. Da sitzt doch jeder Handgriff!

    Wenn ich jeden Tag Vokabeln pauke, dann will ich auch mal in der fremden Sprache sprechen, und wenn ich jeden Tag "Killen" übe, dann ...?!?!

    Ich möchte, dass meine Kinder vor solchem Dreck geschützt werden. Und das will ich nicht allein tun, das ist auch Aufgabe der Allgemeinheit, des Staates! Es geht nicht um Bevormundung, es geht um den Schutz unserer Kinder.

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